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Interview mit Alberto Franceschini, Geschäftsführer der Mac Solutions SA

Mac Solutions ist ein Anbieter von Softwarelösungen für Wirtschaft und Verwaltung. Zu den Kunden des 1998 gegründeten Unternehmens gehören Banken, Telekommunikationsanbieter, Produktionsunternehmen, Energieversorger und öffentliche Auftraggeber.

„Ich komme aus Italien und habe in Pisa Informatik studiert“, erklärt Geschäftsführer Alberto Franceschini. „1993 bin ich in die Schweiz gezogen. Zuvor habe ich für große Firmen gearbeitet. Mac Solutions ist entstanden, um einerseits den Fokus mehr auf fachlichen Support zu legen und andererseits fortschrittliche Technologien zu entwickeln. Ich meine hier vor allem Künstliche Intelligenz. Ich denke, dass es eine Revolution in der Informatik geben wird. Wir haben hier eine Partnerschaft geschlossen mit einer kleinen Firma, die aber großes Potenzial hat.“

Zweistellige Wachstumsraten

Neben Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz beschäftigt sich Mac Solutions mit Softwarelösungen für die energetische Verwaltung großer Gebäude, der Implementierung von SAP-Systemen oder dem IT-Support für Energieversorger.

Alberto Franceschini
„Der Kunde soll uns nicht als Reseller sehen, sondern als Berater, der ihm eine Lösung bietet.“ Alberto FranceschiniGeschäftsführer

Das Unternehmen setzt auf Betriebsvereinbarungen mit den großen internationalen Firmen Jaggaer und Engineering. „Jaggaer ist der weltweit wichtigste unabhängige Provider für Lösungen im Spend Management. Ihr System richtet sich an Unternehmen, die ihre Beschaffungskosten für Dienstleistungen und Produkte von externen Lieferanten durch Supply Chain verwalten“, beschreibt Alberto Franceschini.

Engineering, als Hauptunternehmen im IT-Bereich, ermöglicht seinen Kunden dank der Cloud-Plattform Net@Suite eine effizientere Verwaltung des Core Business. Zudem übernimmt das Unternehmen die gesamte Kommunikation mit den Kunden.

Mac Solutions hat seinen Sitz in Chiasso im Kanton Tessin und plant, noch dieses Jahr eine Filiale in der deutschsprachigen Schweiz zu eröffnen. „Wir konzentrieren uns auf den Schweizer Markt und sind derzeit nicht im Export aktiv“, erläutert Alberto Franceschini. Im letzten Jahr wurde mit 40 Mitarbeitern ein Umsatz von 4,5 Millionen CHF generiert.

„Für dieses Jahr planen wir mit 10 bis 15% Wachstum“, so Alberto Franceschini. „Unser Vorteil ist, dass wir nah am Kunden sind. Der Kunde soll uns nicht als Reseller sehen, sondern als Berater, der ihm eine Lösung bietet. Ich gehe davon aus, dass wir mit dieser Strategie in den nächsten Jahren Personal und Umsatz verdoppeln können. Wir werden neue Märkte ansprechen, mit neuen Lösungen, an denen wir zurzeit arbeiten.“

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