Damit Events zum Erfolg werden

Interview mit Manuel Much, Geschäftsführer der Much Festservice GmbH & Co. KG

„Wir sind absoluter Experte auf dem Gebiet der Veranstaltungsdienstleistung und haben 180.000 m2 Zelte für jeden Anlass“, sagt Manuel Much, Geschäftsführer in der zweiten Generation. „Von der Planung und Beratung über den Aufbau bis hin zur Veranstaltungslogistik decken wir heute alles ab.“ Dieses Full Service-Angebot wissen Kunden aus ganz unterschiedlichen Branchen zu schätzen.

Für jeden Anlass

Vom 24-Stunden-Rennen am Nürburgring über Messen wie die Bauma oder Ausstellungen für das Möbelhaus Roller, Feste für Ferrero und die Fraport AG bis hin zu öffentlichen Events, darunter der Tag der Deutschen Einheit oder der Rheinland-Pfalz-Tag, und sogar Militäreinsätze – die Zelte von Much Festservice kommen heute bei ganz unterschiedlichen Anlässen zum Einsatz. Das Unternehmen liefert nicht nur die Zelte in sämtlichen Variationen, sondern auch das notwendige Zubehör, zum Beispiel Heizungs- und Klimageräte, Beleuchtung und Dekorationen.

Sanitäre Anlagen und Eventmodule runden das Komplettangebot ab. Much Festservice stellt auch Beton-Sicherheitssteine zur Verfügung, die flexibel zur Absicherung des Veranstaltungsbereichs eingesetzt werden können. Passende Cover-Hussen eignen sich zusätzlich als individuelle Werbeträger.

Kompetenz ausgebaut

Nach dem Motto ‘kreativer – kompetenter – zuverlässiger’ ist die Much Festservice GmbH & Co. KG seit 1991 auf dem Gebiet der Veranstaltungsdienstleistungen aktiv. „Wir verkaufen kein Produkt, sondern unsere Expertise“, erläutert Manuel Much das Geschäftsmodell des Familienbetriebs. „Wir kennen die Anforderungen unserer Kunden genau und können immer die passende Lösung bieten, damit jedes Event für die Besucher unvergesslich bleibt.“

Mittlerweile hat das Unternehmen außerdem internationale Kunden und eine eigene Niederlassung in Bulgarien. Zur Much-Gruppe gehört heute ebenfalls die Much Leichtbauhallen GmbH & Co. KG, die multifunktionale Leichtbauhallen anbietet, welche ganz flexibel für unterschiedliche Anforderungen zum Einsatz kommen. „Auch auf diesem Gebiet kennen wir uns sehr gut aus“, betont Manuel Much. „Wir arbeiten mit unterschiedlichen Herstellern im In- und Ausland zusammen und können mithilfe der Systembauweise schnelle und individuell geplante Leichtbauhallen zur Verfügung stellen.“ Ergänzt wird dieses Angebot um die Much Container, die ideal als temporäre Raumlösung geeignet sind.

Erfolg im Netzwerk

Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen ein gutes Netzwerk aufgebaut. „Mein Vater hat schon früh über den Tellerrand geschaut und unseren Betrieb entsprechend weiterentwickelt“, so Manuel Much. „Er ist jetzt seit Jahren Vorstand bei der IHK und Mitglied im Lions Club. Ich selbst bin bei den Wirtschaftsjunioren, also pflegen wir weiter unsere Kontakte. Heute muss man als Geschäftsführer ein Alleskönner sein und einen recht großen Sachverstand haben. Wir hinterfragen uns immer, aber wir leben einfach unseren Beruf und haben Spaß an der Arbeit. Was mich vorantreibt, ist einfach der Erfolg.“

Mit anderen Rahmenbedingungen die Wirtschaft fördern

Der Erfolg des Unternehmens ist jedoch vor allem abhängig von den Mitarbeitern. Much Festservice hat ein sehr gutes Team aus 50 Menschen, die sich vor allem immer dann für die Kunden einsetzen, wenn andere feiern. Um sich weiterhin gut entwickeln zu können, braucht der Betrieb aber Fachkräfte, an denen es jedoch mangelt.

„Angela Merkel sagt, wir hätten 1,4 Millionen Fachkräfte, aber mir fehlt es stellenweise an Personal“, bemerkt Manuel Much. „Aus meiner Sicht sollte man die Arbeitsbedingungen vereinfachen für die Menschen aus dem Ausland, die in Deutschland arbeiten wollen. Außerdem würde ich die Motivation für Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge anders gestalten. Man könnte das Arbeiten für sie attraktiver machen, indem sie nur dann Geld bekommen, wenn sie auch wirklich arbeiten gehen.“

Darüber hinaus sieht der Geschäftsführer, der während seines Studiums in den USA auch Erfahrung mit der amerikanischen Kultur gemacht hat, Probleme in den politischen Rahmenbedingungen für Unternehmen seiner Größenordnung: „Aus kaufmännischer Sicht kann ich jedes Unternehmen verstehen, das aus Deutschland abwandert. Das ist doch ganz klar. Die Politik sollte es dem Mittelstand als Stütze der deutschen Wirtschaft nicht so schwer machen.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema

Vision trifft Automation

Interview mit Roland Jenning, Geschäftsführer der inos Automationssoftware GmbH

Vision trifft Automation

In der industriellen Automatisierung steigen die Anforderungen an Effizienz, Präzision und Qualität kontinuierlich. Produkte müssen nicht nur schnell, sondern auch fehlerfrei und reproduzierbar gefertigt werden. Vor diesem Hintergrund gewinnen innovative…

Verbindungen mit Weitblick

Interview mit Markus Menzi, Geschäftsführer der Bartholet Ropeways AG

Verbindungen mit Weitblick

Seilbahnen gewinnen als innovative Lösung für den urbanen Transport weltweit an Bedeutung. Sie entlasten bestehende Verkehrsnetze, überwinden geografische Hindernisse effizient und bieten eine nachhaltige Alternative im öffentlichen Nahverkehr. Besonders in…

„Reisen ist eine der größten ­Er­rungenschaften der Menschheit!“

Interview mit Yonca Yalaz, Geschäftsführerin der Plaza Hotelgroup GmbH

„Reisen ist eine der größten ­Er­rungenschaften der Menschheit!“

„Wir werden es entweder alle durch diese Zeit schaffen oder gemeinsam untergehen!“ Mit diesen Worten schwor Yonca Yalaz als Geschäftsführerin der Plaza Hotelgroup ihre über 2.000 Mitarbeiter an mehr als…

Spannendes aus der Region Landkreis Limburg-Weilburg

Das Stadion als Herzschlag der Stadt

Interview mit Stefan Blöcher, ehemaliger Geschäftsführer der Stadion Berliner Straße GmbH & Co. KG und heutiger Markenbotschafter des SV Wehen Wiesbaden

Das Stadion als Herzschlag der Stadt

Ein Stadion ist selten nur ein Ort für 90 Minuten. Die BRITA Arena ist Treffpunkt, Bühne und wirtschaftlicher Motor zugleich. Stefan Blöcher erklärt, wie sich dieses Zusammenspiel entwickelt hat –…

„Wir müssen einfacher  bauen!“

Interview mit Matthias Burda, Geschäftsführer der Burda Plus GmbH

„Wir müssen einfacher bauen!“

Seit über 30 Jahren versorgt der Architekt, Wirtschaftsingenieur und Immobiliensachverständige Matthias Burda mit seinem Unternehmen Burda Plus die Top-Player im professionellen deutschen Real Estate-Segment mit fachkundigen Gutachten und umfassenden Projektsteuerungsleistungen,…

Wie man ein Geschäftsmodell aus der Krise baut

Interview mit Mike Bertsch, Geschäftsführer der The Cue Group GmbH

Wie man ein Geschäftsmodell aus der Krise baut

Was passiert, wenn eine Krise zur Blaupause für ein neues Geschäftsmodell wird? Aus den Erfahrungen der Coronapandemie heraus entstand die Idee zur The Cue Group GmbH: ein Netzwerk aus Eventspezialisten,…

Das könnte Sie auch interessieren

„Die Familienstruktur gibt uns klare Entscheidungswege“

Interview mit M.Sc. Jonas Plenge, Geschäftsführer der Plenge & Plenge GmbH & Co. KG

„Die Familienstruktur gibt uns klare Entscheidungswege“

Die Plenge & Plenge GmbH & Co. KG steht für innovative Industriearchitektur und integrative Planung. Das Petershagener Büro verbindet Architektur und Ingenieurleistung, setzt auf digitale Tools und realisiert nachhaltige, effiziente…

Gebäudereinigung im Wandel

Interview mit Thomas Zenz, Geschäftsführer und Benjamin Oepke, Geschäftsführer der Stuttgarter Gebäudereinigung Venter GmbH & Co.KG

Gebäudereinigung im Wandel

Thomas Zenz und Benjamin Oepke treten im Sommer 2026 die Nachfolge in der Geschäftsführung der Stuttgarter Gebäudereinigung Venter GmbH & Co. KG an – in einer Zeit, in der auch…

TOP