Dentallösungen, die helfen

Interview mit Ludwig Johann Ostner, Geschäftsführer und Inhaber der ULTRADENT Dental-Medizinische Geräte GmbH & Co. KG

„Wir sind nach wie vor eine Manufaktur und entwickeln Lösungen, die sowohl dem Zahnarzt, als auch dem Patienten die Behandlung einfacher machen“, erklärt Inhaber und Geschäftsführer Ludwig Johann Ostner.

Innovationskraft & Digitalisierung

„Innovation und Digitalisierung sind bei uns in den letzten Jahren zu Schlüsselworten unseres Erfolges geworden“, erklärt er weiter. „Wir waren zum Beispiel der erste Anbieter, der einen Fußschalter, das ‘Gaspedal’ des Zahnarztes, ohne Kabel auf den Markt gebracht hat.“

Intraorale Kameras und Monitore, komfortable Stuhlpolster mit Massagefunktion, Belüftung und Memoryschaum sind nur einige weitere Beispiele für die Innovationskraft von ULTRADENT. Das Unternehmen bietet Anpassungen und Ausstattungen für die unterschiedlichen Fachrichtungen wie Zahnheilkunde, Kieferorthopädie, Kieferchirurgie und auch speziell für die Kinderzahnbehandlung.

„Eines unserer großen Assets, das uns von den internationalen Großwettbewerbern unterscheidet, ist, dass wir Produkte anbieten, die auf die Bedürfnisse von Zahn- ärztinnen und Zahnärzten und Patienten zugeschnitten sind“, so Ludwig Johann Ostner.

„Wir produzieren, konfigurieren nach Kundenwunsch und bleiben dem Manufakturgedanken treu. Die Konzerne fertigen Serienprodukte – wir können individuell maßschneidern.

Das gelingt uns so gut, weil wir in ständigem Dialog mit den Zahnärzten stehen. Beratung ist bei uns keine leere Marketing-Floskel, sondern der Ausgangspunkt all unserer Aktivitäten. Wir hören den Zahnärzten zu, unterstützen deutschlandweit den Fachhandel, sind auf Messen vertreten und machen Händlerschulungen.“

Die Digitalisierung hat, wie so viele Branchen, auch in den vergangenen Jahren die Dentalbranche revolutioniert und Quantensprünge in Behandlungskomfort und Behandlungskonzepten ermöglicht. „Wir bauen zwar Hardware, aber diese wird schon jetzt und mehr noch in Zukunft von Software überwacht“, so Ludwig Johann Ostner. „Das langfristige Ziel ist, dass das Produkt selbst im Fall einer Störung dem Techniker ein Signal gibt und ihm rechtzeitig einen möglichen Ausfall meldet, sodass er sich präventiv zuschalten kann und in kürzester Zeit, wenn nötig, mit einem Ersatzteil kommen kann.“

Freude an der Arbeit

1924 von Hans Ostner, dem Großonkel von Ludwig Johann Ostner, gegründet, liegen die Wurzeln der Dentalspezialisten in E-Baugruppen für die Antennentechnik. In den 1950er-Jahren erfolgte mit elektrisch angetriebenen Bohrern der Einstieg in die Dentalbranche. Seit zehn Jahren leitet Ludwig Johann Ostner zusammen mit seinem Vater Ludwig Ostner die Geschicke der Firma.

„Wir sind ein echtes deutsches Familienunternehmen und mit Leib und Seele bei der Arbeit“, so der Geschäftsführer. „Unser Geschäft ist im Laufe der Jahre durch das Internet und die Globalisierung sehr wettbewerbsintensiv geworden. Wir müssen uns gegen multinationale Großunternehmen behaupten. Da wir das immer wieder schaffen, wird bei uns Freude an der Arbeit gelebt. Wir wollen nicht nur Geld verdienen, sondern gemeinsam mit unserem Team Erfolge erleben, indem wir unsere Kunden bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen “

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