Die Problemlöser

Interview mit Claudius Rink, Geschäftsführer und Mit-Gesellschafter der Lachmann & Rink Ingenieurgesellschaft für Prozessrechner- und Mikrocomputeranwendungen mbH

Die Zeit schien schon 1983, als Dr. Ulrich Lachmann und Alfred Rink ihr zwei Jahre zuvor gegründetes Unternehmen in eine GmbH umwandelten, reif für individuelle Softwarelösungen. „Schon damals gab es Nachfrage“, berichtet der Sohn des Unternehmensgründers, der heutige Geschäftsführer Claudius Rink. Der Diplom-Informatiker ist 2008 in die Firma eingestiegen, die schon damals ein beachtliches Wachstum verzeichnete – von neun Mitarbeitern in 1986 auf 28 in 1996.

Im Jahr 2006 waren es bereits 58, heute sind 105 Mitarbeiter am Standort in Freudenberg beschäftigt, der über die Jahre mitgewachsen ist. Gemeinsam mit dem zweiten Geschäftsführer, dem Diplom- Ingenieur Arjan Bijlard, der bereits seit 32 Jahren im Unternehmen ist, hat Claudius Rink das Familienunternehmen zum größten Spezialsoftwarehaus in Südwestfalen mit einem Umsatz von knapp 13 Millionen EUR gemacht – bei steigender Tendenz.

„Wir sind ein gutes Team“, betont er und meint damit neben seinem erfahrenen Kompagnon auch jeden einzelnen Mitarbeiter.

Mit den Kunden wachsen 

„Durch unsere Beratungskompetenz und unser Entwicklungs-Know-how verbessern wir die Kundenleistung – das ist unsere Mission“, sagt Claudius Rink und erklärt: „Mit unserer 35-jährigen individuellen Projekterfahrung im industriellen Umfeld begleiten wir unsere Kunden von der Idee über den Entwurf bis hin zum Support und dem fertigen Softwareprodukt. Wir sehen uns als Problemlöser.“

Davon profitieren Kunden aus den Bereichen Anlagen- und Maschinenbau sowie dem produzierenden Gewerbe, darunter viele Technologieführer, die für einen hohen Innnovationsgrad stehen. „Mit ihnen arbeiten wir seit Jahren zusammen und sind gemeinsam gewachsen“, so der Geschäftsführer.

Claudius Rink
„Mit unserer Beratungskompetenz und unserem Entwicklungs-Know-how verbessern wir die Kundenleistung – das ist unsere Mission.“ Claudius RinkGeschäftsführer und Mit-Gesellschafter

Die Projekte werden in Eigenverantwortung übernommen. Die Softwarespezialisten überzeugen dabei durch ihr  Expertenwissen: Im Team, von dem 86 Mitarbeiter in der Entwicklung tätig sind, finden sich unter anderem Physiker, Mathematiker, Informatiker und Elektrotechniker.

„Dadurch haben wir ein enormes interdisziplinäres Wissen und sind technologisch breit aufgestellt.“ Ein großes Thema sei Industrie 4.0: „Der Hype ist groß. Wir beraten unsere Kunden, inwieweit sie diese Thematik kosteneffizient umsetzen können.“

Regional verwurzelt 

Lachmann & Rink hat sich bewusst auf die Heimatregion konzentriert, und das soll auch so bleiben. Dabei ist es Claudius Rink wichtig, trotz der Größe weiterhin den Charakter eines Familienunternehmens zu bewahren und dessen Werte weiterzuführen.

Das Unternehmen sieht er in sicherem Fahrwasser: „Wir sind ein Kreuzfahrtschiff, das nicht so schnell die Richtung ändern kann, aber auch nicht von einer Welle umgeschubst wird. Im Sinne unserer Mitarbeiter setzen wir auf Sicherheit.“ Das Ziel ist weiteres Wachstum: Die Unternehmensgröße soll wie bisher weiterhin linear zunehmen.

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