Nachhaltigkeit in Perfektion

Interview

"Nachhaltigkeit verstehe ich im ökologischen aber auch ökonomischen Sinne. Eine schöne Natur muss man sich heute leisten können", sagt Dr. Gunnar Winkelmann, gemeinsam mit Uwe Hartmann Geschäftsführer von STORIMPEX Im- und Export, das mit insgesamt 20 Schwestergesellschaften zur STORIMPEX Unternehmensgruppe gehört.

Nachhaltige Alternativen

"Konzernstrukturen bieten heute wenige Bewegungsmöglichkeiten, darum ist die Organisation der Firmengruppe in Schwestergesellschaften vorteilhaft für uns. Als Händler, Produzent und Dienstleister sind wir so flexibler", erklärt Dr. Gunnar Winkelmann.

"Gemeinsam suchen wir immer nach nachhaltigen Alternativen. Wir sind immer bemüht, solche Technologien nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland, zum Beispiel Asien, zu realisieren."

Ein gutes Beispiel ist die Erneuerung der Mönckebergstraße in Hamburg, der Haupteinkaufsstraße der Stadt, im Sommer 2012. Mit der weltweit geschützten Maximalrecycling-Methode von STORIMPEX Asphaltec konnte der Straßenasphalt fast vollständig und innerhalb von eineinhalb Tagen wiederverwendet werden.

„Gemeinsam suchen wir immer nach nachhaltigen Alternativen.“ Dr. Gunnar Winkelmann

Möglich macht dies das von STORIMPEX Im- und Export angebotene Storbit, eine Öl-Wachs-Kombination zum Regenerieren und Additivieren des ausgebauten Asphalts. Zum Produkt- und Leistungsspektrum der STORIMPEX Gruppe gehören Baustoffe, sämtliche mineralölstämmige Produkte sowie Pflanzenöl als Energieträger und Tierfutter.

"Wir waren im Jahr 2005 die ersten in Deutschland, die Pflanzenöl für den Einsatz in Blockheizkraftwerken angeboten haben", so Dr. Gunnar Winkelmann. "Heute gibt es gerade in Italien viele Blockheizkraftwerke, für die wir ein bedeutender Pflanzenöl-Lieferant sind."

Biologisch abbaubare Plastiktüten

Für die Zukunft plant STORIMPEX Im- und Export bereits den Ausbau des Angebots eigener Produkte. „Als Dienstleister der ThyssenKrupp Uhde GmbH in Dortmund arbeiten wir an der Herstellung von biologisch abbaubaren Plastiktüten. Das ist ein hochspannendes Thema. Weltweit gibt es einen Bedarf in Höhe von mehreren Millionen Tonnen. Wenn es gelingt, wird das ein Durchbruch im Chemie-Bereich sein, bei dem wir Zaungast sein dürfen", erläutert Dr. Gunnar Winkelmann.

Das ist ein hochspannendes Thema. Weltweit gibt es einen Bedarf in Höhe von mehreren Millionen Tonnen. Wenn es gelingt, wird das ein Durchbruch im Chemie-Bereich sein, bei dem wir Zaungast sein dürfen", erläutert Dr. Gunnar Winkelmann.

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