„Tradition trifft Innovation – Fenster und Türen aus Holz seit 1986“

Interview mit Alexander und Christian Kubasch Geschäftsführer der KUBASCH Fenster & Türen GmbH

„Seit 37 Jahren sind wir ein Familienunternehmen, und unser Name steht für Qualität von A bis Z“, sagt Christian Kubasch, einer der drei Geschäftsführer und Gesellschafter der KUBASCH Fenster & Türen GmbH. „Unsere Expertise liegt im Bau von Sonderfenstern sowie in der Altbausanierung und dem Denkmalschutz. Dabei setzen wir bewusst auf Techniken, die nicht dem gängigen Standard entsprechen. So können wir unseren Kunden individuelle Lösungen bieten und auf ihre spezifischen Bedürfnisse eingehen.“

Die Firma KUBASCH legt großen Wert auf Qualität und setzt dabei auf eine umfassende Kontrolle. „Wir setzen alles daran, jedes Element sorgfältig zu überprüfen. Wir achten insbesondere auf Holzarten, Holzfeuchte und Farbechtheit, um sicherzustellen, dass unsere Kunden nur die besten Produkte erhalten.“

Breites Sortiment

Es ist ein umfassendes Portfolio, das KUBASCH rund um Fenster und Türen anbietet. Esreicht von der Beratung über Entwicklung und Herstellung bis zu Anlieferung und Montage. Dabei hat der Kunde die Wahl zwischen Holzhaustüren und Holz-Aluminium-Türen, Holz- und Kastenfenstern, Holz-Alu-Fenstern sowie Hebeschiebetüren. Innerhalb der einzelnen Produktsegmente gibt es vielfältige Variationsmöglichkeiten: Holzarten, Verglasungen, Profile und Farben gehören ebenso dazu wie Sprossen, Versiegelungen und Sicherheitstechnik.

„Wir haben eine umfangreiche Auswahl verschiedener hochwertiger Holzarten. Besonders hervorzuheben ist unsere Holzart Red Grandis, die zu 100% aus zertifiziertem Anbau stammt und mittlerweile den größten Teil unserer Produktion ausmacht. Natürlich verwenden wir auch andere Qualitätshölzer wie zum Beispiel Eiche, Kiefer, Fichte, Accoya und Mahagoni. Als Spezialisten im Bereich Denkmalschutz und individuellen Sonderbau sind wir in der Lage, einzigartige Produkte herzustellen. Außerdem fertigen wir auch Sicherheitsfenster bis RC3 an und planen zukunftsorientiert auch brandgeschützte Türen und Fenster als neues Segment.

Hochmoderner Maschinenpark

1986 gründete Edwin Kubasch in Mirow an der Mecklenburgischen Seenplatte die Bautischlerei KUBASCH. Nach der Wende zog das Unternehmen in ein Gewerbegebiet um und konnte eine neue Tischlerwerkstatt mit Büroräumen errichten. In den darauffolgenden Jahren hat die Firma KUBASCH ihren Maschinenpark kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Im Jahr 1998 wurde eine Lagerhalle mit einer Fläche von 800 m² gebaut. Im gleichen Jahr erhielt das Unternehmen das RAL-Gütezeichen sowie das Gütezeichen „Fertigung und Montage“. Im Jahr 1999 folgte ein Hallenneubau für Sonderbauten mit CNC-Technik und ein Jahr später eine hochmoderne Fertigungsstrecke.

Im Jahr 2005/2006 wurde der komplette Maschinenpark modernisiert. Eine hochmoderne Farbspritzanlage wurde im Jahr 2010 installiert und 2016 wurde eine weitere Fertigungshalle hinzugefügt. Im Jahr 2022 übernahmen die Söhne Alexander und Christian ebenfalls die Geschäftsleitung und führen so das Unternehmen in 2. Generation mit ihrem Vater fort.

Digital und nachhaltig

Bei KUBASCH sind bereits jetzt nur digital gesteuerte Maschinen und CNC-Anlagen im Einsatz. „Bis zum Ende des Jahres werden wir die volle Digitalisierung in der Produktion erreicht haben“, erläutert Christian Kubasch. „Dann wird jeder Auftrag direkt digital in die Produktion übermittelt. Im kommenden Jahr wird dann auch noch die Lagerwirtschaft mit eingebunden.“

So energisch wie die Digitalisierung vorangetrieben wird, so intensiv beschäftigt man sich bei KUBASCH auch mit allen Aspekten der Nachhaltigkeit. „Wir betreiben eine 600-KW-Photovoltaikanlage und haben in sieben Monaten 53% unserer Energiekosten erwirtschaftet“, freut sich Christian Kubasch. „Um unsere Reststoffe, also Späne und Holzreste, optimal zu verwerten, nutzen wir diese zum Heizen und zur Herstellung von Briketts mithilfe unserer eigenen Brikettieranlage. Zudem stellen wir unsere Lackierung auf ökologisch unbedenkliche Farben um.“ Auch im Naturschutz ist die Firma engagiert. Seit Jahren nisten regelmäßig Turmfalken in einer Höhe von 12 m an einem Späneturm auf dem Betriebsgelände. Die Nisthilfe wurde von Kubasch-Mitarbeitern nach NABU-Richtlinien angefertigt und montiert.

Keine Scheuklappen

Das Wohlergehen der Mitarbeiter liegt der Geschäftsführung sehr am Herzen. Deshalb sind Gleitzeitmodelle, eine gute Bezahlung und die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten selbstverständlich sowie die allgemeine Versorgung mit Getränken und Obst. Die Teams sind mit Laptops ausgestattet, die Büros klimatisiert und ergonomisch eingerichtet. „Die Hierarchien bei uns sind ganz flach“, versichert Christian Kubasch. „Mein Bruder und ich können gut delegieren. Gemeinsam mit dem Team setzen wir uns Ziele, werten unsere Ergebnisse aus und schauen, wie es gelaufen ist. Wir ermutigen die Beschäftigten auch, sich weiterzubilden. Bei uns gibt es keine Scheuklappen.“

Neue Wege in der Zukunft

Die Planung einer weiteren 60 x 60 m großen Halle und auch die Anschaffung eines weiteren Roboters in der Oberflächenbeschichtung sind bereits im Gespräch. „Es ist für uns von großer Bedeutung, dass das Unternehmen wächst und sich digitalisiert, um auch in Zukunft weiterhin erfolgreich zu sein. Deswegen liegt es uns auch sehr am Herzen, dass sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen, denn sie sind der Motor des Unternehmens. Ohne ihr Engagement und ihre Mitarbeit wäre das Unternehmen nicht dort, wo es heute ist.“

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