Gut verpackt mit Recyclingmaterial

Interview

Vom Recyceln des Rohmaterials bis zum Tiefziehen bietet die Plastisar S.r.l. sämtliche Arbeitsschritte an. Zu den Stärken des italienischen Unternehmens zählt nicht nur die Qualität der recycelten Kunststoffe, sondern auch das Erfüllen kundenspezifischer Wünsche. Hier sind besondere Erfahrung und Kompetenz beim Mischen unterschiedlicher Granulate gefragt, damit die Eigenschaften des fertigen Produkts exakt den Anforderungen entsprechen. Deshalb liefert Plastisar auch keine Standardprodukte.

Aus dem recycelten Kunststoff fertigt Plastisar Verpackungen für unterschiedlichste Branchen. Dazu zählen Nahrungsmittel und Blumenzucht ebenso wie Automotive und Hersteller von Gartengeräten. Dank eines besonderen Verfahrens wird die Rohmasse sehr homogen, bleibt deshalb äußerst elastisch und bricht nicht während der Verarbeitung. Auch wenn das Rohmaterial aus ganz unterschiedlichen Substanzen besteht, sind die Qualität und Beschaffenheit der Endprodukte stets gleichbleibend.

Keine Reklamationen

Aus den recycelten Kunststoffen entstehen unterschiedlich dicke Folien und Platten in den Qualitäten glatt, opak/satiniert, Diamantspitze und Lederimitat. Die Platten und Folien gibt es in zweifarbiger sowie mehrfarbiger Ausführung. Zu 70% setzt Plastisar recyceltes Material ein, 30% sind neues Material.

„Unser Produkt ist ein Rohstoff und Interessenten fragen bei uns an.“ Maurizio FascettoCEO
Maurizio Fascetto

Die Weiterverarbeitung liegt in den Händen der Kunden, denen Plastisar das Zwischenprodukt als Platte oder Folie liefert. 40% des Umsatzes erzielt Plastisar durch Exporte, vor allem nach Irland, Frankreich, das frühere Jugoslawien, Rumänien und Deutschland. Der Umsatz liegt bei neun Millionen EUR. Plastisar beschäftigt 17 Mitarbeiter, davon 15 in der Fertigung. Mögliche Kunden werden direkt angesprochen, auf Messen ist das Unternehmen nicht vertreten.

„Unser Produkt ist ein Rohstoff und Interessenten fragen bei uns an“, erklärt Firmengründer und CEO Maurizio Fascetto. „Es ist ein schwieriges Material. Trotzdem kennen wir keine Reklamationen.“ Mit noch besserer Qualität und neuen Technologien soll der Exportanteil weiter ausgebaut werden.

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