Zellstoff für globale Märkte

Interview

R. Pisec Zellstoff wurde 1953 von Rudolf Pisec, dem Vater des aktuellen geschäftsführenden Gesellschafters, in Wien gegründet.

Im Jahr 1992 erfolgte durch letzteren eine Neugründung und Umstrukturierung auf die bis heute bestehende Ausrichtung. Auch gegenwärtig ist die GmbH inhabergeführt und unterhält neben dem Hauptsitz in Wien diverse angemietete Lagerflächen an Häfen und Umschlagsplätzen.

Breites Service-Portfolio

Zusammen mit einem Team von derzeit acht Mitarbeitern behauptet sich R. Pisec Zellstoff auf einem hektischen und volatilen Markt.

Bedingt durch die genaue Definition von Produktqualitäten und Eigenschaften des Materials Zellstoff gilt es, sich als Anbieter durch weitere Alleinstellungsmerkmale von der Konkurrenz abzuheben.

„Wir bieten einen reibungslosen Ablauf, eine faire Preisgestaltung und Verlässlichkeit bei der Lieferung.“ Reinhard Pisec geschäftsführender Gesellschafter

"Am wichtigsten ist die Dienstleistung inklusive logistischer Lösungen", erklärt Reinhard Pisec, geschäftsführender Gesellschafter von R. Pisec Zellstoff. "Wir bieten einen reibungslosen Ablauf, eine faire Preisgestaltung und Verlässlichkeit bei der Lieferung. Eine Papierfabrik kann es sich nicht erlauben, auf die Rohstoffe zu warten."

Das österreichische Handelshaus bezieht seinen Zellstoff in drei Qualitäten – Bleached Hardwood Kraftpulp (BHKP), Unbleached Sulfate Kraftpulp (UKP) und Unbleached Sulfate Kraftpulp fiber cement – ausschließlich bei Produzenten in Russland und organisiert sämtliche Prozesse zur Distribution in mitteleuropäische und südostasiatische Märkte.

Positiver Ausblick

Neben umfangreichen Dienstleistungen überzeugt R. Pisec Zellstoff vor allem mit guten persönlichen Kontakten zu den Herstellern. "Marketing ist bei uns kaum ein Thema, wir haben einen festen Kundenstamm", berichtet der Gesellschafter. "Um in Kontakt zu bleiben, nehmen wir an Fachkonferenzen teil."

Auch in Zukunft will das traditionsreiche Unternehmen der stetig steigenden Nachfrage nach ungebleichtem Wellpappenrohpapier nachkommen. "Diese Tendenz ist bedingt durch eine wachsende Zahl an Webshops und Internet-Versendern", sagt Reinhard Pisec. "Es ist daher oberstes Ziel, permanent am Ball zu bleiben, denn die Preisgestaltung ändert sich kontinuierlich. Dank unserer inhabergeführten, schlanken Strukturen sind wir aber jederzeit in der Lage, schnelle Entscheidungen zu treffen."

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema

Nachhaltigkeit mit Tradition

Interview mit Daniela Schlotz, Geschäftsführende Gesellschafterin der HAKAWERK W. Schlotz GmbH

Nachhaltigkeit mit Tradition

Die Anforderungen an Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegeprodukte steigen: Sie sollen zuverlässig wirken, ergiebig und hautverträglich sein und zugleich Umwelt und Ressourcen schonen. Die HAKAWERK W. Schlotz GmbH verfolgt diesen Ansatz…

„Große Transformationen passieren nicht über Nacht!“

Interview mit Christian Arnold, Geschäftsführer der Energiekonzepte Deutschland GmbH

„Große Transformationen passieren nicht über Nacht!“

Die Energiekonzepte Deutschland GmbH, gegründet 2018 im Umfeld des letzten Solarbooms, entwickelt sich derzeit vom Lieferanten von Solarmodulen und Wärmepumpen zum holistischen Energieversorger weiter. CEO Christian Arnold erklärte im Interview…

„Wir entwickeln die IT-Fachkräfte von morgen.“

Interview mit Jovan Ilic, Geschäftsführer der goldsteps Consulting GmbH & Co. KG

„Wir entwickeln die IT-Fachkräfte von morgen.“

Trotz Rezession sind in Deutschland derzeit über 100.000 IT-Stellen unbesetzt. Genau hier setzt goldsteps an: „Wir schaffen IT-Karrieren – und unterstützen Unternehmen damit, die IT-Fachkräfte von morgen zu gewinnen.“ Durch…

Spannendes aus der Region Wien

Spitzenmedizin aus Wien – weltweit gefragt & geschätzt

Interview mit Thomas-Peter Ebm, Geschäftsführer der Wiener Privatklinik Betriebs-Ges.m.b.H. & Co. KG

Spitzenmedizin aus Wien – weltweit gefragt & geschätzt

Repräsentativer Standort im Herzen Wiens: Die traditionsreiche Wiener Privatklinik verbindet eindrucksvolle Architektur aus der Kaiserzeit mit moderner Infrastruktur für Spitzenmedizin auf internationalem Niveau…

Wie digitale Lösungen Europas Handel verändern

Interview mit Johannes Ferner, Geschäftsführer der fiskaly GmbH

Wie digitale Lösungen Europas Handel verändern

Die Digitalisierung des Handels schreitet rasant voran – doch kaum ein Bereich ist dabei so komplex reguliert wie der Kassensektor. Überall in Europa entstehen neue Vorgaben zur Sicherung von Transaktionen,…

Eine Vision für den gesamten Lebenszyklus der Immobilie

Interview mit Stephan Pernkopf, Head of Sales & Marketing der ADOMO Group

Eine Vision für den gesamten Lebenszyklus der Immobilie

Als breit aufgestellter Immobiliendienstleister begleitet die ADOMO Group den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden – von der Reinigung über Hausverwaltung und Maklertätigkeit bis hin zu Energiemanagement, ESG-Bewertung und Sicherheitstechnik. Im Gespräch…

Das könnte Sie auch interessieren

Vier Säulen, ein Fundament

Interview mit Boris Wehner, Geschäftsführer der Wehner Metalltechnik GmbH & Co. KG

Vier Säulen, ein Fundament

Wenn auf Straßen Öl ausläuft, rücken Spezialmaschinen aus. Sie kommen nicht selten aus dem Hause Wehner Metalltechnik. Was als Kfz-Betrieb begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem vielseitigen Metallverarbeitungsunternehmen entwickelt,…

„Unsere Stärke ist die Vielfalt“

Interview mit Alessio Nicoletti, Geschäftsführer der Torneria Nicoletti S.r.l. und Luigi Nicoletti, CEO und Sales Manager der Torneria Nicoletti S.r.l.

„Unsere Stärke ist die Vielfalt“

Seit Jahrzehnten ist die metallverarbeitende Industrie im Wandel – technologische Fortschritte, neue Anforderungen in puncto Nachhaltigkeit und ein sich ständig veränderndes geopolitisches Umfeld fordern Unternehmen heraus. Doch es gibt Familienbetriebe,…

Küchenkompetenz auf die Schiene gebracht

Interview mit Gerd Betz, Geschäftsführer und CEO der KUGEL Edelstahlverarbeitung GmbH

Küchenkompetenz auf die Schiene gebracht

Der Schiene gehört die Zukunft. Der 2020 vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgelegte Masterplan unterstreicht dies deutlich. Bis 2030 sollen demnach doppelt so viele Bahnkunden im Schienenpersonenverkehr gewonnen…

TOP