Von Spreadshirt zur Spread Group: Wie eine Markenfamilie wächst

Druck on Demand als zukunftsfähiges Konzept

Das von Lukasz Gadowski und Matthias Spieß im Jahr 2002 in Leipzig gegründete und immer noch dort beheimatete Startup Spreadshirt hat sich seit seiner Entstehung zu einer ganzen Markenfamilie entwickelt. Diese firmiert heute unter dem Namen Spread Group und umfasst die Brands „Spreadshirt Create Your Own“, „Spreadshirt Marketplace“, „Spreadshop“, „TeamShirts“ und „SPOD“. Inzwischen arbeiten über 900 Mitarbeitende aus 40 verschiedenen Ländern für das Unternehmen, das jährlich mehr als 130 Millionen Euro Umsatz generiert.

Spreadshirt Create Yor Own - Design-Tool

Heute möchte man keine Motive mehr auf T-Shirts, Taschen oder sonstiger Kleidung haben, die jeder andere auch hat. Deshalb wurde für Spreadshirt Create Yor Own ein Design-Tool entwickelt, mit dem man Kleidung und Accessoires ganz individuell gestalten kann. So entstehen Hoodies, Tassen, Caps oder Pullover, die anlassbezogen bedruckt oder bestickt werden können.

Spreadshirt Marketplace

Der Marketplace von Spreadshirt ist Plattform und Schnittstelle, auf der sich Verkäufer:innen und Designer:innen von überall auf der Welt treffen, ihre Kreativität in Form von selbst designten Produkten anbieten oder einen eigenen Online-Shop platzieren können. Dazu dienen 12 eigene Domains und externe Marketplaces wie eBay und Amazon.

Spreadshop – Online-Shopsystem

Vom kreativen Künstler, bis zum gemeinnützigen Verein oder gewinnorientierten Unternehmen, mit dem Online-Shopsystem von Spreadshop steht eine Möglichkeit zur Verfügung, sich um andere wichtige Business-Aufgaben zu kümmern, während das System die Lagerung, den Druck sowie den Kundensupport übernimmt. Mit Spreadshop hat die Spread Group für neue und erfahrene Shopbetreiber:innen eine Möglichkeit geschaffen, schnell und unkompliziert ihr eigenes Business zu starten.

TeamShirts für Gruppen & Mannschaften

Arbeitskleidung, Abschlussklassen- und Freizeitoutfits oder Sportbekleidung, mit TeamShirts bekommen ganze Mannschaften und Gruppen einen neuen, individuellen und kreativen kleidungstechnischen Anstrich. Die Seite bietet unzählige Motive an, die sich auf Hoodies, T-Shirts, Boxershorts, Jacken, Taschen, Beutel sowie weitere Produkte aufdrucken lassen.

SPOD – Nahtstelle zwischen Produktion und externen Online-Shopsystemen

Das jüngste Kind der Spread Group Familie ist SPOD (Spreadshirt Print-on-Demand). Die Idee ist ebenso genial wie einfach. Über ein Plugin kann man mit SPOD eigene individuelle Produkte auf Shopify verkaufen. Der Nutzer profitiert dabei vom Know-how und gewohnten Service im Bereich Print-on-Demand, die durch Spreadshirt für den Shopify-Shop des Nutzenden zur Verfügung gestellt werden.

Nachhaltigkeit als wichtiges Element der Unternehmensphilosophie

Die Besonderheit des Geschäftsmodells der Spread Group ist der Ansatz „Print-on-Demand“ der darin besteht, dass nur gedruckt wird, was der Kunde tatsächlich möchte und auch nur dann, wenn er es haben will. Dadurch lassen sich Emissionen sparen und die Produktion noch nachhaltiger gestalten. Weil eben diese Nachhaltigkeit für immer mehr Kund:innen an Bedeutung gewinnt, hat das Unternehmen beispielsweise seine Umtauschrate auf unter 2 Prozent reduziert. Was zurückkommt, wird entweder recycelt oder gespendet.

Durch den Umstieg auf eine vollkommen papierfreie Produktion müssen jedes Jahr ca. 767 Bäume weniger gefällt werden. Ein weiteres Ziel soll Ende 2022 erreicht sein. Dann möchte die Spread Group für jede Produktart eine nachhaltige Alternative bieten. Um den ökologischen Fußabdruck grüner zu gestalten, wird zudem stetig daran gearbeitet, die Produktion energieeffizienter zu machen und höhere Standards zum Zweck positiver Veränderungen zu implementieren. Die Spread Group und allem voran Spreadshirt ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt und die Menschen bewusst und fasst seine Bemühungen im Bereich der Nachhaltigkeit beispielsweise in einem detaillierten Corporate-Social-Responsibility Report zusammen.

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