Vision trifft Automation
Interview mit Roland Jenning, Geschäftsführer der inos Automationssoftware GmbH


Bei inos geht es um Highend-Bildbearbeitung, darum, Robotern das Sehen beizubringen, um Kunden bei der Vision der Smart Factory zu unterstützen. Stand bei der Gründung 1997 noch die Automobilindustrie im Fokus, ist das Unternehmen heute breiter aufgestellt und als Full Service Provider weltweit in verschiedenen Branchen tätig. „Wir kommen aus dem Bereich Robot Guidance und Vision Technology“, sagt Geschäftsführer Roland Jenning, der seit 2022 für inos tätig und ein Branchenkenner ist. „Mit unserem Ursprungsprodukt ‘Best Fit’ haben wir eine Lösung für Genauigkeit, Tempo und Zuverlässigkeit in der automatisierten Bauteilausrichtung entwickelt, zum Beispiel zur Sicherstellung der Spaltmaße in der Pkw-Produktion.“
Die Symbiose von Robotik und industrieller Bildverarbeitung
Best-Fit wurde im Laufe der Zeit über Anwendungen in der Automobilindustrie hinaus weiterentwickelt. Lösungen wie ‘Gap and Flush’ zur Überprüfung der Genauigkeit von Spaltmaßen bei nachträglich montierten Anbauteilen, Produkte zur Inspektion von Schweißnähten sowie Palettier- und Depalettiersysteme für die Automatisierung von Logistikprozessen komplettieren heute das Angebot. „Wir haben irgendwann begonnen, gewisse Teile optisch mit künstlicher Intelligenz erkennen zu lassen“, sagt Roland Jenning. „So ist der Slogan ‚Wir lehren Roboter das Sehen‘ entstanden. Wichtig ist, dass unsere Software so intelligent ist, dass sie roboterunabhängig eingesetzt und flexibel an jeden Hersteller adaptiert werden kann.“
Es geht um Lösungen
Global Player aus der Automobilindustrie, Intralogistik und Metallbearbeitung sind von den innovativen Automationslösungen überzeugt – „weil sie hochverfügbar und qualitativ hochwertig sind und von einem anspruchsvollen Support flankiert werden“, wie Roland Jenning betont. „Wir sind dafür bekannt, nicht nur technisch ausgereifte, zukunftsorientierte Produkte zu liefern, sondern verlässliche, fehlerfreie Lösungen.“ inos steht nicht allein für technologische Exzellenz, sondern auch für soziale und ökologische Verantwortung. Man nutzt niederenergetisch produzierte Rohstoffe, versucht konsequent Low Energy-Elektroniken einzusetzen und intern auf Elektromobilität umzustellen. Die Unterstützung sozialer Projekte ist ebenso selbstverständlich wie ein respektvolles, faires Miteinander – Mitarbeiter sind das höchste Gut. „Wir arbeiten daran, die nächste Generation gezielt in die Zukunft zu führen und ihr dafür die entsprechenden Werkzeuge an die Hand zu geben“, sagt Roland Jenning. „Wir wollen unsere familiäre Kultur wahren und gleichzeitig wachsen; dafür werden wir uns dem Markt anpassen. Humanoide Roboter sind im Kommen und werden ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Wir sind bereit, diesen Weg mitzugehen, solange er sinnvoll ist und Mehrwert bietet.“









