Natur und Technik im Einklang

Interview

„Wir haben sehr viele Geschäftsfelder und sind ein kompetenter Partner für Planungsaufgaben rund um die gesamte Infrastruktur“, sagt Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Josef Kaiser. „Wir haben Spezialisten für die einzelnen Bereiche und können deshalb den individuellen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden.“

Neubau und Sanierung

Das Leistungsportfolio des Unternehmens reicht von der Abwasserbeseitigung, Bauleitplanung, Bauwerksanierung und dem Deponiebetrieb über die Erschließung, Ingenieurvermessung, Ingenieurbauten und Kabelbau bis hin zu der Errichtung von Sportanlagen, Verkehrsanlagen, dem Wasserbau und der Wasserversorgung.

Ein vergleichsweise neues Geschäftsfeld ist das Energetische Bauen, bei dem unter anderem nach einer umfassenden Bestandsanalyse ganzheitliche Sanierungskonzepte erstellt werden.

„Bei 50% unserer Projekte handelt es sich um Erhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen“, erklärt Josef Kaiser. „Die große Infrastruktur muss gepflegt werden, deshalb verlagert sich das Geschäft zunehmend vom Neubau zur Erhaltung.“ Aktuell ist AGP zum Beispiel für die Bauüberwachung einer Straßenbaumaßnahme mit Brückenbauwerken im Auftrag des Landkreises Biberach verantwortlich.

„Die große Infrastruktur muss gepflegt werden, deshalb verlagert sich das Geschäft zunehmend vom Neubau zur Erhaltung.“ Josef KaiserGeschäftsführer
Josef Kaiser. Geschäftsführer der Aßfalg Gaspard Partner Ingenieurgesellschaft GmbH

Viele Stammkunden

Etwa 70% der Kunden der Ingenieurgesellschaft kommen aus dem Bereich der öffentlichen Hand, zum Beispiel das Staatliche Hochbauamt Ulm, der Laupheimer Flugplatz oder die Stadt Kempten, die restlichen 30% sind Unternehmen wie Liebherr oder Boehringer.

„Ein Großteil von ihnen sind Stammkunden“, bemerkt der Geschäftsführer. „Selbst mit unseren ersten Kunden aus dem Jahr 1964 arbeiten wir immer noch zusammen.“ Der hohe Stammkundenanteil ist ein Beleg der Kompetenz und Qualität des Betriebes. Entscheidend für den Erfolg sind vor allem die qualifizierten Mitarbeiter, die ebenfalls zum Teil seit vielen Jahren bei AGP beschäftigt sind.

In Zukunft möchte das Unternehmen, das an drei Standorten insgesamt 66 Beschäftigte hat und einen Jahresumsatz von rund 5 Millionen EUR erwirtschaftet, weiter in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern wachsen. „Wir wollen vor allem den Bereich Energetisches Bauen weiter stärken“, so Josef Kaiser. „Nachhaltigkeit ist sehr wichtig und wir wollen zukünftig das ganze Paket anbieten.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema Bau

Bauen mit Handschlagqualität

Interview mit Jürgen Fien, Geschäftsführer der Fien GmbH Bauunternehmen

Bauen mit Handschlagqualität

Vom kleinen Auftrag für private Bauherren bis zum Rohbauprojekt in Millionenhöhe: Die Fien GmbH Bauunternehmen aus Wehr verbindet die Flexibilität eines mittelständischen Familienbetriebs mit der Leistungsfähigkeit größerer Bauunternehmen. Regionale Nähe,…

Beton erhalten, Zukunft ­sichern

Interview mit Thomas Klee, Geschäftsführer der Consolvo GmbH

Beton erhalten, Zukunft ­sichern

Die Instandsetzung bestehender Betonbauwerke gewinnt angesichts alternder Infrastruktur, steigender Kosten und wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen zunehmend an Bedeutung. Gefragt sind Lösungen, die Schäden zuverlässig beheben und zugleich möglichst viel Bausubstanz erhalten. Genau…

Wo Zukunft Anschluss findet

Interview mit Florence Fischer, Geschäftsführerin der GPG Glasfaser Projekt GmbH

Wo Zukunft Anschluss findet

Unsere digitale Zukunft braucht vor allem eines: eine leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur, sei es im Homeoffice, in Unternehmen oder für smarte Städte und Gemeinden. Daran arbeitet die GPG Glasfaser Projekt GmbH bundesweit…

Spannendes aus der Region Landkreis Ravensburg

„Energie ist unser Antrieb“

Interview mit Dr.-Ing. Ulrich Wörz, Geschäftsführer der edel Energietechnik GmbH

„Energie ist unser Antrieb“

Kaum ein Thema beschäftigt die Wirtschaft derzeit mehr als die nachhaltige und kosteneffiziente Energieversorgung. Die Richtung ist klar: weg von fossilen Brennstoffen, hin zu nachhaltigen Alternativen – doch der Weg…

Renaissance der Ingenieurskunst – vom Entscheiden statt Reagieren

Interview mit Suwi Murugathas, Geschäftsführer der newboxes GmbH

Renaissance der Ingenieurskunst – vom Entscheiden statt Reagieren

Die deutsche Industrie steckt im Wandel – Lieferketten stocken, Regularien explodieren, KI verändert alles. Wer in dieser Gemengelage nicht nur berät, sondern wirklich mitgestaltet, braucht mehr als Methodenkompetenz. Die newboxes…

Mehr als nur Fassade

Interview mit Valentin App und Magnus App, geschäftsführende Gesellschafter der Rupert App GmbH & Co.

Mehr als nur Fassade

Von der Stange gibt es hier nichts. Denn jede Fassade ist einzigartig. Die Rupert App GmbH & Co. in Leutkirch macht fast alles möglich, wenn es um den Fassadenbau aus…

Das könnte Sie auch interessieren

Verlässlich durch jede Wetterlage

Interview mit Dirk Tombült, Geschäftsführer der Fedder und Zünkler Service GmbH & Co. KG

Verlässlich durch jede Wetterlage

Ob Schnee, Eis, Hitze oder Starkregen: Außenflächen von Immobilien müssen ganzjährig sicher, gepflegt und nutzbar bleiben. Für bundesweit aufgestellte Unternehmen ist das eine komplexe Aufgabe. Fedder und Zünkler koordiniert Winterdienst,…

Architektur zwischen Madrid und ­Berlin

Interview mit Anja Lunge, Architektin und Nanna Wülfing, Architektin bei Nieto Sobejano Arquitectos

Architektur zwischen Madrid und ­Berlin

Ursprünglich kamen die spanischen Architekten Enrique Sobejano und Fuensanta Nieto für ein Projekt in Halle (Saale) nach Deutschland: Heute ist ihre Berliner Niederlassung größer als ihr ursprüngliches Madrider Büro. Warum…

Architektur, die Vertrauen schafft

Interview mit Daniel Seppi, CEO der Dreika AG

Architektur, die Vertrauen schafft

Die Bankenwelt verändert sich rasant. Digitale Angebote gewinnen an Bedeutung, Filialnetze werden neu geordnet und die persönliche Beratung konzentriert sich zunehmend auf komplexe Anliegen. Für die Dreika AG ist dieser…

TOP