Lösungen finden, wo andere aufgeben

Interview mit Harald Bürzle-Hermann, Geschäftsführer der Hermann-Blösch GmbH

Die Wurzeln des Fensterbauers gehen bis ins Jahr 1860 zurück. Aus diesem Grund kann das Unternehmen auf umfassende Erfahrung zurückgreifen. Seit den 1970er-Jahren hat sich der Betrieb auf Sonderlösungen spezialisiert und ist heute auf diesem Gebiet bevorzugter Ansprechpartner in der Branche.

„Unsere Expertise ist unser absolutes Alleinstellungsmerkmal“, so Geschäftsführer Harald Bürzle-Hermann. „Mit uns sind die Fensterbauer in der Lage, Aufträge abzuwickeln, die sie sonst ablehnen müssten. Deshalb genießen wir im gesamten deutschsprachigen Raum einen sehr guten Ruf.“

Kompetenz seit 1860

Rundbogenfenster, Halb- und Viertelkreise, ovale Formen und Hebeschiebetüren: Die Hermann-Blösch GmbH stellt sich den besonderen Herausforderungen und schafft es immer wieder, Lösungen für die anspruchsvollsten Projekte zu realisieren. Als verlängerte Werkbank der Fensterbauer fertigt das Unternehmen Produkte aus dem nachhaltigen Werkstoff Holz sowie einer Kombination aus Holz und Aluminium.

„Wir fertigen fast ausschließlich kleine Losgrößen und haben nach wie vor eine stark handwerklich geprägte Produktion“, erläutert Harald Bürzle-Hermann. „Trotzdem haben wir vor einem Jahr in einen neuen Produktionsstandort investiert, um möglichst effizient und auf einem hohen Qualitätsniveau fertigen zu können.“

„Mit uns sind die Fensterbauer in der Lage, Aufträge abzuwickeln, die sie sonst ablehnen müssten.“ Harald Bürzle-HermannGeschäftsführer
Harald Bürzle-Hermann, Geschäftsführer

Besonders gefragt ist der Betrieb auf dem Gebiet der Hebeschiebetüren. Dank der jahrzehntelangen Erfahrungen ist die Hermann-Blösch GmbH in der Lage, diese großformatigen Glasflächen als Sonderausführungen wie zum Beispiel Eckverglasungen, bodentiefe Verglasungen, über Eck schließend oder als Pfeiler-Ausklinkungen herzustellen.

Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig produzieren zu können, werden die Fertigungsprozesse intern noch weiter optimiert. „Wir bekommen eine eigene Software-lösung für automatisierte Prozesse“, erwähnt der Geschäftsführer. „Darüber hinaus sind wir am ersten Februar mit einer neuen Marke an den Markt gegangen. Unter dem Namen Ekito bieten wir einen Bausatz für ein einfaches Hebeschiebetüren-Programm an, der den Bedürfnissen der Schreiner noch weiter entgegenkommt.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema

Ein Modell für moderne Medizin

Interview mit Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab, geschäftsführender Gesellschafter und ärztlicher Direktor der Medizinicum GmbH

Ein Modell für moderne Medizin

Eine gute medizinische Versorgung braucht mehr als einzelne Spezialisten – sie braucht Zusammenarbeit. Genau darauf setzt die Medizinicum GmbH in Hamburg. Das interdisziplinäre Zentrum vereint rund 30 Fachbereiche, mehr als…

Zwischen Golf, Gastlichkeit und Zukunftssicherung

Interview mit Bernd Eulitz, Geschäftsführer der Hotel Semlin GmbH

Zwischen Golf, Gastlichkeit und Zukunftssicherung

Golf, Hotel, Gastronomie und Naturerlebnis greifen in Semlin seit Jahrzehnten ineinander. Aus dem ersten Golfplatz Brandenburgs entwickelte sich eine weitläufige Anlage mit Hotel, mehreren Golfplätzen und rund 1.400 Mitgliedern. Geschäftsführer…

Lernen, das zum Leben passt

Interview mit Robin Marsch, Chief Commercial Officer der velpTech GmbH

Lernen, das zum Leben passt

Weiterbildung nach dem Gleichschrittprinzip? Für velpTEC greift das zu kurz. Der Bildungsanbieter setzt auf individuelle Lernwege, Praxisnähe und persönliche Begleitung. Chief Commercial Officer Robin Marsch sieht darin mehr als ein…

Spannendes aus der Region Landkreis Neu-Ulm

Die digitale Werkbank der Industrie

Interview mit Simon Knoche, Vertriebsleiter DACH der 247TailorSteel Deutschland GmbH

Die digitale Werkbank der Industrie

Die metallverarbeitende Industrie steht unter hohem Veränderungsdruck. Schwankende Materialpreise, kürzere Lieferfristen und steigende Anforderungen an Flexibilität und Nachhaltigkeit prägen den Markt. Gleichzeitig eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, Beschaffungs- und Produktionsprozesse…

Warum seltene Krankheiten Tempo brauchen

Interview mit Dr. Michael Kickuth, Geschäftsführer DACH der Recordati Rare Diseases Germany GmbH

Warum seltene Krankheiten Tempo brauchen

Seltene Erkrankungen gelten als Nischen – medizinisch komplex, wirtschaftlich herausfordernd, politisch unterbelichtet. Doch gerade hier entscheidet Tempo über Lebensqualität. Die Recordati Rare Diseases Germany GmbH positioniert sich bewusst jenseits klassischer…

„Sport macht Spaß – und die Sportfläche noch mehr!“

Interview mit Tobias Owegeser, Geschäftsführer der SMG Sportplatzmaschinenbau GmbH

„Sport macht Spaß – und die Sportfläche noch mehr!“

Seit vielen Jahrzehnten ist SMG als starker Anlagenbauer in der Track-and-Turf-Nische bekannt: Weltweit entsteht kaum eine maschinell errichtete Sportfläche ohne die Produkte des Unternehmens aus dem süddeutschen Vöhringen. Wie SMG…

Das könnte Sie auch interessieren

Handwerk mit Zukunft

Interview mit Matthias Renner, CEO der GLAESER AG

Handwerk mit Zukunft

Holz erlebt eine Renaissance. Als vielseitiger, langlebiger und natürlicher Werkstoff passt es perfekt in eine Zeit, die immer mehr Wert auf Qualität, Regionalität und Umweltbewusstsein legt. Mit dieser Wiederentdeckung wächst…

„Mit einem Anstrich Energie sparen – ohne Umbau“

Interview mit Waldemar Walczok, Geschäftsführer der SICC Coatings GmbH

„Mit einem Anstrich Energie sparen – ohne Umbau“

Wer über Energieeffizienz im Gebäudesektor spricht, denkt meist zuerst an Dämmstoffe. Waldemar Walczok verfolgt einen anderen Ansatz. Mit Beschichtungen, die wie Farbe verarbeitet werden, will sein Unternehmen Gebäude kühlen, Wärme…

TOP