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Angefangen hatte alles 1990 – im Gründungsjahr der Firma – mit Panzer- und Sicherheitstüren für den italienischen Markt. Doch Mario Biancolin, Gründer, Teilhaber und Geschäftsführer der OIKOS VENEZIA S.r.l., hatte Visionen: Funktional sollten die Türen sein – dabei aber auch schön!

In den folgenden Jahren setzte OIKOS VENEZIA diesen Anspruch konsequent in die Tat um. „Wir waren ein noch junges Unternehmen“, blickt Mario Biancolin zurück. „Um uns von der Konkurrenz abzuheben, legten wir unseren Fokus auf eine Symbiose von Ästhetik und technischer Funktionalität.“

Kern und Struktur einer Tür bestehen aus rostfreiem Stahl, auf den eine Beschichtung aufgebracht wird: Holz, Glas, Keramik, Leder, ja sogar Zement – nichts ist unmöglich. Bis 2011 wurden fünf unterschiedliche Modelle vorgestellt, die jeweils mit Spitzenwerten für Wärmedämmung, Schallisolierung, Bestoßungssicherheit, Wetterbeständigkeit und Feuerfestigkeit punkteten.

Seit 2012 werden 15 Jahre Garantie auf Außentüren gegeben, die dank einer speziellen Lackierung extrem langlebig und witterungsbeständig sind. 2015 kam ein völlig neuartiges Produkt heraus: Ein spezieller Rahmen sorgt für Wärmedämmung und isoliert absolut sicher.

„Unser meistverkauftes Modell ist ‘Tekno’, aber ‘Synua’ ist wohl unser interessantestes Produkt“, sagt Mario Biancolin. „Schon die Maße von bis zu 3,05 m Höhe x 2,20 m Breite sind aufsehenerregend. Zusammen mit einer individuellen Ausstattung hat das eine ganz eigene Ästhetik.“

„Wir können auf 25 Jahre konstantes Wachstum zurückblicken, sowohl im Hinblick auf das Produktionsvolumen als auch auf den Umsatz. Darauf sind wir stolz.“ Mario BiancolinGründer, Geschäftsführer und Teilhaber

Studieren statt improvisieren

Bei OIKOS VENEZIA liegen Produktion, Projektierung, Gestaltung und Vermarktung vollständig in Unternehmenshand. Gefertigt wird auf 9.000 m², ausschließlich in Gruaro.

„Wir wollen die Kontrolle über Qualität und Lieferzeiten behalten. Abgesehen davon sind wir unserem Standort Venedig mit seiner Geschichte und Tradition sehr verbunden“, nennt der Geschäftsführer die Gründe dafür. OIKOS VENEZIA fertigt bei größeren Projekten auch nach Wunsch: „Wir machen alles möglich. Improvisieren kommt dabei aber nicht infrage – wir studieren zunächst vor Ort, was machbar ist“, stellt Mario Biancolin klar. Er spricht aus Erfahrung, denn mit diesem Vorsatz ist das Unternehmen bisher gut gefahren.

Inzwischen beschäftigt es 75 Mitarbeiter, davon 45 in der Produktion, und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund zwölf Millionen EUR. In den letzten Jahren weitete die Firma ihren Marktanteil kontinuierlich aus: Etwa 50% der Produktion gehen in den Export, nach Fernost, Afrika,  Australien und in die USA, wo es eine Tochtergesellschaft gibt.

„Unsere Kunden sind vor allem Baufirmen, aber auch Designstudios. Sie kommen hauptsächlich über Internetrecherche und Messen wie Madexpo oder Batimat zu uns, außerdem auch aufgrund von Empfehlungen in sozialen Netzwerken.“

In Zukunft möchte Mario Biancolin OIKOS VENEZIA in Deutschland und den USA bekannter machen: „Das ist der eine Wunsch, den ich für die Zukunft habe. Der andere ist, dass wir uns weiterhin kontinuierlich verbessern.“

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