Die ideale Verbindung nach Südtirol

Interview

Zum Flughafenbetrieb gehören sowohl Linien- und Charterflüge als auch Businessflüge. „Der Wirtschaft bieten wir eine optimale Anbindung an den Südtiroler Raum, der eine ideale Brücke zum italienischen Markt darstellt“, sagt Mirko Kopfsguter, Generaldirektor. „Außerdem lassen sich mit unserem Flugplatz Business, Tourismus und Freizeit optimal miteinander vereinen.“

Bedeutender Flugplatz

Die Geschichte des Flugplatzes Bozen Dolomiten geht bis in das Jahr 1926 zurück, als mit königlichem Dekret die Enteignung der Grundstücke zur Erweiterung der bestehenden Struktur durchgeführt wurde.

1962 wurden die ersten 1.040 m der geplanten 2.000 m der Startbahn 01/19 gebaut. Die Flughafengesellschaft ABD Airport SPA wurde 1992 gegründet und war 1999 für die Verlängerung der Startbahn auf eine Länge von 1.294 m Richtung Norden und 1.234 m Richtung Süden verantwortlich.

Mittlerweile wurde der Ausbau der Landebahn auf 1.431 m genehmigt. „Heute ist unser Flugplatz für alle Flüge und regulär zugelassenen Luftfahrzeuge offen“, bemerkt Mirko Kopfsguter. „Bei den Parkplätzen für die Flugzeuge sind wir sehr flexibel, da wir mit Vorfeldfahrzeugen die Räume optimal ausnutzen und somit mehr Flugzeuge unterbringen können.“

Jedes Jahr hat der Flugplatz 2.500 Bewegungen der kommerziellen Luftfahrt, 10.000 Bewegungen der allgemeinen Luftfahrt sowie 3.000 militärische Luftbewegungen, da er der nördlichste Flugplatz Italiens ist und somit auch eine wichtige Bedeutung für das italienische Militär hat.

Mirko Kopfsguter ist Generaldirektor der ABD Airport SpA
„Mithilfe unseres Flugplatzes lassen sich Arbeit, Freizeit und Tourismus optimal miteinander vereinen.“ Mirko KopfsguterGeneraldirektor

Die ABD Airport SPA betreut den gesamten Flugplatz mit ihren Services und beschäftigt insgesamt 31 Mitarbeiter. Damit generiert das Unternehmen, das zu 100% im Besitz der Landesverwaltung Südtirol ist, einen Jahresumsatz von etwa fünf Millionen EUR.

Optimale Lage

Jeden Tag gibt es vom Flugplatz in Bozen vier Linienflüge nach Rom, die von der Darwin Airline sowie von Alitalia betrieben werden. „Wir liegen im Herzen der Alpen und unsere Region bietet einen einzigartigen Ausblick auf die Bergwelt der Dolomiten“, so der Generaldirektor. „Deshalb ist der Tourismus ein wichtiges Element für die Wirtschaft Südtirols. Die Lage unseres Flugplatzes sowie dessen umweltfreundliche Nutzung werden auch in Zukunft zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Südtirol und zur Entwicklung der gesamten Region beitragen.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema Transport & Logistik

Der Airbag für Lithium-Ionen-Batterien

Interview mit Philipp Helmle, Geschäftsführer der LogBATT GmbH

Der Airbag für Lithium-Ionen-Batterien

Die Sicherheitsanforderungen an den Transport von Batterien für die Elektromobilität und ähnliche Anwendungsfelder sind immens: Seit 2017 entwickelt LogBATT aus dem Neckartal hierfür zielgerichtete Produkte für den gesamten Batterie­lebenszyklus von…

Mit Wurzeln und Werten

Interview mit Julia Schmitt Jonas, Mitglied der Geschäftsleitung der Schmitt Logistik GmbH

Mit Wurzeln und Werten

Ein familiengeführtes Logistik- und Speditionsunternehmen in 4. Generation verbindet langjährige Erfahrung mit dem Blick nach vorn. Tief in der Region verwurzelt, kennt es die Bedürfnisse der Kunden ebenso gut wie…

Mit Effizienz und Copacking zum starken Logistikpartner

Interview mit Sebastian Waldmann, Geschäftsführer der Logistikcenter Hückelhoven GmbH & Co. KG

Mit Effizienz und Copacking zum starken Logistikpartner

Saisonale Aktionsware muss pünktlich im Handel stehen, Lagerprozesse müssen reibungslos funktionieren und kurzfristige Kundenanforderungen zuverlässig erfüllt werden. Genau darauf hat sich die Logistik-Center Hückelhoven GmbH & Co. KG spezialisiert. Geschäftsführer…

Spannendes aus der Region Bozen

Architektur, die Vertrauen schafft

Interview mit Daniel Seppi, CEO der Dreika AG

Architektur, die Vertrauen schafft

Die Bankenwelt verändert sich rasant. Digitale Angebote gewinnen an Bedeutung, Filialnetze werden neu geordnet und die persönliche Beratung konzentriert sich zunehmend auf komplexe Anliegen. Für die Dreika AG ist dieser…

Vom Abfüller zum Hersteller für mehr Qualität und Service

Interview mit Daniele Simoni, Geschäftsführer der Schenk Italia SpA

Vom Abfüller zum Hersteller für mehr Qualität und Service

Mehr als ein halbes Jahrhundert hat man sich auf das Abfüllen von Flaschen beschränkt. Vor zehn Jahren wurde der erste Produzent übernommen, um mehr Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette zu…

Auf dem Weg zur Nummer 1 auf dem Eis

Interview mit Markus Profanter, CEO der engo GmbH

Auf dem Weg zur Nummer 1 auf dem Eis

Eisarenen sind längst hochkomplexe Infrastrukturen, in denen Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Nutzererlebnis eng zusammenhängen. Wer hier bestehen will, muss weit mehr liefern als robuste Maschinen. Die engo GmbH mit Sitz in…

Das könnte Sie auch interessieren

Software für den Praxisalltag

Interview mit Fabian Gundlach, Geschäftsführer der ergosoft GmbH

Software für den Praxisalltag

Aus einer Abrechnungssoftware für Psychotherapeuten ist bei ergosoft über drei Jahrzehnte eine umfassende Lösung für den Praxisalltag entstanden. Geschäftsführer Fabian Gundlach setzt auf Spezialisierung, engen Kundenkontakt und neue Technologien wie…

„Die ESA sagte uns, was wir machen, sei unmöglich!“

Interview mit Tom Segert, Mitgründer und CEO der Berlin Space Technologies GmbH

„Die ESA sagte uns, was wir machen, sei unmöglich!“

Kaum ein Unternehmen dürfte derart komplex zu gründen und zu skalieren sein wie ein Satellitenhersteller: Tom Segert und seine Partner haben es dennoch getan – mit beachtlichen Erfolgen, die sich…

„Mein Rat an Camper? Hinterlasst höchstens eine Reifenspur!“

Interview mit Stefan Christner, Geschäftsführer der bimobil – von Liebe GmbH

„Mein Rat an Camper? Hinterlasst höchstens eine Reifenspur!“

Seit fast einem halben Jahrhundert steht bimobil für langlebige und hochwertige Reisemobile – in einem Markt, der in den letzten Jahren einen enormen Boom erlebt hat. Warum die ursprüngliche Idee…

TOP