Wo Handwerk auf Hightech trifft

Interview mit Holger Klimaschewski, Geschäftsführer der HASENKOPF Industrie Manufaktur GmbH

Die HASENKOPF Industrie Manufaktur GmbH steht seit über 60 Jahren für handwerkliche Perfektion und maßgeschneiderte Lösungen. Unter der Leitung von Holger Klimaschewski hat sich das Unternehmen in Burghausen als führender Anbieter im Bereich individuell gestalteter Innenausstattungen etabliert.

Individuelle Meisterwerke

HASENKOPF ist bekannt dafür, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die über Standardprodukte weit hinausgehen. „Wir starten dort, wo andere aufhören“, erklärt Geschäftsführer Holger Klimaschewski. „Wir sind ganz grundsätzlich eine Manufaktur und legen Wert auf Individualität.“ Seit der Gründung im Jahr 1964 hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und bietet heute eine breite Palette an individuellen Produkten für Architekten, Innenausbauer und Schreiner.

Das Unternehmen hat mit seinem Portfolio eindrucksvolle Referenzen gesammelt: die Elbphilharmonie in Hamburg, die Zentrale der FIFA in Zürich oder renommierte Kliniken, die auf die besonderen Lösungen von HASENKOPF setzen.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verarbeitung von Mineralwerkstoffen wie Corian®, die vielseitige Designmöglichkeiten und enorme Langlebigkeit bieten, aber auch von einer ganz besonderen Haptik geprägt sind. Diese innovativen Mineralwerkstoffe werden aus einem Gemisch von mineralischen Bestandteilen und Kunstharzen hergestellt. Dank modernster Technik und über 200 verfügbaren Farben sind die Gestaltungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt.

HASENKOPF geht damit gezielt auf die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden ein. „Unsere Produkte sind so individuell wie die Menschen, die sie nutzen“, so Holger Klimaschewski. „Vom maßgefertigten Waschtisch über Theken für den Ladenbau bis hin zu kreativen Fassadenlösungen – die Produkte von HASENKOPF stehen für höchste Qualität und individuelle Ästhetik.“

Innovation und Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktoren

Innovation und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie. HASENKOPF hat eine Vorreiterrolle übernommen, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte geht. Ein Beispiel dafür ist das neue armaturlose Waschbecken, bei dem das Wasser über Infrarotsteuerung fließt. „Gerade in öffentlichen Bereichen sind solche Lösungen gefragt, da sie nicht nur die Hygiene verbessern, sondern auch vandalensicher sind“, erläutert Holger Klimaschewski.

Nachhaltigkeit bedeutet für HASENKOPF nicht nur Langlebigkeit, sondern auch die Möglichkeit, Produkte jederzeit nachzubearbeiten. „Unsere Produkte halten jahrzehntelang und sehen auch nach vielen Jahren noch aus wie neu“, betont Holger Klimaschewski. Diese Möglichkeit der Nachbearbeitung unterstützt die Umweltfreundlichkeit der Produkte und macht sie zu einer langfristigen Investition. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf eine umweltbewusste Produktion: Die gesamte Fabrik in Burghausen ist mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, was die Energiekosten senkt und den ökologischen Fußabdruck reduziert.

Eine starke Unternehmenskultur und ein engagiertes Team

Mit rund 180 Mitarbeitern ist HASENKOPF ein bedeutender Arbeitgeber in der Region Burghausen. „Unsere Mitarbeiter sind unser größtes Kapital“, betont Holger Klimaschewski. Durch eine offene und transparente Kommunikation sowie regelmäßige Firmen-events wird der Zusammenhalt im Team gefördert. Zusätzlich investiert HASENKOPF stark in die Weiterbildung der Mitarbeiter und den Ausbau moderner Technologien. Gerade im Bereich der Digitalisierung und des Lean Manufacturing setzt das Unternehmen auf zukunftsorientierte Methoden, um die Effizienz zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben. „Wir möchten unseren Standort in Deutschland stärken und mit modernsten Technologien dafür sorgen, dass wir hier wettbewerbsfähig bleiben“, so der Geschäftsführer.

Zukunftsaussichten und Expansionspläne

HASENKOPF blickt trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen ist national und international gut aufgestellt und sieht großes Potenzial in der weiteren Expansion. „Unser Kerngeschäft liegt zwar in der DACH-Region, aber wir strecken unsere Fühler zunehmend in neue Märkte aus“, erklärt Holger Klimaschewski. Aktuell arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit renommierten Architekten an einer Reihe neuer Produkte. Diese sollen ab Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen und das Portfolio um neue Design-Highlights erweitern.

HASENKOPF sieht sich zudem verstärkt im Bereich Healthcare und Industriedesign. „Die Anforderungen an Design und Funktionalität steigen in vielen Branchen und wir sind gut aufgestellt, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden“, betont Holger Klimaschewski. Mit flexiblen Lösungen für Züge, Flugzeuge, Wohnmobile und sogar Musikboxen hat HASENKOPF bereits seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt. Auch für die kommenden Jahre plant das Unternehmen, weitere kreative Lösungen für neue Branchen zu entwickeln.
 

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema

Energiewende als Mammutaufgabe

Interview mit Dipl.-Wirt.-Ing. Jörg Kogelheide, Geschäftsführer der Stadtwerke Versmold GmbH und Dipl.-Kfm. (FH) Manuel Drossard, Geschäftsführer der Stadtwerke Versmold GmbH

Energiewende als Mammutaufgabe

Energiekrise, Digitalisierung, Energiewende: Regionale Versorger stehen unter Druck. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen auf Partner setzen können, die in Krisenzeiten Verantwortung übernehmen. Die Stadtwerke Versmold sind ein solcher Partner,…

Resortkonzept mit System

Interview mit Susanne Adrian, General Manager der Marissa GmbH

Resortkonzept mit System

Urlaub im eigenen Land ist gefragter denn je – mit der steigenden Nachfrage wachsen auch die Erwartungen. Gäste wünschen sich mehr als nur eine Ferienunterkunft: Qualität, Flexibilität und ein echtes…

„Es muss nicht immer gleich ein Roboter sein“

Interview mit Jörg Herre, Leiter Vertrieb und Marketing der Friedemann Wagner GmbH

„Es muss nicht immer gleich ein Roboter sein“

Die deutsche Industrie steht unter Druck. Investitionen werden verschoben, Projekte gestoppt. Und doch gibt es Unternehmen, die Kurs halten – mit Bodenhaftung, technischer Klarheit und einem langen Atem. Jörg Herre…

Spannendes aus der Region Landkreis Altötting

Dienste von Menschen für Menschen

Interview mit Maximilian Kammermeier, Geschäftsführender Gesellschafter der ESD Gruppe

Dienste von Menschen für Menschen

Sicherheit, Reinigung, Logistik – klingt nach nüchternem Pflichtprogramm? Nicht bei ESD. Was 1947 als kleine Sicherheitsfirma begann, ist heute ein agiler Multidienstleister mit Herz, Verstand und Vision. Die ESD Dienstleistungsgruppe…

Mit Herz, Hand und Haltung

Interview mit Jochen Saacke, Geschäftsführer der Höhenberger Biokiste GmbH

Mit Herz, Hand und Haltung

Immer mehr Menschen legen Wert auf gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und Regionalität – gleichzeitig soll der Einkauf möglichst bequem sein. Biokisten verbinden diese Ansprüche: Frisches Obst, Gemüse und viele weitere Bio-Produkte…

Wärme aus und für die Region

Interview mit Thomas Kronberger, Geschäftsführer der ESW Energiesparwerk GmbH & Co. Biotherme Altötting KG

Wärme aus und für die Region

1995 schien eine einheitliche Wärmeversorgung mit Biomasse noch fast verrückt. Drei Jahrzehnte später zeigt sich: Die Gründer der ESW Energiesparwerk GmbH & Co. Biothermie Altötting KG hatten den richtigen Riecher.…

Das könnte Sie auch interessieren

Starkes Wachstum trotz Branchenkrise

Interview mit Dennis Siemens, Gründer und Geschäftsführer der Metallbude SK GmbH

Starkes Wachstum trotz Branchenkrise

In der Möbelbranche hat sich Krisenstimmung breitgemacht. Doch die gerade einmal fünf Jahre alte Metallbude hat andere Probleme: Denn die Nachfrage nach ihren schicken Metallmöbeln ist kontinuierlich so rasant gestiegen,…

Jung, dynamisch, enthusiastisch

Interview mit Isabel Krail, Teamleiterin Nordic DE der Nordic BV

Jung, dynamisch, enthusiastisch

Viele Menschen suchen Urlaubserlebnisse, die im Einklang mit individuellen Erfahrungen und einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur stehen. Mit einem Angebot, das genau diesen Anspruch umsetzt, hat sich die belgische…

TOP