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Energie-Control Austria

Veröffentlichungen auf wirtschaftsforum
Dauer der Stromausfälle 2013 im langjährigen Durchschnitt

Dauer der Stromausfälle 2013 im langjährigen Durchschnitt

Die Verfügbarkeit der heimischen Stromversorgung lag 2013 bei 99,99 Prozent. „Während der 365 Tage des vergangenen Jahres betrug die durchschnittliche Dauer ungeplanter Stromausfälle etwa aufgrund von Sturmschäden, Blitzeinschlägen oder Anlagenausfälle gerade einmal 33,36 Minuten“, erläutert Walter Boltz, Vorstand der Energieregulierungsbehörde E-Control. Im Vergleich zu 2012 mit einem Wert von 30,93 Minuten hat sich die Dauer der kundengewichteten Stromausfälle (Kennzahl SAIDI) damit leicht erhöht, lag aber dennoch etwas besser als im langjährigen Durchschnitt. „Angesichts der Wetterkapriolen im vergangenen Jahr ein gutes Ergebnis“, betont Boltz, der darauf verweist, dass Österreich nach wie vor über eine hohe Versorgungszuverlässigkeit mit Strom verfügt. „Im europäischen Vergleich liegen wir im Spitzenbereich. Alle Kunden können sich darauf verlassen, dass sie zuverlässig und in hoher Qualität mit Strom versorgt werden“, unterstreicht Boltz. Mit Beginn des kommenden Jahres sind die österreichischen Netzbetreiber zudem verpflichtet, Stromausfälle in der Mittel- und Hochspannungsebene ab der ersten Sekunde zu melden (statt bisher ab einer Dauer von drei Minuten).

Strom- und Gasverbrauch im ersten Halbjahr gesunken

Strom- und Gasverbrauch im ersten Halbjahr gesunken

In der ersten Hälfte des heutigen Jahres ist der Stromverbrauch in Österreich im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 1,8 Prozent (643 Gigawattstunden) auf 34.414 Gigawattstunden (GWh) gesunken. Einen starken Rückgang gab es vor allem bei den Industriebetrieben, aber auch beim Stromeigenbedarf der Kraftwerke sank der Stromverbrauch. Die Abgabe von Strom im öffentlichen Netz ging um 0,9 Prozent (262 GWh) auf 30.151 GWh zurück. „Bei den Haushalten sorgte vor allem der milde Winter für einen geringeren Stromverbrauch, temperaturbereinigt wäre der Verbrauch der Haushalte ansonsten auf Niveau des Vorjahres gelegen“, erklärt Martin Graf, Vorstand des Strom- und Gasregulators E-Control. „Bei den Haushalten bedarf es daher zukünftig stärkerer Anstrengungen“, betont Graf, denn das Wetter werde nicht jedes Jahr mitspielen. Ob diesbezüglich das Anfang 2015 in Kraft tretende bundesweite Energieeffizienzgesetz helfen werde, bleibe abzuwarten. „Welche Wirkung das Gesetz hat, wird man im nächsten Jahr beurteilen können“, sagt Graf.

Neue Bestmarken bei Strom- und Gasanbieterwechsel im ersten Halbjahr

Neue Bestmarken bei Strom- und Gasanbieterwechsel im ersten Halbjahr

In der ersten Jahreshälfte 2014 wechselten in Österreich insgesamt 204.500 Strom- und Gaskunden ihren Anbieter, das ist ein Plus von rund 155 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres. "Die Österreicher sind wechselfreudiger denn je, wie die neuen Rekorde für das erste Halbjahr zeigen. Der Wettbewerb ist intensiver geworden, es gibt mehr Bewegung am Strom- und Gasmarkt“, betonen Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner sowie die beiden E-Control-Vorstände Martin Graf und Walter Boltz.

Gasexperte: Kaspische Region wird für Gasversorgung Europas wichtiger

Gasexperte: Kaspische Region wird für Gasversorgung Europas wichtiger

Die EU möchte neben Russland verstärkt auf andere Lieferquellen von Erdgas setzen. Die Versorgung mit Gas aus der kaspischen Region wird daher zukünftig einen höheren Stellenwert einnehmen, erklärte Julian Bowden, Gasexperte bei dem internationalen Energieunternehmen BP, gestern Abend auf einer Veranstaltung der E-Control in Wien. Die österreichische Strom- und Gasregulierungsbehörde begleitet in einem EU-Twinningprojekt in der kaspischen Region gerade den georgischen Energieregulator GNERC auf dem Weg zur Erreichung von EU-Standards.

E-Control erarbeitete erstmals Definition von Energiearmut in Österreich

E-Control erarbeitete erstmals Definition von Energiearmut in Österreich

Die Energieregulierungsbehörde E-Control erstellte erstmals eine Definition von Energiearmut in Österreich. Nach dieser sind rund 90.000 Haushalte (2,5 Prozent) energiearm – betroffen sind ganz andere Haushalte als bisher angenommen.

Neue Gaslieferanten für Tirol und Vorarlberg

Neue Gaslieferanten für Tirol und Vorarlberg

Tiroler und Vorarlberger Gaskunden haben ab morgen Dienstag, den 1. Oktober, eine größere Auswahl. Dann gilt das neue Gasmarktmodell, das Tirol und Vorarlberg einen direkten Zugang zum deutschen Gasmarkt garantiert. Bislang gibt es in den beiden Bundesländern mit goldgas nur einen alternativen Gaslieferanten, in Ostösterreich dagegen sind es elf, in Bayern sogar über 70.

E-Control zu VKI-Aktion: „Jeder weitere Impuls für Wettbewerb wichtig“

E-Control zu VKI-Aktion: „Jeder weitere Impuls für Wettbewerb wichtig“

Die heute auf einer Pressekonferenz vorgestellte Aktion „Energiekosten-Stop“ des Vereins für Konsumenteninformation wird von der Regulierungsbehörde E-Control begrüßt. „Allen Aktionen, die den Wettbewerb am Strom- und Gasmarkt beleben, stehen wir sehr positiv gegenüber“, sagt E-Control-Vorstand Martin Graf.

Grünstrom wird immer beliebter

Grünstrom wird immer beliebter

Grünstromangebote werden bei den österreichischen Haushalten immer beliebter. In den vergangenen beiden Jahren hat die Zahl der Haushalte mit Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie um drei bis vier Prozent pro Jahr zugelegt. Aktuell beziehen rund 810.000 Haushalte reinen Ökostrom, das sind 19 Prozent aller Haushaltskunden.

E-Control begrüßt Strom- und Gaspreissenkung bei Salzburg AG

E-Control begrüßt Strom- und Gaspreissenkung bei Salzburg AG

Die heute von der Salzburg AG angekündigte Strom- und Gaspreissenkung per 1. Jänner 2014 wird von der Regulierungsbehörde E-Control begrüßt, die Preissenkung hätte allerdings schon zu einem früheren Zeitpunkt wirksam werden können.

Neue Führungskraft in der Gas-Abteilung

Neue Führungskraft in der Gas-Abteilung

Mit 1. Jänner 2013 hat Mag. Bernhard Painz (38) die Leitung der Gas-Abteilung in der Energie-Control Austria übernommen. Er folgt damit Mag. Michael Schmöltzer nach, der sich neuen Aufgaben in der Gasbranche stellt.

E-Control: Neues Gasmarktmodell am 1.1.2013 erfolgreich gestartet

E-Control: Neues Gasmarktmodell am 1.1.2013 erfolgreich gestartet

Die Umsetzung der neuen Netzzugangs- und Bilanzierungsregeln für den Gasmarkt wurde von den Marktteilnehmern erfolgreich bewältigt und belebt die Wettbewerbssituation am österreichischen Gasmarkt. Davon profitieren alle 1,3 Mio. Gaskunden in Österreich.

E-Control zu Beweislastumkehr

E-Control zu Beweislastumkehr: „Konsumenten würden durch billigere Strompreise profitieren“

Konsumenten sollen Sicherheit haben, dass Preise fair und angemessen sind – Forderung der Arbeiterkammer wird begrüßt.Konsumenten sollen Sicherheit haben, dass Preise fair und angemessen sind – Forderung der Arbeiterkammer wird begrüßt.

Verrechnungsstellen haben gesetzliche Verpflichtung zu erfüllen

Verrechnungsstellen haben gesetzliche Verpflichtung zu erfüllen

Mit großer Verwunderung hat die E-Control die heutigen Aussagen der Verrechnungsstellen APCS, AGCS und A&B zur Verzögerung der Online-Wechselplattform gelesen. „Die Behauptung, dass die E-Control eine nicht zeitgerechte Umsetzung der Wechselplattform zu verantworten hätte, halten wir gelinde gesagt für eine Ungeheuerlichkeit. Es ist schlichtweg nicht korrekt, dass die E-Control die erforderlichen Ressourcen zur Umsetzung dieser Plattform gestrichen hat.

Preisbewegungen genau beobachten

Preisbewegungen genau beobachten

„Wir werden in den kommenden Wochen die Preisbewegungen im Zuge des neuen Ökostromgesetzes analysieren und die Ergebnisse anschließend entsprechend veröffentlichen. Zu untersuchen wäre in dem Zusammenhang, ob durch den neuen Aufbringungsmechanismus des Ökostromgesetzes die Energiepreise auch tatsächlich in vollem Umfang nach unten angepasst wurden.“

Portrait

Kontrolliert liberalisieren

Als 2001 der europäische Strom- und Gasmarkt in Österreich liberalisiert wurde, begann die Vormachtstellung der großen Energieversorger und Netzbetreiber zu bröckeln. Österreich hat dank der ‘Energie-Control’ die EU-Vorgaben schnell und effizient umgesetzt. Die österreichische Behörde ist nach zehn erfolgreichen Jahren im März 2011 von einer GmbH in eine Anstalt des öffentlichen Rechts umgewandelt worden. Sie ist völlig weisungsungebunden und kann jetzt noch unabhängiger agieren.

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