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Leuchtturm im Gesundheitswesen

Portrait

RECURA wurde 1993 zunächst unter dem Namen GFK Krankenhausmanagement GmbH Teltow gegründet und fungierte bereits 1994 als Mehrheitsgesellschafterin der Fachkliniken für Geriatrie Radeburg GmbH. In der Folge wurden Standorte und Fachbereiche sukzessive erweitert, sodass das Familienunternehmen aus aktuell 13 Betrieben mit regionalen Schwerpunkten in Brandenburg, Berlin und Sachsen besteht.

Zum Verbund zählen sieben Kliniken mit fachmedizinischem Schwerpunkt in den Bereichen Neurologie, Orthopädie, Pneumologie, Geriatrie, Allergologie, Beatmungsmedizin sowie Thorax- und Gefäßchirurgie.

Weitere Einrichtungen unterhält RECURA im ambulanten medizinischen Bereich, in dem die Kernkompetenzen in der ambulanten Rehabilitation, der Pflege sowie im Betreiben medizinischer Versorgungszentren liegen.

Maximale Qualität durch Spezialisierung

Die spezifizierte Ausrichtung auf ausgewählte Felder und schwerkranke Patienten in häufig fortgeschrittenen Stadien, so Dr. Matthias-Hagen Lakotta, Geschäftsführer der RECURA Kliniken GmbH, ermögliche die Bereitstellung eines maximal hochwertigen medizinischen und diagnostischen Versorgungs- und Therapieangebots.

„Wir setzen bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson und Schlaganfällen sowie auch bei Lungenerkrankungen am oberen Ende und insbesondere dort an, wo andere Krankenhäuser nicht mehr weiterwissen. Wir sind in dem, was wir tun breit und umfassend aufgestellt. Unsere Parkinsonklinik zählt zu den größten und modernsten in Deutschland. In der Versorgung unserer Lungenpatienten messen wir uns selbstbewusst mit Unikliniken. Dank der Spezialisierung erreichen wir große Fallzahlen, wodurch ein enormer Qualitätsvorsprung erzielt wird. Es ist absurd zu glauben, dass man an jeder Ecke alles anbieten kann. Man muss Leuchtturm sein in dem, was man tut“, unterstreicht Dr. Matthias-Hagen Lakotta die Anforderungen an ein leistungsfähiges Gesundheitssystem.

„Man muss Leuchtturm sein in dem, was man tut.“ GeschäftsführerDr. Matthias-Hagen Lakotta

Gemeinsam stark

RECURA profitiert nicht zuletzt von der unternehmerischen Verbundstruktur, die mit dem regelmäßigen Austausch der Häuser untereinander und der Nutzung entsprechender Synergien einhergeht. Eine noch junge Entwicklung ist daneben die verstärkte Wendung nach außen, die maßgeblich von Dr. Matthias-Hagen Lakotta selbst vorangetrieben wird.

„Unter der Prämisse einer bestmöglichen Patientenversorgung setzen wir zunehmend auch auf die Kooperation mit strategisch komplementären Partnern. Unser Ziel ist es, die eigenen Stärken mit den Stärken der anderen zu Kooperationen zu verbinden“, erklärt der Geschäftsführer.

Beispielgebend hierfür ist die Allianz AtMen, die im Juli 2016 mit dem Ziel eines erleichterten Sektorenübertritts und einer qualitativ hochwertigen Pflege schwerstkranker und nicht heilbarer tracheotomierter Patienten ins Leben gerufen wurde.

Gründungsmitglieder sind neben den Kliniken Beelitz und dem Intensivpflegedienst COMCURA, die Tochtergesellschaften der RECURA Kliniken GmbH sind, insbesondere die AOK Nordost, die IKK Brandenburg und Berlin sowie die Brandenburg Klinik Bernau.

„Ein weiteres Produkt unserer Kooperationstätigkeit ist das Anfang des Jahres gegründete Kompetenznetzwerk für Lungenerkrankungen in Sachsen, das einschließlich Videokonferenz und Tumorboards einen beständigen Informationsaustausch gewährleistet“, so Dr. Matthias-Hagen Lakotta, der für die Zukunft ein moderates und punktuelles Wachstum anstrebt. „Wir wollen nicht zulasten von Strukturen und Qualität, Patienten oder Mitarbeitern, sondern auf Basis einer generationsübergreifenden Denkweise ökonomisch gesund und betont nachhaltig wachsen.“

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