Große Stärke: „Wir bauen Schallschutz nach Maß!“

Interview mit Frank Maatz, Geschäftsführender Gesellschafter der MB Anlagenbau GmbH

Wir bauen Schallschutz nach Maß“, betont Frank Maatz, Geschäftsführender Gesellschafter der MB Anlagenbau GmbH. „Von uns bekommen Kunden den Maßanzug für ihre Maschinen.“ Während viele Konkurrenten ein Baukastensystem als Standard anbieten, fertigt MB Anlagenbau immer individuell: auf die Maschine, auf den Kunden zugeschnitten. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf Schallschutz für Maschinen, die sehr laut sind, sowie auf die dazugehörende Belüftung innerhalb der Kabinen.

„Dieses Segment hat seit Jahrzehnten Potenzial und ist weiterhin zukunftsträchtig“, beobachtet der Geschäftsführer. „Wir bedienen den kompletten Maschinenmarkt – von Drehkolbenkompressoren und Verdichtern bis zu Stanzen und Pressen sowie für Maschinen in der Drahtzieh- und Automobilindustrie.“

Dabei reicht die Bandbreite der Lösungen von Schallschutzkabinen in der Größe von einem Quadratmeter bis hin zu Anlagen für Pressstraßen von 30 bis 40 m Länge. Bereits in der Planungsphase wird MB Anlagenbau von den Kunden mit ins Boot geholt, um Schallschutz und Lufttechnik den neuen Maschinen oder Fertigungsstraßen anzupassen. Dabei erfolgt die Übermittlung der entsprechenden Daten größtenteils digital.

Schrittweise modernisieren

Vor mehr als 40 Jahren gründete Jochen Maatz, der Vater des heutigen Geschäftsführers, das Unternehmen und konzentrierte sich von Beginn an auf Schallschutzkabinen und lufttechnische Anlagen. Seitdem stieg die Zahl der Beschäftigten von fünf auf heute 55 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von sechs Millionen EUR erwirtschaften.

Seit 2021 ist Frank Maatz Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, das er schrittweise zukunftsfähig machen möchte, aktuell zum Beispiel durch die Einführung eines modernen Warenwirtschaftssystems. Der eigene Außendienst betreut bestehende und mögliche neue Kunden. Außerdem ist MB Anlagenbau auf kleinen und größeren Messen der Branche präsent.

Zwischen 20 und 30% seines Umsatzes erzielt das inhabergeführte Unternehmen außerhalb Deutschlands. Mit einer offenen Kommunikation sowie verschiedenen Benefits will Frank Maatz das Unternehmen für Mitarbeiter auch weiterhin attraktiv machen. Dabei sieht er sich auch in der Verpflichtung, den von seinem Vater gegründeten Betrieb fortzuführen und den Beschäftigten ein gutes Auskommen zu bieten.

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