Schöpfer der Maschinen

Interview mit Antonio Riggio, Sales Director bei Weightpack S.R.L.

Milchprodukte, Öle, Säfte, Granulate, Puder, Chemikalien, Reiniger – bis uns all diese Produkte im Alltag erreichen und begleiten, haben sie einen langen Produktionsweg hinter sich. Damit sie die Qualitätsansprüche der Hersteller, aber vor allem auch der Kunden erfüllen, muss ihre Herstellung reibungslos laufen.

Genau hierfür sorgt das Leistungsspektrum von Weightpack: „Weightpack ist ein italienischer Maschinenhersteller, der im September 2001 von der Familie Corniani gegründet wurde“, führt Antonio Riggio, Sales Director bei Weightpack, in die Geschichte des Unternehmens ein.

„Weightpack war das erste Unternehmen, das 1979 Netto-Gewichtsfüller mit elektronischer Steuerung einführte, und auch das erste Verpackungsunternehmen, das Teil von Kilometro Rosso war, einem renommierten Wissenschafts- und Technologiepark, in dem alle hochmodernen Labore, Forschungszentren, Architektur- und Hightech-Einrichtungen maximale Synergien erzielen.“

Der Bereich, in dem sich Weightpack bewegt, stellt nicht nur höchste Qualitäts-, sondern auch Sicherheitsansprüche an die benötigten Maschinen. „Gerade bei aseptischen Maschinen, also solchen, die keimfrei arbeiten, sind wir führend. Das umfasst beispielsweise die Abfüllung von Fruchtsaft, die Kaltabfüllung von PAA-Reinigungsmitteln oder auch UHT-Sterilwasser“, erläutert der Sales Director. „In diesem Bereich der sensiblen Produktion verzeichnen wir einen enormen Markterfolg. Mit dieser innovativen Lösung hat Weightpack eine der wenigen Maschinen auf der ganzen Welt im Angebot, die zu der sogenannten LOG 6-Kategorie bei rotierenden Füllern gehört – maximale Sicherheit vor den Gefahren von Bakterienbefall. Diese Maschinen haben die Fähigkeit, Flaschen und Verschlüsse gemäß den Anforderungen zu reinigen.“

Das Unternehmen gliedert sein Produktspektrum grob in zwei Bereiche: Maschinen, mit denen Lebensmittel verarbeitet werden, sowie Maschinen, mit denen nicht essbare Stoffe, wie beispielsweise Reiniger, abgefüllt werden. „In Israel sind wir im Lebensmittelbereich beispielsweise für Coca Cola aufgestellt“, so Antonio Riggio.

Antonio Riggio, Sales Director der Weightpack S.R.L.
„Wir von Weightpack haben durch unser hohes Know-how und technische Besonderheiten viel Wachstumspotenzial!“ Antonio RiggioSales Director

Weltweite Nachfrage 

Doch nicht nur Israel steht auf der Exportliste des Unternehmens: „Rund 25% unseres Umsatzes machen wir innerhalb Italiens. Hier befinden sich auch unsere Zentrale und die Produktion. Wir besitzen allerdings auch eine Niederlassung in den USA. Dort kümmern wir uns um Service und Projektierung. In China haben wir ebenfalls eine Beteiligung, auch dorthin exportieren wir. Neben den genannten Ländern sind vor allem Europa sowie der Nahe und Mittlere Osten für uns interessant.“

Nicht nur bei den reinen Maschinen, sondern auch beim Service und der Qualitätssicherung erhebt Weightpack höchste Qualitätsansprüche. „Die Wartung unserer Maschinen ist enorm wichtig für uns. Für all unsere Kunden stellen wir weltweiten Support zur Verfügung. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt für uns und unsere Kunden eine große Rolle. Durch die Technologie unserer Maschinen und das genaue Wiegen und Füllen sparen sie Ressourcen ein.“

Und Antonio Riggio ergänzt: „Keine Maschine funktioniert ohne gut geschultes Personal, egal wie innovativ sie ist. Daher investieren wir auch in das Training der Mitarbeiter unserer Kunden. Die Trainingskurse kann man sowohl bei uns im italienischen Headquarter besuchen, als auch inhouse für den Kunden anfragen. Das lohnt sich für den Kunden: Gut geschulte Mitarbeiter können die meisten Probleme und Fehler selbst beheben. Dadurch steht die Maschine nicht lange still, es häufen sich keine hohen Zusatzkosten an.“

Durch das flächendeckende Angebot erwirtschaftet das Unternehmen bis zu 30 Millionen EUR Jahresumsatz. 110 Mitarbeiter sorgen an allen Standorten für ein konstant hohes Leistungsniveau. Und genau das will das Unternehmen auch in den nächsten Jahren weiter halten, weiß Antonio Riggio: „Der Trend geht meiner Meinung nach weg vom Karton und hin zur Flasche. Hier sind wir nur von wenigen Konkurrenten umgeben. Ich selbst stamme aus der Branche und finde es immer wieder faszinierend, wie eine im Vergleich eher kleinere Firma sich einen solch technischen Vorteil angeeignet hat. Aber natürlich optimieren wir uns stetig: Durch unser Know-how und unsere Alleinstellungsmerkmale haben wir viel Potenzial für weiteres  Wachstum!“

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