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Lack vom Meister

Portrait

Farben und Lacke aller Arten nicht nur zu verkaufen, sondern sie auch selbst herzustellen, gab 1959 den Anlass zur Gründung der Rilit Lackfabrik GmbH. Stefan Ermisch, Geschäftsführender Gesellschafter, hat in seinem 32. Jahr bei Rilit wahrscheinlich den besten Einblick, um die weitere Unternehmensgeschichte zu skizzieren: „Ursprünglich war Rilit ein reiner Malerbedarfsladen. Zusammen mit dem Firmengründer Richard Litterst hat mein Vater als Lackingenieur jedoch die Eigenproduktion konsequent vorangetrieben und den Betrieb infolgedessen zu einer modernen Lackfabrik ausgebaut.“

Spezialisierung Industrie

Schon seit 1990 konzentriert sich Rilit daher besonders auf die Schiene Industrie, teilt der Geschäftsführende Gesellschafter Georg König, Enkel des Firmengründers, mit: „2000 haben wir die Entwicklung und Produktion von Heißsiegellacken aufgenommen. Doch nur wenige Jahre später, 2006, zerstörte ein Großbrand 75% unseres Unternehmens.“

Die Katastrophe wäre nie aufgefangen worden, hätten nicht die Mitarbeiter geschlossen dem drohenden Niedergang entgegengearbeitet. Stefan Ermisch sieht darin eine Wurzel für den außergewöhnlich starken Zusammenhalt unter den Mitarbeitern und spart nicht mit Anerkennung: „In dieser Zeit mussten wir auf Schichtbetrieb umstellen und fast alles neu aufbauen. Hier haben unsere Mitarbeiter wirklich viel geleistet!“

„Der Unterschied liegt heute im Service – wir sind schnell, haben kurze Entscheidungswege und sind bei Problemen unverzüglich vor Ort.“

Sonderentwicklungen selbstverständlich

Seitdem hat Rilit mit dem Neubau seiner Produktionsanlagen die besten Voraussetzungen für eine moderne, nachhaltige Produktion geschaffen und genutzt, so Stefan Ermisch: „Schon seit Jahrzehnten sind wässrige Lacke ein großes Thema, weil sie umweltschonender sind. Wir haben in diesem Bereich sogar vieles in Entwicklung, aber leider möchten viele Kunden den entsprechenden Preis nicht zahlen.“

Dennoch wächst Rilit überproportional gut, resümiert Stefan Ermisch: „Mit unserem antiseptischen Lack, Chromlack und vielen weiteren unserer Eigenentwicklungen behaupten wir uns gut.“

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