Innovativer Mittelstand: Mit interaktiven Displays erfolgreich an die New Yorker Börse

Durch modernste interaktive Displaysysteme und -lösungen zum Erfolg

Das im Jahr 2005 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hat seinen Hauptsitz und große Teile seiner Produktion in Nürnberg angesiedelt. Die VIA Optronics AG hat sich auf interaktive Displaysysteme, Optical Bonding, Touch-Sensorik sowie Kameratechnologie spezialisiert und bedient mit seinen Produkten die drei Hauptsäulen Consumer, Industrial und Automotive. Die berührungsempfindlichen Smartphone- bzw. Tablet-Displays und sonstigen Systeme kommen in der Industrie und der Automobilbranche zum Einsatz. Diese Vielfältigkeit hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten hat dem Unternehmen den Weg zum Erfolg geebnet.

Hohe Anforderungen an Produkte von VIA Optronics

Die Anforderungen an die von VIA Optronics entwickelten Displaysysteme könnten kaum größer sein. Sie müssen extreme Umweltbedingungen verkraften und auch bei großen Temperaturunterschieden, bei Staub oder Feuchtigkeit störungsfrei funktionieren. Auch Erschütterungen oder Vibrationen dürfen ihnen nichts anhaben. Serienprodukte sind dazu meist nicht in der Lage. Daher hat das Unternehmen unter anderem für die Bereiche Transport, Avionik, Marine, schwere Maschinen und Digital Signage spezielle Industrieapplikationen entwickelt.

Als wichtige Eigenschaften gelten eine möglichst gute Ablesbarkeit der Displays, selbst bei starkem Sonnenlicht sowie eine hohe Energieeffizienz, also ein geringer Stromverbrauch während des Betriebs. Mit seinen interaktiven, speziell nach Kundenwunsch entwickelten Displaysystemen und -lösungen bietet das Nürnberger Mittelstandsunternehmen maßgeschneiderte Produkte an, wodurch es sich als einer der führenden Produzenten weltweit positionieren konnte.

Arbeitsplätze, erstklassige Ausbildung & Bereitschaft zu Investitionen

Mit dem Ausbau seiner Produktionskapazitäten produziert das Unternehmen nicht nur mehr, sondern erfüllt zudem weitere, wichtige Aufgaben, durch die mittelständische Unternehmen so wertvoll sind.

Eine neue Produktionsanlage muss natürlich bedient werden, was bedeutet, dass mehr Personal benötigt wird, das diese Aufgabe übernimmt. Weil die hochmodernen Anlagen zudem spezielles Fachwissen erfordern, stellen Unternehmen wie VIA Optronics nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, sondern bilden auch junge Fachkräfte aus.

Die von VIA Optronics realisierte Erweiterung der Produktion zeigt darüber hinaus, dass es vor allem die mittelständischen Unternehmen sind, die bereit sind, Kapital zu investieren, um das eigene Wachstum voranzutreiben. Personal, Auszubildende und Investitionsbereitschaft, dies sind die drei wichtigsten Gründe, warum mittelständische Unternehmen wie die VIA Optronics AG mit Recht als Rückgrat und auch Motor der deutschen Wirtschaft gelten.

Erfolgreicher Börsengang in schwierigem Umfeld

Nicht wirklich überraschend war die Entscheidung der Verantwortlichen von VIA Optronics, nicht die Frankfurter Börse für den IPO zu wählen, sondern sich dem US-amerikanischen Börsenparkett zuzuwenden. An der NYSE (New York Stock Exchange) konnte das innovative Mittelstandsunternehmen knapp 94 Millionen US-Dollar für 6,25 Millionen platzierte Hinterlegungsscheine einsammeln und das im ersten Herbst der Corona-Pandemie.

20 Jahre Erfahrung als Basis für die Zukunft

VIA optronics kann auf 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von touch-fähigen, leichten, auch bei Sonnenlicht gut lesbaren Displays zurückgreifen. Als langfristiges Ziel hat sich das Unternehmen gesteckt, zukünftige Trends für Displays zu identifizieren und neueste Applikationen für anspruchsvollste Displaysysteme und -lösungen zu entwickeln, inklusive großer, gebogener Formate, Cover Lenses aus Kunststoff oder 3D-Designs. Als Basis nutzt das Unternehmen einen proprietären patentierten Optical Bonding-Prozess, eigenes Equipment und hochentwickelte Materialien.

Mithilfe fundierten Wissens zum Thema Optical Bonding, einer einzigartigen Displayexpertise sowie umfassendem Know-how im Bereich kupferbasierte Metal Mesh-Touchsensoren, sollen immer moderne Displays entstehen. Der Blick der VIA Optronics AG ist also in die Zukunft gerichtet und der erfolgreiche Börsengang verschafft das für diese Zukunftsvisionen notwendige Kapital.

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Aktuellste news

Sicher entscheiden: Das macht gute Betreuung beim Immobilienverkauf aus

Sicher entscheiden: Das macht gute Betreuung beim Immobilienverkauf aus

Vor der finalen Beauftragung eines Maklers vergleichen die meisten Eigentümer zwei Zahlen: den vorgeschlagenen Angebotspreis und die Provision für die Vermittlung. Beide wirken greifbar, vermeintlich leicht gegenüberzustellen. Doch über den…

Wachstum vor den Toren der Metropolen: Warum das Umland für Unternehmen wichtiger wird

Wachstum vor den Toren der Metropolen: Warum das Umland für Unternehmen wichtiger wird

Rund die Hälfte der Einwohner Deutschlands wohnt in einer Großstadt. Dennoch zeigen sich dort, vor allem in den letzten zehn Jahren, erhebliche Veränderungen. So verloren Großstädte jüngst mehr als 130.000…

Unsichtbare Verluste: Warum fehlende Bestandstransparenz Mittelständler jährlich fünfstellige Summen kostet

Unsichtbare Verluste: Warum fehlende Bestandstransparenz Mittelständler jährlich fünfstellige Summen kostet

In vielen mittelständischen Unternehmen entstehen Jahr für Jahr erhebliche Verluste, die in keiner Gewinn- und Verlustrechnung als eigener Posten auftauchen. Sie verstecken sich zwischen den Zeilen: in doppelt gekauften Geräten,…

Aktuellste Interviews

„China-Speed“ beim Laserschweißen

Interview mit Richard Steinbrecht, Geschäftsführer der iQLASE GmbH

„China-Speed“ beim Laserschweißen

Aus Lessmüller und Blackbird, zwei etablierten Laserschweißunternehmen, wurde kürzlich iQLASE: eine Fusion, von der sich Geschäftsführer Richard Steinbrecht nicht nur eine stärkere Marktposition durch klare Synergieeffekte, sondern auch zusätzliche Innovationskraft…

„Viele Organisationen wissen gar nicht, wie sie im Detail arbeiten!“

Interview mit Dr. Andreas Löhr, Geschäftsführer der Linova Software GmbH

„Viele Organisationen wissen gar nicht, wie sie im Detail arbeiten!“

Digitalisierungsprojekte liegen auf der Straße, nicht nur in der Industrie, sondern auch in stark regulierten Branchen wie der Pharmaindustrie sowie der Luft- und Raumfahrttechnik. Die Linova Software GmbH…

Vom Werbemittelhändler zur ­Corporate-Fashion-Plattform

Interview mit Christof Kunze, Geschäftsführer der Gustav Daiber GmbH

Vom Werbemittelhändler zur ­Corporate-Fashion-Plattform

Mit kaum einem anderen Produkt können Mitarbeiter ihre Identifizierung mit ihrem Unternehmen so sichtbar und nachhaltig zeigen wie mit gebrandeten Workwear- und Corporate-Fashion-Outfits: Hierfür hält die Gustav Daiber GmbH seit…

TOP