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Fusion von Wissen und Können

Portrait

Neben den 3D-Laseranwendungen, sowohl für das Schneiden als auch auch fürs Schweißen, spielt auch die 2D-Lasertechnologie nach wie vor eine bedeutende Rolle im Produktportfolio der Prima Power GmbH.

"Heute bieten wir neben 2D- und 3D-Laseranlagen auch komplette Fertigungssysteme und Verkettungen der Lasermaschinen mit unseren Biegezellen und Stanzmaschinen sowie einem Materiallager an.

Mit diesem Konzept lassen sich komplette Operationssäle herstellen, die sofort einsatzbereit sind. Damit verfügen wir über den höchsten Stand der Technik. Unser Programm ist sicherlich das umfassendste und effektivste auf dem Markt", hebt Guido Schepers hervor.

Große Auswahl

Der Kunde hat die Wahl zwischen einer Vielzahl von Bearbeitungsmöglichkeiten, die exakt seinen Anforderungen entsprechen. So gibt es reine Stanzmaschinen, Maschinen zum integrierten Stanzen und Scheren oder zum integrierten Stanzen und Laserschneiden.

„Als Pionier und erster Marktführer für 3D-Laseranlagen für das Schneiden von Blechen haben wir den Markt deutlich beeinflusst.“
Guido Schepers

Reines Laserschneiden ist ebenso möglich wie Biegen oder Blechbearbeitung mittels flexibler Fertigungssysteme. Das Tüpfelchen auf dem i bildet eine Werkzeugschleifmaschine.

"Unser Erfolg beruht auf der Breite unseres Leistungsspektrums sowie unseren permanenten Investitionen in das Engineering", erläutert Guido Schepers. "Auch bei den Investitionen in nachhaltige Technologien sowie zum Thema Energieeinsparung (green means) liegen wir weit vorne."

2011 entstand der neue Konzernname Prima Power

Der italienische und an der Börse notierte Konzern Prima Industrie hat im Jahre 2008 das finnische Unternehmen Finn-Power übernommen. Entstanden ist der Name Prima Power 2011 aus der Kombination der beiden Firmennamen Prima Industrie und Finnpower.

Prima Power produziert heute seine Laser- und Blechbearbeitungsmaschinen in den Werken Collegno bei Turin, Colognia Veneta bei Verona sowie in Kauhava, Finnland. Durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen wurden auch deren Kompetenzen unter einem Firmendach zusammengefasst. So war Prima Industrie bereits vor dem Zusammenschluss der führende Anbieter für 2D- und 3D-Lasertechnologie, während Finnpower für Blechverarbeitungstechnologie mit Stanzen, Biegen, Laserstanzen und Abkanten bekannt war.

24-Stunden-Service

Prima Deutschland in Dietzenbach wurde 2005 gegründet. 2008 erfolgte im Zuge des bereits erwähnten Kaufs von Finnpower durch die Prima Industrie natürlich auch die Übernahme der deutschen Finnpower-Niederlassung in Halbergmoos bei München durch Prima Deutschland.

Eine Besonderheit von Prima Power ist die rund um die Uhr besetzte Service-Hotline. Ersatz- und Verschleißteile werden mit einer Lieferzeit von 24 Stunden aus den Zentrallagern angeliefert.

Weltweite Fertigung

Muttergesellschaft der Prima Power GmbH ist die an der Mailänder Börse notierte Prima Industrie in Collegno. Weitere Produktionsstandorte sind Kauhava in Finnland sowie Colognia Veneta bei Verona, wo Abkantpressen und Biegezellen gefertigt werden.

Um generell im Bereich Aerospace und speziell auf dem US-Markt präsent zu sein, wurde zudem das US-Unternehmen Laserdyne von Prima Power gekauft, dessen Kernkompetenz das Laserbohren von Mikrolöchern in Turbinen für die Luft- und Raumfahrtindustrie ist.

Weltweites Netz

Die gesamte Unternehmensgruppe erzielt aktuell einen Umsatz von 350 Millionen EUR, davon 30 Millionen EUR am Standort Dietzenbach. Von den 1.500 Beschäftigten des Gesamtkonzerns arbeiten 50 in Dietzenbach.

"Weltweit verfügen wir über weitere Niederlassungen in 20 Ländern sowie Vertretungen in 50 Ländern", erklärt Guido Schepers. "Zu unserer erfolgreichen Strategie gehört es, eigene Niederlassungen mit einem Vertriebs- und Servicekonzept umzusetzen."

„Unser Programm ist sicherlich das umfassendste und effektivste auf dem Markt.“ Guido Schepers

So gibt es in Dietzenbach neben einer Mannschaft von 30 Service-Technikern einen Direktvertrieb mit sieben Außendienstmitarbeitern für die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz.

"Diese sind von der Angebotserstellung bis zur Installation der Maschinen Ansprechpartner für unsere Kunden in ihren Verkaufsgebieten", so Guido Schepers. In der Schweiz ist die Firma Looser Maschinen die verantwortliche Werksvertretung für den Verkauf von Prima Power Maschinen vor Ort.

Die Vertretung wird zusätzlich von einem Gebietsleiter der Prima Power GmbH betreut. In Österreich arbeiten wir dagegen ohne Werksvertretung, aber mit einem Gebietsleiter und zwei Servicetechnikern.

Renommierte Kunden

Zu den Kunden des für die Automobil- und Aerospaceindustrie nach ISO 9000 zertifizierten Unternehmens gehören neben diesen beiden Branchen auch die Sparten Raumfahrt, Energie, Hospitaltechnik und Aufzüge.

 

Namhafte Firmen wie Fiat, Ford, BMW, Volvo, Bentley, ThyssenKrupp, Rolls-Royce, Honeywell, ABB, Audi und CNH Emerson, Mitsubishi, Iveco und Scania stehen auf der Auftragsliste.

Die nächste wichtige Präsentationsveranstaltung des Prima Power Konzerns sind die International Customer Days im finnischen Kauhava, bei denen insbesondere die Themen Fertigungssysteme, Automation und Maschinenverkettungen sowie die Software im Mittelpunkt der Exponate stehen.

Marktanteile gewinnen

"Als finnisch-italienischer Konzern müssen wir ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis entwickeln", weiß Guido Schepers. "Hier sind wir sowohl bei den ‘Stand-Alone’ Maschinen, als auch bei den Systemen mit kompletten Lösungskonzepten sehr gut aufgestellt."

Mit geschickten Strategien will Prima Power weitere Marktanteile gewinnen. So strebt das Unternehmen den zweiten Platz hinter dem Branchenprimus an.

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