Webcode:

Um einen Artikel aus dem Print-Magazin online zu lesen, geben Sie bitte nachfolgend den Webcode ein, der im Magazin unter dem Artikel zu finden ist.

https://www.getdigital.de - Gadgets und mehr für Computerfreaks

Klares Sortiment – hohe Qualität

Portrait

Die hat sich übrigens prächtig entwickelt. Schließlich ist die STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG fast 350 Jahre später nicht nur eines der weltweit führenden Unternehmen der Branche, sondern in einigen Nischen sogar Marktführer wie zum Beispiel mit STAEDTLER Mars-clay Industrieplastilin.

Produkte zum Schreiben, Malen und Zeichnen, Kneten, Modellieren und Basteln, Markieren und Präsentieren bestimmen heute das Portfolio, wobei jedoch gerade Blei- und Farbstifte untrennbar mit dem Namen STAEDTLER verbunden sind.

Und dass sogar in etwas so Alltäglichem wie einem Blei- oder Farbstift noch jede Menge Ideen stecken können, zeigen Innovationen wie der revolutionierte Bleistift WOPEX oder Farbstifte mit Bruchschutz – dem Anti-Break-System (kurz A·B·S).

Innovationskraft und branchenspezifische Herausforderungen

Der schonende Umgang mit Ressourcen gewinnt in allen Branchen zunehmend an Bedeutung. Es gilt, sich dieser Herausforderung frühzeitig zu stellen. Ein Paradebeispiel, wie man diese Herausforderungen durch Innovationskraft erfolgreich meistert und ein ganz alltägliches Produkt revolutionieren kann, ist der STAEDTLER Bleistift WOPEX, der unter anderem den Preis 'Biowerkstoff des Jahres 2009' erhalten hat.

Das WOPEX Material setzt neue Maßstäbe in Ökologie und Effizienz, weil rund 80 Prozent eines Baumes für die Herstellung dieses Stiftes genutzt werden können, statt lediglich 20 Prozent wie bei herkömmlichen Bleistiften. Damit ist es möglich, wesentlich mehr Stifte aus einem Baum herzustellen als bei konventioneller Fertigung. Der Name STAEDTLER ist untrennbar mit Innovationen verbunden, die sich immer auch direkt in Anwendervorteilen wiederfinden.

Ein weiteres Beispiel dafür ist das neu entwickelte Anti-Break-System (A·B·S) für Farbstifte. Eine besondere Beschichtung, beziehungsweise ein weißer Minenschutzmantel rund um die Mine macht diese um bis zu 50 Prozent bruchfester, damit müssen die Stifte seltener ersetzt werden und bieten längeren Malspaß.

Eine weitere Herausforderung, speziell der Schreibgeräteindustrie, stellt die Digitalisierung dar, durch die das klassische Handschreiben rückläufig wird. Mit dem STAEDTLER Digitalstift hat das Unternehmen jedoch einen Weg gefunden, um die analoge Schrift mit der digitalen Welt zu verbinden. Denn der Griff zu Papier und Stift ist nach wie vor das Natürlichste, um Gedanken aufzuzeichnen und sichtbar zu machen.

„Für 2011 rechnen wir mit einem Umsatz von 260 bis 265 Millionen EUR und lägen damit sogar über unserem bisherigen größten Erfolgsjahr 2007.“ Axel Marx

Weltweites Firmennetz

Die STAEDTLER Gruppe gehört der 1997 gegründeten STAEDTLER Stiftung. Es gibt drei Produktionsstandorte in der Metropolregion Nürnberg, der Standort in Nürnberg und gleichzeitiger Hauptsitz ist jedoch der größte Produktionsstandort mit der breitesten Produktpalette.

Neben der Fertigung aller Lumocolor Produkte, dem STAEDTLER triplus-Sortiment oder Farb- und Bleistiftminen werden hier alle STAEDTLER-Tinten und -Tintenschreibgeräte produziert. Darüber hinaus gibt es 23 Vertriebsniederlassungen und fünf Produktionsstätten weltweit, dazu kommen diverse Agenturen.

Das Unternehmen beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter, über 1.500 davon allein in Deutschland, und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 250 Millionen EUR. "Für 2011 rechnen wir mit einem Umsatz von 260 bis 265 Millionen EUR und lägen damit sogar über unserem bisherigen größten Erfolgsjahr 2007", freut sich Axel Marx. Er hat 1977 als Auszubildender bei STAEDTLER begonnen und ist seit 2007 alleiniger Geschäftsführer.

„Zu unseren Erfolgsfaktoren zählen sicherlich die Innovationsfreude und die starke internationale Ausrichtung.“ Axel Marx

Erfolgsfaktor Innovationsfreude und internationale Ausrichtung

Etwa 80 Prozent der Produkte sind "Made in Germany" und stammen aus der hochmodernen Fertigung in Deutschland. In Asien hergestellte Artikel hingegen sind überwiegend für den dortigen Markt gedacht. Der Umsatzschwerpunkt liegt eindeutig bei den eigenen Markenartikeln und der Anteil an Private Label-Produkten ist gering. Über den Fachhandel, SB-Warenhäuser und Drogerieketten erfolgt der Vertrieb von STAEDTLER Produkten.

Werbung betreibt STAEDTLER über Printmedien sowie durch Stände auf verschiedenen Regionalmessen. TV-Werbung läuft derzeit hauptsächlich im Ausland, spezifische Produkt- und Lifestyle-Spots zur Integration auf Internetseiten, Social Media-Seiten, youtube oder speziellen Händlerdisplays sind international platziert.

Rund 80 Prozent der Produktion gehen in den Export. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Europa, gefolgt von Asien, Kanada, Mittelamerika und vielen weiteren Ländern. Besonders große Marktanteile hat STAEDTLER in Spanien, Südafrika, Südkorea und Großbritannien.

"Zu unseren Erfolgsfaktoren zählen sicherlich die Innovationsfreude und die starke internationale Ausrichtung", verdeutlicht Axel Marx. So beginnt die Geschichte der Innovationen bereits 1834, als Johann Sebastian Staedtler den Farbstift erfand.

Die Internationalisierung jedoch ist eindeutig der Verdienst von Dr. Rudolf Kreutzer. Er trat 1905 in die Firma ein, reiste nach Asien und Nordamerika und legte damit den Grundstein zum Aufbau eines weltweiten Handelsnetzes. Bis zu seinem Ausscheiden 1967 setzte er sich außerdem für ein klares, an hoher Qualität orientiertes Sortiment ein.

Von dieser Firmenphilosophie und dem Prinzip, Produkte herzustellen, die durch Intelligenz und Raffinesse überzeugen, profitiert das Nürnberger Traditionsunternehmen bis heute.

Bewerten Sie diesen Artikel
TOP