Kompliziert? Macht nichts!

Interview mit Axel Wilken, Geschäftsführender Gesellschafter der SHI Planungsgesellschaft für Städte-, Hoch- und Ingenieurbau mbH

Was haben Molkereien, Flugzeug(teile)- und Schiffsbauer, chemische Industrie und Städteplaner gemeinsam? In jedem Fall die hohen Anforderungen, die an sie gestellt werden. SHI ist darauf spezialisiert, ihnen die besten Voraussetzungen zu schaffen.

Der Generalplaner für Industrie-, Hoch-, Ingenieurbau und Umwelttechnik hat schon seit seiner Gründung im Jahr 1976 viele Fachbereiche abgedeckt. Das Konzept ging auf – das Büro wuchs und wuchs, was mehrere Umzüge notwendig machte.

„Der erste Auftraggeber war die Schiffs- und Yachtwerft Abeking & Rasmussen. Sie ist noch immer unser Kunde“, berichtet der Geschäftsführende Gesellschafter Axel Wilken. Erst im vergangenen Jahr hat SHI im Rahmen der Werfterweiterung eine Halle vergrößert, was den Bau einer großen Yacht ermöglichte.

Typisch norddeutsch

An großen Namen mangelt es auf der Kundenliste nicht – seien es die Neptun Werft in Rostock, BASF oder Airbus. Ein Hauptstandbein wurde der Bau von Milchtrocknungsanlagen für Molkereien. „In den letzten Jahren haben wir bundesweit fast alle Anlagen für die namhaften Molkereien wie Meggle, Müllermilch, Hochwald oder Ahler entwickelt“, betont Axel Wilken.

‘Wir’, das sind inzwischen 75 Mitarbeiter am Oldenburger Standort, die gemeinsam einen Jahresumsatz von neun Millionen EUR erwirtschaften. Was das Büro besonders auszeichnet? „Unser ganzheitlicher Ansatz. Wir haben alles in einem Haus und können schwierige Aufgaben in verschiedenen Bereichen lösen. Und wir blicken über den Tellerrand. In der Milchbranche und im konstruktiven Ingenieurbau sind wir ganz vorn dabei.“

Typisch norddeutsch und bodenständig will SHI bleiben. „Wir planen den nächsten Umzug, auch um junge Kollegen zu fördern und Nachfolgeregelungen zu schaffen. Wachstum um jeden Preis wollen wir aber nicht.“

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