Industrieanlagen von A bis Z

Interview mit Thomas Pein und Bernhard Rieder CEO und Vertriebsleiter der SMB Industrieanlagenbau GmbH

Seit rund 50 Jahren ist SMB Synonym für den Industrieanlagenbau und damit für „alle Aktivitäten, die notwendig sind, um eine Produktionsanlage zu installieren“, wie Vertriebsleiter Bernhard Rieder das Portfolio zusammenfasst. Die Aktivitäten schließen auch Arbeiten wie die Verrohrung von Maschinen, deren Installation oder Stahlbauarbeiten ein.

1968 gegründet und seitdem stetig gewachsen, hat vor allem ein Management-Buy-out durch leitende Angestellte 2004 die Weichen für die erfolgreiche Entwicklung gestellt. Heute zählt die gesamte Gruppe um die 400 Mitarbeiter und hat Standorte in ganz Österreich sowie in Ungarn und der Slowakei.

„Wir mussten in den vergangenen Jahren nie Verluste schreiben, sondern konnten den Umsatz, der heute bei rund 63 Millionen EUR liegt, kontinuierlich steigern,“ betont CEO Thomas Pein, der 1999 als Magazineur bei SMB einstieg und seit 2019 CEO ist. „In den letzten drei, vier Jahren hatten wir regelrechte Rekordumsätze.“ Auch die Corona-Krise konnte die Dynamik des Unternehmens bisher nicht stoppen.

Offen und engagiert

Für die SMB kommt der Erfolg nicht von ungefähr. „Für uns sind die Mitarbeiter ganz klar unser größtes Asset“, unterstreicht Thomas Pein. „Wir haben zum Teil Mitarbeiter, die seit über 20 Jahren dabei sind und ein entsprechendes Know-how in die Firma einbringen. Insgesamt profitieren wir hier von einem hervorragenden Zusammenspiel der unterschiedlichen Firmenbereiche.“

Das Know-how kommt letztlich auch den Kunden aus den unterschiedlichsten Industriebranchen zugute. SMB ist als Generalunternehmer breit aufgestellt und schließt keine spezielle Industrie für eine Zusammenarbeit aus. Projekte liegen durchschnittlich bei einer Größenordnung von 0,5 bis 5 Millionen EUR. Es geht jedoch auch anders: für Boehringer Ingelheim realisierte man ein Projekt in Höhe von 30 Millionen EUR.

Gefragt sind die Leistungen im In- und Ausland; der Exportanteil schwankt von Jahr zu Jahr. Projekte werden vor allem in der DACH-Region und der Schweiz realisiert. „In der Schweiz wird im Pharmasektor sehr viel investiert“, sagt Bernhard Rieder. „Daher werden wir hierauf einen besonderen Fokus richten. Gleiches gilt für den deutschen Markt.“

Von Idealen und Visionen

Um die Marktposition weiter zu stärken, setzt SMB auf eine klare Strategie. Ziel ist es, sich als Komplettanbieter zu etablieren. „Wir wollen Kunden von Anfang bis Ende ein kompetenter Partner rund um Industrieanlagen sein“, so Thomas Pein. „Konkret bedeutet das, dass wir künftig auch Randgewerke wie Automatisierung, Isolierung oder Planungstätigkeiten anbieten werden.“

Um die Pläne umzusetzen, sind qualifizierte Mitarbeiter das A und O. „Wir verlangen viel von unseren Mitarbeitern und diese leisten viel“, betont Thomas Pein. „Deshalb ist es uns wichtig, etwas zurückzugeben. SMB ist ein Familienunternehmen mit einem besonderen Geist, den wir unbedingt bewahren wollen, trotz der Größe. Es gibt einen großen Zusammenhalt, den wir durch Aktionen wie Skifahrten, Weihnachtsfeiern oder Oktoberfeste stärken.“

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