Warum ein Vehikel für Kinder kaufen, wenn man selbst eines bauen kann – und dabei die ingenieurtechnischen Fähigkeiten seiner Kinder fördern kann? Das ist die Idee hinter Infento: Das niederländische Unternehmen produziert und verkauft Kits, aus denen Kinder ab zwei Jahren und deren Eltern echte Fahrzeuge wie Roller & Co. bauen können. Wirtschaftsforum sprach mit Infento-Mitbegründer Sander Letema über die begeisterte Resonanz, die sein Produkt von Kunden und Kickstarter-Investoren erhielt, über die Bedeutung von Ingenieurskompetenzen für den Erfolg in den Berufen des 21. Jahrhunderts und warum kürzere Aufmerksamkeitsspannen der Kinder kein Problem für Infentos Ride-Kits sind.
Interviews
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Die Automobilindustrie befindet sich im Umbruch. Als Hersteller von Alu-Gussteilen richtet die Klingel GmbH aus Waiblingen ihren Blick auf das, was kommt – insbesondere die E-Mobilität bei Zwei- und Vierrädern. Auch das Unternehmen selbst befindet sich im Wandel. Mit einer neuen, frischen Unternehmenskultur will sie alte und neue Mitarbeiter für sich begeistern und sich mit ihnen gemeinsam von der Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor befreien.
Nichts geht ohne Strom: Wie Adern durchziehen elektrische Leitungen Gebäude und ermöglichen dort die Nutzung elektronischer Geräte und Anlagen. Gerade in größeren Bauten kommt es auf eine umsichtige Planung und Ausführung der Elektroinstallation an. Als äußerst projekt- und praxiserfahrenes Unternehmen hat sich in diesem Bereich die Prinzing Elektrotechnik GmbH hervorgetan, die sich in weniger als 30 Jahren vom Handwerksbetrieb zu einem führenden, bundesweit tätigen Mittelständler mit über 600 Mitarbeitern entwickelt hat.
In kaum einer Branche wirken sich die Megatrends Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit so maßgeblich aus wie in der Automobilindustrie. Themen wie autonomes Fahren oder Elektromobilität bestimmen die Agenda. Die Delta Automobile GmbH & Co. KG in Mainz-Kastel begegnet den veränderten Kundenbedürfnissen mit individueller Beratung und ganzheitlichem Service.
Die Digitalisierung hat auch ins Gesundheitswesen Einzug gehalten. Die ITH icoserve technology for healthcare GmbH, eine Tochterfirma von Siemens Healthineers, hat sich auf diesem Markt mit Medizinischer Informatik etabliert. Weltweit überzeugt die Firma mit einer Produktlinie zur Gesundheitsvernetzung. Der unkomplizierte Datenzugang erleichtert Ärzten die Diagnose, dem Pflegepersonal die Arbeit und kommt vor allem dem Patienten zugute.
Seit genau 100 Jahren befasst sich die heutige UNION Instruments GmbH mit der Qualität von Gasen. Gegründet von einem Doktoranden des berühmten Professor Bunsen sind Messungen in der Thermoprozesstechnik heute das Thema des Unternehmens mit Sitz in Karlsruhe und Lübeck. „Wir sind ein deutsches Unternehmen, das weltweit für Qualität steht, und decken die gesamte Wertschöpfungskette ab“, betont der Geschäftsführer Peter Kienke.
Draht ist ein äußerst vielseitiges Material. Es taugt für Sitzbänke in Bahnhöfen, für Produkt-displays oder für Transportkörbe in der Automobilfertigung. Die METDRA Metall und Drahtwarenfabrik GmbH ist in allen drei Geschäftsfeldern aktiv – und das weltweit. Um ein weiteres Standbein zu schaffen und das Angebot zu diversifizieren, soll ein weiteres Produktsegment hinzugefügt werden.
Die prismat Gesellschaft für Softwaresysteme und Unternehmensberatung mbH entstand 1991 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund. Seitdem konzipiert und implementiert prismat systemübergreifend ganzheitliche Lösungen für logistische Prozesse.
Nachhaltigkeit ist neben der Digitalisierung einer der Megatrends der Verpackungsbranche. Insbesondere im Food-Bereich sind Lösungen gefragt, die stark in ihrer Funktionalität, gleichzeitig aber umweltfreundlich und, wenn möglich, Teil der Kreislaufwirtschaft sind. Die SAES Coated Films SpA mit Sitz in Roncello, Italien, punktet hier vor allem mit beispielloser Innovation.
Andreas Rettig: FC St. Pauli war schon immer rebellisch, weltoffen, aber auch selbstironisch
Dass der FC St. Pauli einen besonderen Platz unter den Vereinen der Bundesliga einnimmt, ist unbestritten und das liegt nicht nur an der markanten Totenkopfflagge. Wirtschaftsforum sprach mit dem kaufmännischen Geschäftsleiter Andreas Rettig über den kiezeigenen Kosmos, attraktiven Fußball und warum Geld allein dabei nicht das Erfolgsrezept ist.