Tee genießen und erleben

Interview mit Ruth al Wazzan, Geschäftsleiterin der Tea & Co. Handelsges.m.b.H.

Auch während der Pandemie setzt sich der Trend zum Tee fort, nicht zuletzt aufgrund eines gestiegenen Ernährungs- und Gesundheitsbewusstseins. Ruth al Wazzan und ihr damaliger Mann entdeckten die Vielfalt und Vorzüge des Aufgussgetränks bereits in den 1990er-Jahren.

Nach aufwendigen Recherchen und Messebesuchen konnten sie ihren eigenen Laden aufbauen, eigene Ideen verwirklichen und Tees in patentierten Aromaverschlussdosen anbieten, die optisch ansprechend sind und Aroma und Duft der lockeren Ware erhalten. Inzwischen umfasst das Angebot rund 200 Teesorten. Neben Klassikern wie Earl Grey oder Assam gehören Kräutertees, Moringa-Tees, japanische Grüntees und viele andere Sorten zum festen Angebot.

Emotionales Erlebnis

„Tee ist ein ganzer Kosmos“, meint die Geschäftsleiterin. „Man muss sich sozusagen eintrinken, man lernt nie aus. Für jeden Tee gibt es eine bestimmte Tageszeit. Tee hat auch etwas mit Tradition zu tun.“ Diese Tradition lässt sich im Salzburger Ladengeschäft erleben.

Sein gewachsenes Design spiegelt die 25 Jahre Geschichte der Tea & Co. Handelsges.m.b.H. wider. „Ein englischer Porzellanhändler ist unser Partner, das passt sehr gut zu uns“, findet Ruth al Wazzan. „Zu uns kommen sowohl Einheimische als auch Touristen aus Österreich, ganz Europa, den USA und dem Nahen Osten. Sie schätzen die Qualität unserer Produkte, die fachkundige Beratung unserer Mitarbeiter und das emotionale Erlebnis. Das schöne Geschirr, der Duft und die schöne Atmosphäre tragen dazu bei, und all das möchten wir auch weiterhin bieten.“

Hohes Niveau erhalten

Viele Gäste, die in der Griesgasse Tee gekauft haben, schätzen den Genuss hoher Qualität und sind inzwischen zu Stammkunden geworden. „Aus der ganzen Welt kommen die Bestellungen“, ergänzt die Geschäftsleiterin. „Für den Onlineshop ist mein Sohn Pascal al Wazzan zuständig. Wir sind dabei unser Onlineangebot auszubauen, auch im Interesse jüngerer Leute, die Tee als Alternative zu Kaffee schätzen gelernt haben. Zudem gilt es Einbußen im touristischen Bereich auszugleichen. Unser Ziel ist es, unseren Umsatz 2022 auf Vor-Corona-Niveau zu steigern und dabei die Kundennähe und konstant hohe Qualität zu bewahren, für die wir bekannt geworden sind.“

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