Elektronikpartner und mehr

Interview

INTEA entwickelt und produziert komplexe technologische Bauteile, die in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz kommen. Das Anwendungsfeld reicht von Haushaltsgeräten über verschiedenste Fahrzeuge und Klimaprodukte hin zu Lichttechnik und Elektromedizin. Kunden steht INTEA von der ersten Idee bis zur Realisierung eines maßgeschneiderten Produktes zur Seite.

Mehrwert in der Gruppe

Gegründet wurde das Unternehmen 1998 als Teil der bereits 1972 von Giuseppe Novali aufgebauten Mont.El Group. Neben INTEA gehören auch Euroswitch Srl, Ame Srl sowie die in Rumänien ansässigen Firmen Sire und Techtron zur Gruppe.

„Unser Vorteil ist, dass wir dank unserer Struktur wie ein Großunternehmen agieren können“, erklärt Geschäftsführer Ivano Novali. „Weil sich einzelne Kompetenzen ideal ergänzen, profitieren Kunden von einer umfassenden Produktpalette rund um elektronische Bauteile für Schaltkästen, haben aber nur einen Ansprechpartner. Produkte können problemlos untereinander getauscht werden. Während eine Firma sich auf die Elektronik konzentriert, bieten andere Sensoren, Kabel oder Schalttafeln. Gleichzeitig haben wir die Kontrolle über sämtliche Prozesse. Diese Synergien sind entscheidend für unseren Erfolg.“

Kunden profitieren von einer umfassenden Produktpalette und haben mit uns nur einen Ansprechpartner. Ivano Novali Geschäftsführer

Flexibler Partner grosser Unternehmen

Heute sind 70 Mitarbeiter für INTEA tätig. Der Umsatz liegt bei rund 16 Millionen EUR und steigt kontinuierlich. Seit jeher kooperiert das Unternehmen mit renommierten Großunternehmen darunter Osram, Daikin, Johnson Controls und Philips.

„Unsere Kunden sind global operierende Unternehmen“, so Ivano Novali. „Daher werden unsere Produkte indirekt zu 100% in die ganze Welt exportiert. Für uns sind die Märkte interessant, die Wert auf Qualität legen, das sind zum Beispiel Österreich und die Schweiz.“

Offen für Neues

Qualität genießt bei INTEA seit der ersten Stunde oberste Priorität, was Zertifizierungen wie ISO TS 16699 sowie ISO 26262 klar belegen. Gleichzeitig wurde stets darauf geachtet, die Balance zwischen Entwicklung und Konstruktion einerseits und Produktion andererseits zu halten. Diese Strategie ging auch deshalb auf, weil die Forschung immer eine besondere Rolle gespielt hat.

„Wir arbeiten seit langem und äußerst erfolgreich mit bedeutenden Universitäten und Forschungszentren zusammen“, betont Ivano Novali. „Zudem sind wir neben zwölf anderen bekannten italienischen Firmen an einer Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft beteiligt, durch die sich für uns ganz neue Perspektiven ergeben. Dank der neuen Partner können wir äußerst komplexe Projekte realisieren.“

Auch in Zukunft wird INTEA seiner qualitätsorientierten Unternehmensstrategie treu bleiben. Die Zeichen stehen klar auf Wachstum. Wurde bisher alles vom Firmensitz in Sale Marasino aus organisiert, plant man nun eine zweite Produktionsstätte in Rumänien, die vollkommen unabhängig vom italienischen Hauptsitz operieren soll.

„In Rumänien sehen wir die Chance, Produkte mit einer identischen Qualität zu günstigeren Kosten zu fertigen“, erklärt Ivano Novali. „So werden wir neue Impulse erhalten und gleichzeitig an unserem Ziel festhalten können, auf einem wettbewerbsintensiven Markt als flexibler, schneller und kompetenter Partner der Kunden zu überzeugen. Die Leidenschaft für die Arbeit spiegelt sich bei uns in einer außergewöhnlichen Kompetenz hinsichtlich Produktion und Konstruktion wider. Dank der Investition in die neue Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft werden wir unseren Kunden in Zukunft ein noch größeres Paket anbieten können und komplexe Prozesse entwickeln. Wir sehen diesen neuen Herausforderungen mit Spannung entgegen.“

Mehr zum Thema Technik

Energie neu denken: Wie Kölns Uni­klinik Effizienz und Zukunft sichert

Interview mit Prof. Dr. Peter Heinen, Geschäftsführer der medfacilities Energie GmbH und Dipl.-Ing. Bernd Oerder, Bereichsleiter Energie- und Produktmanagement der Uniklinik Köln

Energie neu denken: Wie Kölns Uni­klinik Effizienz und Zukunft sichert

Steigende Energiekosten, Klimawandel und eine hochkomplexe technische Infrastruktur stellen Krankenhäuser vor enorme He­rausforderungen. Die medfacilities Energie GmbH geht sie mit einer Energie- und Technologieoffensive an. Wirtschaftsforum sprach mit Prof. Dr.…

Der Weg zur intelligenten Wärme

Interview mit Tobias Marner, Geschäftsführer der EAZY Systems GmbH

Der Weg zur intelligenten Wärme

Energieeffizienz, Fachkräftemangel, Digitalisierung – der Heizungsmarkt steht unter Druck. Die EAZY Systems GmbH, seit dem 1. Januar 2026 in Salzgitter ansässig, positioniert sich genau an dieser Schnittstelle: als Spezialist für…

Abfall neu und nachhaltig gedacht

Interview mit Andreas Opelt, CEO der Saubermacher Dienstleistungs AG

Abfall neu und nachhaltig gedacht

Die Abfallwirtschaft ist weit mehr als die reine Entsorgung von Abfällen – sie ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Zukunft. Im Fokus steht die Kreislaufwirtschaft, die darauf abzielt, Materialien…

Spannendes aus der Region Sale Marasino

Eine italienische Erfolgsschmiede

Interview mit Ruggero Brunori, Geschäftsführer der Ferriera Valsabbia S.p.A.

Eine italienische Erfolgsschmiede

Rund zwei Jahre haben die Verhandlungen gedauert, nun ist der Deal in trockenen Tüchern. Die zwei Stahlgiganten Thyssen-Krupp und Tata Steel legen ihre europäischen Stahlsparten zusammen – eine Reaktion auf…

„Es gibt viel zu erfinden“

Gian Luca Venturelli, Geschäftsführer der Lucaffé Venturelli Gian Luca S.r.l.

„Es gibt viel zu erfinden“

Kaffee noch besser zu machen, ist das Anliegen der Lucaffé Venturelli Gian Luca S.r.l. Dabei geht es um den Geschmack, die Gesundheit und die Umwelt – und für Firmengründer und…

Technische Lösungen für komplexe Industrieanlagen

Interview mit Federica Calandra, Sales Manager der Vexa s.r.l.

Technische Lösungen für komplexe Industrieanlagen

Industrieanlagen müssen zuverlässig funktionieren – besonders in der Stahlproduktion, wo Wartungsfenster eng getaktet sind und jede Stunde zählt. Genau hier hat sich Vexa s.r.l. in kurzer Zeit als gefragter Partner…

Das könnte Sie auch interessieren

„Keep it simple“ - Einfachheit als Geschäftsmodell

Interview mit Stephan Riese, CEO der reputatio systems GmbH & Co. KG

„Keep it simple“ - Einfachheit als Geschäftsmodell

Was braucht ein Unternehmen wirklich, um zu funktionieren? Für Stephan Riese ist die Antwort klarer, als viele denken. Mit reputatio systems entwickelt er Lösungen, die Komplexität reduzieren. Ein Gespräch über…

Kontinuität als Erfolgsfaktor im modernen Direktvertrieb

Interview mit Elke Kopp, Geschäftsführerin der Mary Kay Cosmetics GmbH

Kontinuität als Erfolgsfaktor im modernen Direktvertrieb

Direktvertrieb, Frauenförderung und starke Marken: Mary Kay Cosmetics steht weltweit für hochwertige Kosmetik und unternehmerische Chancen für Frauen. Im Gespräch erklärt Geschäftsführerin Elke Kopp, verantwortlich für die Märkte Deutschland, Schweiz…

TOP