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Eine der schnellsten Datenbanken

Interview mit Michael Brhel, Geschäftsführer der Simba Computer Systeme GmbH

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Wirtschaftsforum: Herr Brhel, für welche Zielgruppen sind Ihre Softwarelösungen ‘Kanzlei’, ‘Unternehmen’, ‘Human’ und ‘ERP’ gedacht?

Michael Brhel: Grundsätzlich bieten wir Software für das interne und externe Rechnungswesen sowie ERP-Software an, wobei die Finanzsoftware unser Brot-und-Butter-Geschäft ist. Unsere Kunden sind natürlich Steuerberater, aber auch Industrie- und Gewerbebetriebe sowie soziale und kirchliche Einrichtungen.

Wirtschaftsforum: Und worin unterscheiden sich die Softwarelösungen?

Michael Brhel: Der Unterschied zwischen den Produkten ‘Kanzlei’ und ‘Unternehmen’ besteht darin, dass Elemente, die für Unternehmen nicht relevant sind, herausgenommen wurden. ‘Human’ richtet sich an kirchliche und nicht kirchliche soziale Einrichtungen. Dies sind oft zu 100% durch Spenden finanzierte Institutionen. Die müssen unter anderem steuerlich bestimmte Anforderungen erfüllen. ‘ERP’ haben wir vor zwei Jahren aufgebaut. Im Zuge fortschreitender Digitalisierung wird die Entscheidungsbasis für unternehmerische Entscheidungen verlagert, die derzeit zu großen Teilen auf finanziellen Fakten basiert und immer stärker durch Daten aus dem ERP-Bereich ergänzt und mithilfe von KI-Komponenten ausgewertet wird. Es geht um die zukünftige Relevanz von Finanzdaten und deren Nutzbarkeit in integrierten Systemen, kombiniert mit Daten aus ERP-Systemen. Wenn unsere Kunden und deren Mandanten beidseitig voll integrierte Steuerberater- und ERP-Systeme einsetzen, ist eine optimale Verbindung von Mandanten und Berater gewährleistet.

Wirtschaftsforum: Werden die Daten nur verarbeitet oder auch ausgewertet?

Michael Brhel: Bereits 2016 haben wir einen Spezialisten für Datenanalyse, Machine Learning und Künstliche Intelligenz ins Boot geholt. Dieses Wissen verbinden wir mit unserem Wissen über klassische Finanz- und ERP-Software. Damit können wir kluge, dynamische und schnelle Auswertungen erstellen. Wir treiben Innovationen sehr stark voran. 2008 kamen wir als Erste mit einem digitalen Buchungsassistenten auf den Markt. Was Innovation angeht, versuche ich Simba weit vorne anzusiedeln. Als kleiner Anbieter können wir nur mit einem sehr hohen Innovationspotenzial bestehen.

Wirtschaftsforum: Ihr Unternehmen besteht seit fast drei Jahrzehnten in einem hart umkämpften, sich stets wandelnden Markt. Was sind Ihre größten Stärken?

Michael Brhel: Wir haben eine ganz starke Kundennähe. Wenn der Kunde es möchte, wird er auch zu mir durchgestellt. Die Anforderungen des Marktes verbinden wir mit technischen Innovationen. Wir sind hochgradig flexibel und veranstalten zudem Kundentage und Workshops an vielen Standorten. Außerdem ist unsere Software pfeilschnell. Wir nutzen eine der schnellsten Datenbanken der Welt. In einer Steuerkanzlei sind sehr viele Fälle zu bearbeiten, so verliert der Mitarbeiter keine Zeit. Das Gleiche gilt im Industriebetrieb, wo sehr große Datenmengen in kürzester Zeit verarbeitet werden können. Und auch ein Update dauert nur ein paar Minuten. Die Kombination der Finanzsoftware, Buchhaltung, Controlling und Planung mit ERP-Komponenten – gepaart mit Machine Learning und Künstlicher Intelligenz –, die macht unsere Software smart und tough.

Wirtschaftsforum: Wie sprechen Sie Ihre Kunden an?

Michael Brhel: Neben dem klassischen Vertrieb nutzen wir die Sozialen Medien, YouTube und Twitter.Wir erklären mit Filmen, wie etwas funktioniert und haben einen Twitter-Account. Ich richte mich in meiner Kommunikation nach den Bedürfnissen meiner Kundschaft.

Wirtschaftsforum: Sagen Sie uns noch etwas zu Ihrer Unternehmenskultur?

Michael Brhel: Gern. Ich versuche Probleme der Kunden vorherzusehen. Wenn ich das ernst nehme und vorleben kann, dann kann ich diese Einstellung auch von Mitarbeitern einfordern. Außerdem pflege ich die Open-Door-Policy. Auch beim Salatessen in der Pause habe ich Zeit für Anliegen. Das wissen meine Mitarbeiter. Ich nehme mir immer Zeit für sie, auch wenn es natürlich Energie kostet.

Wirtschaftsforum: Haben Sie eine Vision für Simba Computer Systeme?

Michael Brhel: Ich habe eine Vorstellung, keine Vision. Ich möchte die Digitalisierung in die Kundschaft tragen, um unseren Kunden leistungsfähige Produkte und bestmöglichen Service bieten zu können. Das möchte ich als Leitmotiv verstanden wissen.

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