Qualität und Zuverlässigkeit

Interview

Als Hermann Molitor die SWIFTLogistik ® GmbH gründete, hatte er bereits 15 Jahre Erfahrung als Prokurist und Niederlassungsleiter bei einem großen deutschen Sammelgutspediteur.

Als der Verkauf des Unternehmens anstand, machte er sich kurzerhand selbstständig und konzentrierte sich von Beginn an auf Tätigkeiten, bei denen Qualität verlangt wird: Tiefkühl- und Pharmatransporte, Transporte frischer und technischer Produkte sowie tägliche Linienverkehre, die aktuell nach Mailand, Barcelona, Madrid und Antwerpen führen.

Trotz osteuropäischer Dumpingkonkurrenz fährt Hermann Molitor eine klare Linie: „Wir halten uns an das Recht und zahlen mehr als den Mindestlohn.“

Mittlerweile verfügt SWIFT-Logistik® über 42 Mitarbeiter und verzeichnet einen Umsatz von 5,5 Millionen EUR. Der Fuhrpark umfasst 16 eigene und vier externe Zugmaschinen sowie 30 Trailer. Die Fahrzeuge haben zwei Kammern, in denen Güter mit unterschiedlichen Temperaturen transportiert werden können. Zudem sind alle Transportmittel pharmazertifiziert.

„Wir halten uns an das Recht und zahlen mehr als den Mindestlohn.“ Hermann Molitor Geschäftsführer

Bei den ADR- und gefahrgutgeschulten Fahrern wird auf Zuverlässigkeit und korrektes Auftreten geachtet, auch durch ordentliche Kleidung. Alle haben zudem einen Mitarbeiterausweis.

Auftraggeber kommen aus der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie sowie aus anderen Branchen, für die sensible Güter gefahren werden müssen, zum Beispiel Karbonmatten für die Flugzeugindustrie. Zudem ist das Unternehmen vom Luftfahrtbundesamt zugelassener Luftfrachtspediteur.

Überwiegend werden Güter von und nach Spanien, Frankreich, Schweiz, Österreich und Italien transportiert. Mögliche neue Kunden werden überwiegend direkt angesprochen. Um auf den Wettbewerb zu reagieren, will Hermann Molitor noch in diesem Jahr eine Tochtergesellschaft im lettischen Riga gründen.

Qualität und Fahrzeuge werden das gleiche Level wie in Deutschland haben, einen Unterschied gibt es aber doch: „Dann wird in der Kabine nicht mehr ausschließlich jemand sitzen, der auch Deutsch spricht.“

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