Unmögliches möglich machen…

Interview mit Luigi Cirillo, Geschäftsführer der SPRICH AG

Als Vollsortimenter für Gitterroste bietet SPRICH ein umfangreiches Portfolio an, von Pressrosten, über Treppenstufen, Regal-, Kamm- und Vollroste bis hin zu Zubehör.

„Unser Programm beginnt bei ganz einfachen Gitterrosten für den Lichtschacht und reicht bis hin zu Gitterrosten für Rauchklappen“, erklärt Luigi Cirillo. „Wir entwickeln alle Produkte im eigenen Haus und lassen diese dann bei unseren Partnern fertigen. Natürlich bieten wir auch Roste für spezielle Anwendungen an, zum Beispiel Industrieroste für Offshore-Plattformen. Hier liegt der Fokus dann ganz klar auf der technischen Funktionalität. Bei architektonischen Gitterrosten legen wir großen Wert auf die Optik.“

Einem ganzheitlichen Geschäftsansatz folgend, bietet SPRICH auch das nötige Zubehör und entsprechende Accessoires an. Das Unternehmen hat sich insbesondere als Spezialist für Sonderanfertigungen einen hervorragenden Namen gemacht. Inzwischen ist jede zweite Bestellung individuell.

Vollsortiment

Leitern, Spindeltreppen und Treppenanlagen vervollständigen das Programm. „In den letzten Jahren ist der Treppenbereich für uns immer wichtiger geworden“, so Luigi Cirillo. „Hier geht es um klassische Fluchttreppen, aber auch um dekorative Treppen. Teile für Treppen und Leitern kaufen wir zu, aber die Produkte selbst werden ausschließlich bei uns montiert.“

Das umfangreiche Produktspektrum ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein gefragter Partner für die Entwicklung von individuellen Beratungen und Lösungen.

Luigi Cirillo
„Für uns sind außergewöhnliche Anforderungen eine schöne Gelegenheit zu zeigen, was wir können.“ Luigi CirilloGeschäftsführer

„Unser Slogan ist ‘Wir machen das Unmögliche möglich’“, so der Geschäftsführer. „Das ist keine Floskel für uns. Wir betrachten außergewöhnliche Anforderungen als eine schöne Herausforderung, zu zeigen, was wir können. Unser Ziel ist immer, die Erwartung unserer Kunden zu erfüllen oder sogar zu übertreffen.“

Die Klientel von SPRICH ist breit gefächert. Auf der Referenzliste des Unternehmens stehen die Bereiche Lebensmittel und Pharmazie, Generalunternehmer, Einzelhändler und Metallbauer sowie auch kommunale und öffentliche Einrichtungen.

Mit rund 85% Anteil am Gesamtgeschäft ist die Schweiz nach wie vor der stärkste Markt. Darüber hinaus beliefert SPRICH Kunden in den grenznahen Regionen in Deutschland und Österreich. Um sein Kontaktnetzwerk weiter auszubauen, stellt SPRICH regelmäßig auf der Swissbau in Basel aus, übernimmt Sportsponsorings und betreibt aktives Online- und Offlinemarketing.

Technisches Know-how

„Bei reinen Handelsunternehmen arbeiten meist kaufmännische Mitarbeiter, die nicht über technisch fundierte Produktkenntnisse verfügen. Somit ist das technische Wissen nicht immer gegeben,“ erklärt Luigi Cirillo den Erfolg des Unternehmens. „Wir aber verstehen uns als Problemlöser, sei es durch die Erstellung einer Zeichnung oder einer Beratung vor Ort. Unsere Nähe ist ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Geschäfts. Wir fahren auf die Baustellen der Kunden und schauen uns diese an. Nur so kann man die bestmögliche Lösung finden.“

Nicht zuletzt schätzen Kunden von SPRICH die Zuverlässigkeit und Termintreue des Unternehmens. 1972 von Erich Sprich, dem Vater des heutigen Mitgesellschafters und Miteigentümers Adrian Sprich als Handelsunternehmen gegründet, hat sich das Unternehmen von Anfang an auf Gitterroste konzentriert.

Heute beschäftigt SPRICH 37 Mitarbeiter, von denen allein zwölf in der Technik beschäftig sind. Luigi Cirillo blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Wir werden auch in Zukunft unsere Strategie des Vollsortimenters und Problemlösers weiterverfolgen“, erklärt er. „Damit sehe ich in all unseren Märkten noch deutliches Wachstumspotenzial.“

Mehr zum Thema

Hightech-Medizin, die Hoffnung macht

Interview mit Ciril Faia, CEO Curium International

Hightech-Medizin, die Hoffnung macht

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Laut Robert-Koch-Institut erkranken in Deutschland jährlich knapp 80.000 Männer neu daran. Bei einer Früherkennung sind die Heilungschancen sehr gut. In Deutschland hat Curium…

"Reichweite ist gut – aber Wirkung entscheidet"

Interview mit Alexander von Tiele-Winckler, Mitglied der Geschäftsführenden Gesellschafter im BLU agency network association e.V.

"Reichweite ist gut – aber Wirkung entscheidet"

Der Weg vom klassischen Promotionsgeschäft zum vernetzten Agenturmodell erzählt viel über die Dynamik moderner Märkte. Alexander von Tiele-Winckler spricht über Wachstum, Wandel und die Kraft persönlicher Begegnung. Ein Gespräch über…

Sitzmöbel mit Liebe zum Detail

Interview mit Ramon Werner, Verwaltungsratspräsident der de Sede AG

Sitzmöbel mit Liebe zum Detail

Manche Möbel füllen einen Raum, andere prägen ihn. Genau für diesen Anspruch steht die de Sede AG aus Klingnau in der Schweiz. Das Unternehmen fertigt exklusive Ledermöbel, die weit über…

Spannendes aus der Region Baar

Ein Hoch auf die Tiefe

Interview mit Stefan Ebnöther, Chief Business Officer der Littlebit Technology AG

Ein Hoch auf die Tiefe

Sie sind ohnehin sehr beliebt, in Coronazeiten haben sie nochmals einen deutlichen Schub erfahren – Computerspiele. Begleitet hat diese dynamische Entwicklung unter anderem die Littlebit Technology AG aus Hünenberg in…

Entscheidend ist nicht nur, wo Menschen ihren Urlaub verbringen, sondern mit wem

Interview mit Hassan Kadbi, CEO der Hapimag AG

Entscheidend ist nicht nur, wo Menschen ihren Urlaub verbringen, sondern mit wem

Sharing Economy – unter diesem Stichwort hat sich das Schweizer Unternehmen Hapimag innerhalb von 55 Jahren von einem Pionier zum Marktführer innerhalb der Tourismusbranche entwickelt. Wirtschaftsforum sprach mit CEO Hassan…

Butler und Bestseller

Interview mit Dirk Hoffmann, CEO der V-ZUG AG

Butler und Bestseller

Seit der Erfindung von Waschmaschine und Elektroherd ist viel passiert auf dem Markt der Haushaltsgeräte. Doch eines vereint die Produkte von damals und heute: Sie sparen Zeit. Die Textilpflege- und…

Das könnte Sie auch interessieren

„Unsere Stärke ist die Vielfalt“

Interview mit Alessio Nicoletti, Geschäftsführer der Torneria Nicoletti S.r.l. und Luigi Nicoletti, CEO und Sales Manager der Torneria Nicoletti S.r.l.

„Unsere Stärke ist die Vielfalt“

Seit Jahrzehnten ist die metallverarbeitende Industrie im Wandel – technologische Fortschritte, neue Anforderungen in puncto Nachhaltigkeit und ein sich ständig veränderndes geopolitisches Umfeld fordern Unternehmen heraus. Doch es gibt Familienbetriebe,…

Zukunft aus Holz bauen

Interview mit Georg Nef, Geschäftsführer der Vögeli Holzbau AG

Zukunft aus Holz bauen

Holz ist einer der ältesten Baustoffe – und aktueller denn je. Als nachwachsender Rohstoff verbindet er Nachhaltigkeit mit moderner Technik und präziser Vorfertigung. Ob historische Sanierung oder mehrgeschossiger Wohnungsbau: Holzbau…

Implantate in Schweizer Präzision

Interview mit Prof. Dr. Stefan Ihde, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Dr. Ihde Dental AG

Implantate in Schweizer Präzision

„Lange Behandlungen und jahrelange Probleme“ – für Prof. Dr. Stefan Ihde, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Dr. Ihde Dental AG, ist die herkömmliche Implantationsmethode bei Zahnersatz keine sinnvolle Option. Er hat…

TOP