Philosophie: Spezialisten statt Generalisten

egli jona ag

Wirtschaftsforum: Bevor wir uns mit Ihrem Unternehmen befassen, erzählen Sie uns doch bitte ein wenig zu Ihrem persönlichen Werdegang bei der egli jona ag.

Christian Egli: Zusammen mit meinem Bruder Daniel darf ich das Unternehmen in dritter Generation führen. Mein Großvater Walter Egli hat die Firma 1946 gegründet. Später hat mein Vater Ueli Egli den Betrieb bis 2010 weitergeführt. Seitdem sind mein Bruder und ich verantwortlich. Von der Ausbildung her habe ich Landschaftsarchitektur studiert.

Wirtschaftsforum: Wie ist egli jona aufgebaut?

Christian Egli: Vor einigen Jahren haben wir uns dazu entschlossen, nicht als Generalisten, sondern als Spezialisten aufzutreten. Deshalb wurden die Geschäftsbereiche aufgeteilt. Die egli jona ag ist als Gartenbauunternehmen der mit Abstand größte und wichtigste Teil der Firmengruppe. Des weiteren gibt es unsere Schwesterfirmen: Das Planungsbüro PARC‘S, die Gartentechnikfirma GardenTec, den Onlineshop Amadeo Ambiente, die Egli & Egli Immobilien, die Baumschule Egli Natura sowie für die Innendekoration silk&fine mit Seidenfloristik. Von den 30 Millionen CHF Gruppenumsatz entfallen 25 Millionen CHF auf das Gartenbauunternehmen. Hier arbeiten 120 Beschäftigte, in der ganzen Gruppe etwa 150.

Wirtschaftsforum: Lassen Sie uns nun über ihr Portfolio reden. Welches sind die Kompetenzen der egli jona ag?

Christian Egli: Wir sind ein klassischer Gartenbaubetrieb. Wir bauen und wir pflegen die Gärten, die wir gebaut haben. Zu unseren Kompetenzfeldern gehören Kleinbaustellen, Terrassengestaltung sowie die Anlage und Pflege von Privatgärten. Wir bauen auch viele Pools, errichten neue Gärten und bauen vorhandene Gärten um.

Wirtschaftsforum: Wer sind Ihre Kunden?

Christian Egli: Wir bedienen die Sparte B2C ebenso wie B2B. Unsere Auftraggeber sind Privatpersonen, Firmen, Generalunternehmer und die öffentliche Hand.

Wirtschaftsforum: Und wie groß ist Ihr Einzugsgebiet?

Christian Egli: Wir sind ausschließlich regional tätig. Dabei erstreckt sich unser Radius rund 45 Fahrminuten um unseren Standort herum. Es handelt sich um den Großraum Zürich.

Wirtschaftsforum: Wie würden Sie die Marktsituation beschreiben?

Christian Egli: Die Region um den Zürichsee herum ist sehr dicht besiedelt und sehr wohlhabend. Außenstehende haben oft den Eindruck, rund um den Zürichsee liege das Geld auf dem Boden und man müsse es nur aufheben. Es gibt aber auch viel Konkurrenz. So existieren hier in der Region rund 350 Gartenbaubetriebe - von klein bis groß.

Wirtschaftsforum: Warum entscheiden sich Kunden ausgerechnet für ihr Unternehmen und nicht für einen Wettbewerber?

Christian Egli: Unseren Kunden bieten wir ein Komplettpaket an. Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Wir haben sehr kurze Entscheidungswege. Planung, Ausführung und Pflege sind im gleichen Gebäude untergebracht. Wir sind kein Gemischtwarenladen. In jedem unserer Geschäftsbereiche arbeiten ausgebildete und erfahrene Spezialisten. Wir als Gartenbauunternehmen setzen das um, was wir von den Planern - eigenen oder externen - als Vorgaben bekommen. Außerdem haben wir einen sauberen und einheitlichen Auftritt, unsere Baustellen sind sehr aufgeräumt. Wenn ich einen Schwerpunkt nennen sollte, dann wären es unsere Gärten mit einem Pool auf der Basis von natürlich gereinigtem Wasser.

Wirtschaftsforum: Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam?

Christian Egli: Zu unserer Strategie gehört es, im Internet omnipräsent zu sein. Jedes unserer Einzelunternehmen innerhalb der Gruppe verfügt über eine gut auffindbare Top-Webseite. Außerdem haben wir einen Schaugarten, unsere Gartenvilla. Hier machen wir auch die Termine mit unseren Kunden und zeigen ihnen, wie ihr künftiger Garten aussehen könnte.

Wirtschaftsforum: Sie sind die dritte Generation im Unternehmen. Wie sieht Ihre Vision eines Familienbetriebes aus?

Christian Egli: Mein Bruder und ich sind noch nicht so alt. Ob unsere Kinder die Firma einmal übernehmen werden steht noch in den Sternen. Auf jeden Fall ist die Holdingstruktur so gestaltet, dass die Übergabe an die nächste Generation gut möglich ist.

Wirtschaftsforum: Gibt es Wünsche und Ziele für die nähere Zukunft?

Christian Egli: Wir möchten die Sparte Gartenpflege noch weiter ausbauen, aber auch insgesamt wachsen. Wir sind sehr gut aufgestellt, doch wir lechzen nach gutem, ausgebildeten Personal. Deshalb bilden seit vielen Jahren auch selbst aus. Außerdem sehen wir einen Trend zu einheimischen Pflanzen und Steinen. Auch die Tendenz, Kräuter, Gemüse und Obst im eigenen Garten anzubauen, wird zunehmen.

egli jona ag
Buechstrasse 38
8645 Rapperswil-Jona
Schweiz
+41 55 2243030
+41 55 2243031
info(at)eglijona.ch
www.eglijona.ch

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