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Güstrower Wunderwerke

Portrait

„Dank der automatischen Dosierung des Düngers mittels Sensoren und Bordcomputern können wir helfen, die Kosten zu senken und die Erträge zu maximieren“, erläutert Dipl.- Ing. Dieter Freudenberg das Prinzip der „Güstrower“. So lautet der Markenname der Maschinen, die bei der Maschinen- und Antriebstechnik GmbH & Co. KG hergestellt werden.

Das werden sie schon sehr lange, doch die jüngste Generation der Düngemaschinen schickt sich nun an, ein echter Exportschlager zu werden. Damit kann Dieter Freudenberg als geschäftsführender Gesellschafter gut 20 Jahre nach der Wende auf eine höchst erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken.

Eigene Fertigungstechnik

Ursprünglich entstanden ist das Unternehmen bereits im Jahr 1900. Nach der Wende wurde es 1992 dann im Zuge eines Management-Buy-outs durch Dieter Freudenberg und Partner neu gegründet. 2007 kam eine eigene Fertigungstechnik hinzu, um die Lieferzeiten optimieren zu können. Neben der Kommunaltechnik werden in Güstrow auch Transport- und Überladewagen für die Landwirtschaft hergestellt. Der Renner aber sind die Düngefahrzeuge.

Dazu gehören die selbst entwickelten Großflächenstreuer, vor allem aber die Injektionstechnik. Hierbei wird der Flüssigdünger über sogenannte Spoke direkt an die Wurzeln der Pflanzen gebracht. Dadurch wird das Düngen äußerst effektiv und ist zugleich umweltschonend.

„Dank der automatischen
Dosierung des Düngers
mittels Sensoren und
Bordcomputern können
wir die Kosten senken
und die Erträge
maximieren.“ Dipl.- Ing. Dieter Freudenberg geschäftsführender Gesellschafter

Viel Export

„Wir exportieren rund 50 Prozent unserer Erzeugnisse. Seit 2004 geht der Export vermehrt in den Osten“, berichtet Dieter Freudenberg. Neben dem Geschäft mit unter anderen dem Baltikum, Tschechien, Polen und Weißrussland verkauft das Unternehmen seine Landmaschinen aber auch nach Österreich, Großbritannien, in die Schweiz und Irland.

Dieter Freudenberg ist stolz, dass er mit seinen 47 Mitarbeitern inzwischen einen Jahresumsatz von fünf Millionen EUR zu verzeichnen hat. Für die Zukunft ist der geschäftsführende Gesellschafter sicher, dass sich die „Güstrower“ auch noch in anderen Ländern durchsetzen werden.

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