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Fahrwerks-, Getriebe-, Lenkungs- und Sitzkomponenten sind die Kompetenz der ROLLAX GmbH & Co. KG. „Unser spezielles patentiertes und auch lizenziertes Fahrwerkslager (auch Federbeinlager oder Domlager genannt) beinhaltet eine permanent anliegende, schleifende Dichtung“, erklärt Vertriebsleiter Lars Beyer. „Dabei werden die Fahrwerkslager ein Fahrzeugleben lang vor Schmutz und anderen Umwelteinflüssen geschützt. Allein mit dieser Sparte erwirtschaften wir 28% unseres gesamten Umsatzes.“

Eine weitere Spezialität von ROLLAX sind eigens für die Kundenapplikation entwickelte Lagersysteme für die Lenksäule. Dazu gehören zum Beispiel Spindellager, Spannring-Rillenkugellager, Lenkrohr- und Pendelkugellager sowie Axial-Nadellager, Axial-Nadelkränze und Lenkwinkelsensorlager. „Auch hier halten wir viele patentierte Sonderlösungen“, betont Lars Beyer, „mit denen unsere Kunden viel Geld sparen.“

Individuelle Lösungen

Langlebigkeit und Präzision sind die Merkmale der von ROLLAX gefertigten Getriebekomponenten, unter anderem Arretierschrauben und -buchsen, Schrägkugellager, Rasthülsen und Kugelhülsen. Das jüngste Produkt dieser Sparte ist die Sensorarretierung, bei der eine elektronische serielle Schnittstelle das mechanische Bauteil mit dem Steuergerät verbindet und auf diesem Wege nicht nur den eingelegten Gang, sondern auch alle Bewegungen der Schaltwelle übermittelt.

Last but not least entwickelt und fertigt ROLLAX Sitzhöhen- und Sitzneigungsversteller. Auch hier stellt das Unternehmen aus Bad Salzuflen seine Innovationsfähigkeit durch Patente – zum Beispiel zur Ablaufsperre – eindrucksvoll unter Beweis. Über die innovativen Standardprodukte hinaus ist ROLLAX auch kompetenter Ansprechpartner für individuelle Kundenlösungen.

Kunden

95% der Kunden von ROLLAX stammen aus der Automobilbranche. So finden sich die Produkte von Rollax in Autos von Herstellern wie VW, Audi, Mecedes-Benz, Porsche, BMW, Renault-Nissan, Honda, Tesla, Fiat-Chrysler, General Motors, Ford und zahlreicher chinesischer Autobauer. „Forschung und Entwicklung bestimmen unsere DNA“, verdeutlicht Lars Beyer. „Das erklärt auch unser Forschungs- und Entwicklungsbudget von 6%. Wir machen Sachen, die andere nicht machen. Wir gucken gern über die Schnittstelle hinaus und beraten in Lösungen, die größer sind als unser eigener Lieferumfang. Deshalb lassen wir uns auch auf Messen blicken und sind zum Beispiel auch auf der IAA vertreten.“

Mehr als 200 Patente

Gründer von ROLLAX ist der Erfinder Jörg Schwarzbich, der mehr als 200 Patente hält. Bis 2006 war das Unternehmen, das historisch eng mit dem VW-Konzern zusammengearbeitet hat, in Bielefeld ansässig. 2007 folgte der Umzug nach Bad Salzuflen. 2015 wurde ROLLAX in eine Stiftung überführt. Am Stammsitz Bad Salzuflen arbeiten 250 Menschen, weitere 50 in einer Niederlassung in China. Darüber hinaus wird ein weiterer Standort in Mexiko in Erwägung gezogen. Der Umsatz liegt bei circa 75 Millionen EUR.

Europa wichtigster Markt

„Wir beliefern unsere Kunden weltweit“, hebt der Vertriebsleiter hervor. „Unsere wichtigste Region ist noch Europa, aber speziell in Asien erzielen wir ein hohes Wachstum.“ Der wichtigste Erfolgsfaktor von ROLLAX ist sicherlich ihre Innovationsstärke. Ebenfalls früh hat ROLLAX auf die Digitalisierung gesetzt. So werden alle Montageautomaten im eigenen Sondermaschinenbau gebaut und programmiert und können auch aus der Ferne gesteuert und gewartet werden, was vor allem für den Standort in China große Vorteile bietet.

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