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So hoch ist die Rentenerhöhung 2019

So hoch ist die Rentenerhöhung 2019

Die Rente ist früher oder später für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein wichtiges Thema. Denn: Wie hoch sie ausfällt, hängt nicht nur vom eigenen Lohn und der Zeit ab, die man in die sogenannte Rentenkasse einzahlt. Sie hängt auch von den Faktoren ab, die der Staat per Gesetzgebung festlegt. In den letzten Jahren wurden immer wieder Rentenerhöhungen verzeichnet, was natürlich alle Rentnerinnen und Rentner freut. Doch was ist bis dato geschehen? Und auf welche Entwicklungen kann man sich einstellen? Wir klären auf.

Wieso gibt es überhaupt eine Rentenerhöhung?

Diese initiale Frage lohnt es sich zu stellen, um das System Rente zu verstehen. Denn: Nicht nur der eigene Beitrag zur Rente während der eigenen Arbeitslebenszeit wirkt sich auf die späteren Bezüge aus. Vor allem auch die allgemeine Entwicklung der Löhne ist ein entscheidender Faktor für eine Rentenanpassung, die meist in einer Erhöhung der Renten mündet. Die Basis für solche Erhöhungen sind die offiziell gemeldeten Lohnentwicklungen. Diese gibt das statistische Bundesamt auf Grundlage der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen heraus. Einzig sogenannte „Ein-EUR-Jobs“ spielen bei dieser Erhebung keine Rolle. So soll ein Rückschluss auf die grundsätzlich positive, gleichbleibende oder negative Lohnentwicklung im Land gezogen werden. Außerdem relevant für die potenzielle Erhöhung der Rentenbezüge sind die Beiträge, die die gesetzlich Versicherten zahlen müssen. Vereinfacht gesprochen bedeutet das: Je mehr Menschen in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, desto mehr Geld steht zur Verfügung. Beide Faktoren haben in den letzten Jahren für eine stetige Erhöhung der Renten gesorgt.

Rentenerhöhung: Das lief bisher

2019 ist bisweilen nicht das erste Jahr, in dem eine Rentenerhöhung festgesetzt wird beziehungsweise wurde. Die Entwicklung der letzten fünf Jahre zeigt eine positive Entwicklung der Rentenbezüge, sowohl in West-, als auch in Ostdeutschland. So gab es beispielsweise im Jahr 2014 eine Erhöhung der Ost-Rentenbezüge von 2,53%, im Westen beliefen sich die Zahlen auf 1,67%. Im Jahr 2016 lief es besonders gut: Hier konnten sich Rentnerinnen und Rentner über eine Erhöhung von 5,95% in Ostdeutschland beziehungsweise 4,25% in Westdeutschland freuen.

Das ändert sich mit der Rentenerhöhung 2019

Im Jahr 2019 gibt es ganze 3,91% mehr für Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland. Im Westen beläuft sich die Erhöhung auf 3,18%. Erhält ein Rentner also beispielsweise 1.500 EUR pro Monat, so bringt ihm die Erhöhung 58,65 EUR (Ostdeutschland) beziehungsweise 47,70 EUR (Westdeutschland) mehr pro Monat. Wichtig: Auch bei Rentenbezügen können Steuern anfallen. Der Grundfreibetrag für 2019 liegt bei 9.168 EUR monatlich. Erhalten Sie mehr Geld, müssen Sie Ihre Bezüge versteuern.

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