Lange galt Frauengesundheit im Pharmamarkt als Randthema. Doch mit dem demografischen Wandel, wachsendem medizinischem Bewusstsein und neuen Therapien rückt sie zunehmend ins Zentrum strategischer Entscheidungen. Die Theramex Germany GmbH hat sich konsequent auf dieses Feld spezialisiert. Im Interview mit Wirtschaftsforum spricht Geschäftsführer Christian Vierkant über Wachstum, Marktpotenziale und die Vorteile eines klaren Fokus in einem regulierten Umfeld.
Interviews
Wir nehmen Wirtschaft persönlich.
Durch umfassende Forschungs- und Entwicklungsarbeit konnte die Black Forest Medical GmbH grundlegende Innovationen bei Kopfhalterungssystemen für die Neurochirurgie vorantreiben und weltweit vermarkten. Als nächsten großen Schritt möchte das Unternehmen den bestehenden Versorgungsstandard im Bereich der kranialen Stabilisation übertreffen. Im Interview verriet Geschäftsführer Matthias Schüle, wie er diese Innovationen vorantreibt – und wie der Standort Deutschland allgemein wieder mehr Innovationsfreude gewinnen könnte.
Menschen mit chronischen Erkrankungen werden im Gesundheitssystem oft auf ihre Diagnose reduziert. Genau dort setzt PARTNERSEITZ an. Das Unternehmen bringt Betroffene, Pharmaunternehmen, Ärzte und Institutionen an einen Tisch – und verändert damit die Art, wie über Versorgung gesprochen wird. Geschäftsführer Eric Seitz erklärt, warum echte Patienteneinbindung mehr ist als gute Kommunikation und weshalb Punkrock manchmal hilfreicher ist als Businesssprache.
Der Modellbau wirkt auf den ersten Blick wie ein Nischenhandwerk. Doch ein Gespräch mit Tobias Riesch zeigt schnell: Hinter den präzisen Exponaten steckt ein hochdynamisches Geschäft. Zwischen Tradition, Digitalisierung und neuen Märkten sucht das Unternehmen seinen Weg – und findet ihn oft dort, wo andere längst aufgegeben haben.
Was braucht ein Unternehmen wirklich, um zu funktionieren? Für Stephan Riese ist die Antwort klarer, als viele denken. Mit reputatio systems entwickelt er Lösungen, die Komplexität reduzieren. Ein Gespräch über unternehmerische Haltung, technologische Realität und die Kunst, Dinge einfach zu machen.
Direktvertrieb, Frauenförderung und starke Marken: Mary Kay Cosmetics steht weltweit für hochwertige Kosmetik und unternehmerische Chancen für Frauen. Im Gespräch erklärt Geschäftsführerin Elke Kopp, verantwortlich für die Märkte Deutschland, Schweiz und die Niederlande, wie das familiengeführte Unternehmen sein traditionsreiches Vertriebsmodell strategisch und digital weiterentwickelt und welche Rolle Werte, Frauenquote und langfristige Kontinuität dabei spielen.
Vom Familienbetrieb zur Industriegruppe: Schornsteintechnik im strategischen Aufbruch
Volatile Energiemärkte, politische Unsicherheiten und steigende Qualitätsanforderungen prägen die Schornsteinbranche. Die Steegmüller Kaminoflex GmbH steht für Systemkompetenz und Fertigungstiefe. Mit der Integration in die italienische EXPO Inox Gruppe beginnt ein neues Kapitel. Geschäftsführer Antonio Cervino spricht über Marktumbrüche, Diversifikation, Digitalisierung und das klare Ziel, wieder zu den großen Playern in Deutschland zu gehören.
Wenn Sicherheit mehr sein soll als Technik, braucht es Systeme, die zuverlässig im Hintergrund laufen – und Partner, die den Überblick behalten. Ob Filialnetz, Industrieanlage oder kritische Infrastruktur: Anforderungen und Komplexität steigen. Die TELENOT Electronic GmbH mit Sitz in Aalen hat sich darauf eingestellt und verbindet klassische Sicherheitstechnik mit ganzheitlichen Lösungen.
Wenn der Rücken operiert ist und die Reha ansteht, denken viele an ferne Kurorte und Kurparkspaziergänge. Doch die Zukunft der Rehabilitation sieht anders aus: wohnortnah, intensiv und mit direkter Rückkopplung ins Alltagsleben. Markus Frenzer, CEO der Nanz medico GmbH & Co. KG, erklärt, warum die ambulante Reha für viele Patienten die bevorzugte Wahl ist – und wie sein Unternehmen diesen Weg seit 30 Jahren konsequent beschreitet.
Ein Stadion ist selten nur ein Ort für 90 Minuten. Die BRITA Arena ist Treffpunkt, Bühne und wirtschaftlicher Motor zugleich. Stefan Blöcher erklärt, wie sich dieses Zusammenspiel entwickelt hat – und wie man in 112 Tagen etwas schafft, das eigentlich Jahre braucht.