Zwei Fliegen mit einer Klappe

Interview

Bibliotheca RFID Library Systems ist auf fortschrittliche RFID-Lösungen für Bibliotheken spezialisiert. Ursprünglich bestand Bibliotheca aus drei einzelnen Unternehmen in Großbritannien, der Schweiz und den USA, die seit Ende der 1990er Jahre im RFID-Sektor tätig sind und sich im Jahr 2011 zusammengeschlossen haben.

Heute befindet sich der Hauptsitz der Gruppe in Rotkreuz in der Schweiz. In Manchester, Großbritannien, und Atlanta, USA, gibt es Entwicklungsstandorte sowie Vertriebs- und Serviceniederlassungen auf der ganzen Welt. Die deutsche Repräsentanz existiert seit 2006.

"In diesem Jahr haben wir die Stadtbibliothek München als erste Großstadtbibliothek im zentraleuropäischen Raum mit RFID-Ausleih- und Verbuchungssystemen ausgestattet", erläutert Hartmut Marder, Geschäftsführer von Bibliotheca Deutschland.

Derzeit ist man kurz davor, ein Megaprojekt zum erfolgreichen Abschluss zu führen. Seit 2011 ist Bibliotheca dabei, insgesamt 80 Bibliotheken in Berlin, darunter alle 75 öffentlichen, mit maßgeschneiderten RFID-Lösungen zu versorgen.

Automatische Ausleihe und Rückgabe

Weltweit beschäftigt Bibliotheca 220 Mitarbeiter, davon 25 in Deutschland. Der Gruppenumsatz liegt bei 50 Millionen EUR. Hiervon entfallen 5,5 Millionen EUR auf das Deutschlandgeschäft.

Bisher hat Bibliotheca mehr als 3.500 RFID-Installationen in Bibliotheken auf der ganzen Welt vorgenommen. Mit den innovativen Systemen der internationalen Firmengruppe lassen sich Bücher automatisch ausleihen, zurückgeben sowie sichern und entsichern.

„RFID ist die optimale Technologie für die Erfassung von ständig zirkulierenden Medien.“ Hartmut Marder Geschäftsführer

"RFID ist die optimale Technologie für die Erfassung von ständig zirkulierenden Medien", erklärt Hartmut Marder. "Es ist die Ablösetechnologie für Barcode-Systeme und separate magnetische Sicherungssysteme, denn RFID vereint beides: Verbuchung und Sicherung/Entsicherung."

Bibliotheca hat verschiedene, sich ergänzende Produkte im Portfolio, darunter das Buchrückgabeterminal smartreturn, die automatische Sortieranlage smartsort und die zentrale Managementplattform smartadmin, mit deren Hilfe das gesamte System kosten- und zeitsparend überwacht und gesteuert werden kann.

Die neueste RFID-Innovation von Bibliotheca ist smartserve, ein Selbstverbuchungsterminal für Bibliotheken, mit dem sich Medien vom Leser selbst ausleihen lassen. Mit seinen fortschrittlichen Lösungen agiert Bibliotheca im deutschsprachigen Umfeld in einem echten Wachstumsmarkt.

"In Deutschland nutzen erst 10% aller Bibliotheken RFID-Systeme, in Großbritannien sind es bereits 90%", so Hartmut Marder.

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