Das Startup AMZSCALE hat sich zur Amazon-Verkaufsmaschine entwickelt

Top-Seller auf Knopfdruck

Die FBA-Grundidee: Amazon organisiert für Dritte alles von der Lagerwirtschaft, über den Versand bis zur Bezahlung, während die Händler ihre Produkte managen, Kundenfragen beantworten und für Nachschub sorgen. Oder aber: AMZSCALE übernimmt all diese Händleraufgaben auch noch. Diese können sich dann völlig zurücklehnen und investieren lediglich Eigenkapital und Zeit für jene strategischen Produktentscheidungen, die AMZSCALE ihnen vorschlägt.

„Ohne eigene Expertise, Netzwerk oder Know-how gelingt ihnen so der Einstieg in den E-Commerce. Das ist Brandbuilding as a Service“, schwärmt der zweite Co-CEO von AMZSCALE, Daniel Vogler, für den das Thema Markenbildung wesentlicher Teil der Dienstleistung ist. Nach eigener Aussage sind sie die weltweit Einzigen mit diesem allumfassenden Brandbuilding-Ansatz: „Wir betrachten eine E-Commerce-Marke als Ganzes, besonders mit all seinen Herausforderungen im Wachstum“, so Maurice Glissmann. Aus diesem Grund haben sie auch rechtzeitig eine strategische Weichenstellung vorgenommen und ihre AMZSCALE Plattform zur One-Stop-Lösung für all die vielen Themen, Aspekte und Arbeitsschritte ausgebaut, die bei wachsenden Marken zu bewältigen sind.

Seit 2016 ein Team

Daniel Vogler und Maurice Glissmann trafen sich 2016 in einem Business-Mastermind für Top-Amazon-Verkäufer und beschlossen kurzerhand, die AMACOA GmbH zu gründen – das Unternehmen hinter AMZSCALE. Sie trainierten und coachten E-Commerce-Unternehmer, bauten ihre Firma jedoch rasch zur Full-Service-Agentur aus. Heute liefern sie ‘schlüsselfertige’ Amazon-Marken. Auf diese Weise können Investoren vom E-Commerce-Boom profitieren, ohne über Branchenwissen zu verfügen: „Inzwischen sind unsere Dienstleistungen so stark nachgefragt, dass wir mit AMZSCALE weltweit eine Plattform schaffen, die Marken bei der Skalierung unterstützt. Denn das Wachstum ist seit Jahren gigantisch. Corona hat nur beschleunigt, was wir im E-Commerce schon seit Jahren beobachten“, sagt Daniel Vogler.

Die Basis ihrer E-Commerce Plattform ist der Service Done4You (D4Y). Damit erfüllen sie ihr Versprechen, das zentral auf ihrer Webseite steht: „Wir bauen und skalieren profitable Amazon Marken für Investoren. Lass uns die schwere Arbeit machen.“ Kunden investieren so weder Zeit noch Lehrgeld – nur ihr eigenes Kapital. Und das Rad dreht sich weiter: Inzwischen ist weltweit sogar ein Milliardenmarkt entstanden, auf dem Investoren derart erfolgreiche Amazon-Marken aufkaufen. Startups, die mit FBA gewachsen sind – ob mit oder ohne Hilfe von AMZSCALE – finden so eine lukrative Exit-Lösung.

Zurück zu D4Y, dem AMZSCALE-Herzstück. Es besteht aus sechs Schritten, vom Strategiegespräch und der Produktrecherche, inklusive dem Finden geeigneter Produzenten (meist in China), über das Amazon-SEO und Produktlisting bis zur kontinuierlichen Optimierung. 300 Kunden mit 500 Produkten hat das Team von Glissmann und Vogler so bereits auf die Erfolgsspur gesetzt.

Ständig neue Märkte im Blick

„Ihr seid ehrlich. Andere versprechen viel. Ihr erwähnt auch die Risiken“, sagt Tim A. Er ist einer der 300 Kunden und ebenfalls ohne jede konkrete Produktidee auf AMZSCALE zugegangen. Nur wenigen Wochen nach dem Start war sein Produkt ausverkauft, bei 28 Prozent Gewinnmarge. Rasch musste mit Hilfe von AMZSCALE nachgeordert werden – allerdings nach der Devise ‘Nicht kleckern, sondern klotzen’. Denn sein Produkt – das hier leider geheim bleiben muss – hatte einen Lauf.

Und es wurde auf Zuraten von AMZSCALE nicht nur nachbestellt, sondern auch erweitert, um zufriedenen Käufern gleich noch Folgeprodukte anbieten zu können. Tim A. schlug zu und hat es nicht bereut. Zur Ehrlichkeit gehört auch, dass es manchmal klemmt, wie auf dem Firmenvideo im Gespräch zwischen Tim A. und Daniel Vogler offenherzig berichtet wird.

AMZSCALE verfügt zwar über einen eigenen Amazon-Betreuer, manche Widrigkeiten liegen aber selbst außerhalb ihrer Reichweite: Wegen gestiegener Rohstoffkosten erhöht die Fabrik den Preis, beim Zoll liegt die Warte länger als üblich und die so wichtigen Vine-Tester bei Amazon lassen sich viel Zeit mit der Rezension. Hier kann das Team zumindest beruhigen und dank hundertfacher Erfahrung die Dinge einordnen. Und am Ende wurden auch diese Probleme zur allseitigen Zufriedenheit gelöst – oder lösten sich in Luft auf.

Beste Voraussetzungen auch für die nächsten Meilensteine in der AMZSCALE-Entwicklung. Im August hat Kapitalgeber Elevat3 Capital eine zweistellige Millionensumme in AMZSCALE investiert. Das frische Geld möchte die AMZSCALE-Mannschaft unter anderem in den Auf- und Ausbau ihrer Software- und Service Plattform investieren, die als One-Stop-Solution Investoren und Händlern im Amazon-Kosmos bei allen ihren Herausforderungen im Wachstum und bei der internationalen Skalierung unterstützt.

So wird AMZSCALE seine Kunden nun auch mit Wachstumskapital beim Thema Warenfinanzierung unterstützen und gleichzeitig die Expansion in andere Amazon-Marktplatzländer durch ihren Selling as a Service vereinfachen – die neuste Dienstleistung, die das Osnabrücker Start-up via ihrer One-Stop-Plattform ausgerollt hat. Und dann steht auch noch die Internationalisierung an, schließlich ist Amazon global mit seiner identischen Plattform tätig.

Zunächst möchten Glissmann und Vogler allerdings nur zwei Märkte anvisieren: Jeff Bezos‘ Heimat und Großbritannien. Denn in eine Falle wollen sie partout nicht laufen: Dass sich Erfolgsfirmen bei zu viel und zu schnellem Wachstum übernehmen.

AMZSCALE / AMACOA GmbH
Martinistraße 66
49078 Osnabrück
Deutschland
info@amzscale.net

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