Engagement für Menschen

Interview

„Wir nehmen, stellvertretend für die Stadt, die Erneuerungsaufgaben im Wohnungsbereich wahr“, erklärt Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Karl-Heinz Frings die Aufgabe der GBG. „Wir sind zwar im städtischen Besitz, müssen aber wie ein ganz normales privatwirtschaftliches Unternehmen agieren und unsere wirtschaftliche Basis sichern.“

Grösstes Wohnungsunternehmen

Mit einem Bestand von 19.300 Wohnungen in Mannheim ist die GBG das größte Wohnungsunternehmen in der Stadt. Um der differenzierten Marktnachfrage nachzukommen, betreibt das Unternehmen drei Tochterunternehmen.

Dazu gehört auch die BBS Bau- und Betriebsservice GmbH, die für die Betreuung der städtischen Schulstandorte zuständig ist. Ihre Aufgabe ist es, dafür Sorge zu tragen, dass der Bildungsauftrag auch räumlich erfüllt werden kann. Die MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH (MWSP) ist verantwortlich für die Entwicklung und Erschließung der militärischen Konversionsflächen. Die ServiceHaus GmbH übernimmt die wohnungswirtschaftliche Dienstleistung.

„Im Grunde haben wir die Struktur eines kleinen Konzerns“, so der Geschäftsführer. „Damit sind wir in der Lage, wohnungs- und immobilienwirtschaftliche Aufgaben, die an die Entwicklung der Stadt gekoppelt sind, vollumfänglich zu erfüllen.“

Wir engagieren uns auch stark in den bereichen Quartierentwicklung und Quartiermanagement. Dies wird in Zukunft ein wichtiger Faktor der Stadtentwicklung sein. Dipl.-Kfm. Karl-Heinz Frings Geschäftsführer der GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mb

Die ganzheitliche Strategie geht auf. 1926 von der Stadt Mannheim gegründet, hat die GBG inzwischen insgesamt 270 Mitarbeiter und erwirtschaftet rund 150 Millionen EUR.

Investitionen

„Wir werden in den kommenden Jahren in Neubauprojekte investieren, um eine Überalterung der Wohnungsbestände zu verhindern“, so Karl-Heinz Frings. „Wir werden die Wohnungen energetisch optimieren und für barrierefreie Zugänge sorgen. Letztendlich ist es als Dienstleister unser Ziel, dass die Wohnungen der Stadt Mannheim tatsächlich auch den Wohnbedürfnissen der Mieter entsprechen. Das gleiche gilt für unsere Tochterunternehmen.“

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