Nachhaltig sauber

Interview

„Rala steht für den Namen meines Vaters, Raimund Lampert, der das Unternehmen 1956 gründete“, sagt Ingo Lampert, seit 1990 Geschäftsführer und Anteilseigner mit 49%. Die restlichen 51% hält sein Vater. „Seit der Gründung sind wir vorsichtig, aber stetig gewachsen. Heute haben wir neben der Zentrale in Schlins, in Vorarlberg, ein Verkaufs- und Auslieferungslager in Innsbruck und erzielen mit 35 erfahrenen Mitarbeitern einen Umsatz von 5,5 Millionen EUR. Für die nächsten Jahre erwarten wir eine moderate Steigerung von 5 bis 10%.“

Aus einer Hand

Rala Lampert ist heute Komplettanbieter von Produkten und Systemen für die Reinigung. Ob Küche, Bad, Wäsche, Werkstatt, oder Tischkultur, Rala Lampert hat für jeden Bereich die richtige Hygienelösung.

Wir achten sehr auf hohe Qualität bei unseren Reinigungsmitteln und im Fachhandelssortiment, damit der Kunde einen möglichst großen, nachhaltigen Nutzen hat.“ Ingo Lampert Geschäftsführer

„Flüssige und pulverförmige Reinigungsmittel entwickeln und produzieren wir im eigenen Haus, überwiegend für den professionellen Gebrauch und zu gut 13% für den Privatbereich“, erklärt Ingo Lampert. „Geräte und Maschinen sind Handelsware. Unsere Produkte sind bekannt für Qualität und Nachhaltigkeit, viele haben ein Öko- oder Umweltzertifikat.“

Fokus auf Lösungen

Für die Kunden aus den Bereichen Gastronomie, Industrie, Schulen, Verwaltungen oder Heime bietet Rala Lampert mehr als ‘nur’ Produkte. Neben Fachberatung gehören individuelle Hygienekonzepte und Hygieneschulungen zum Service.

„Wir haben ein sehr ausgereiftes System aus Flüssigkomponenten mit Dosiersystem für Textilwäsche und analog ein bewährtes System für gewerbliches Geschirrwaschen“, betont Ingo Lampert. „Beide garantieren ein fleckenfreies, hygienisches Ergebnis. RALA Blitzblank ist ein besonderes Highlight im Programm. Seit 45 Jahren wird die Reinigungspaste für Cerankochfelder, Töpfe, Pfannen und andere harte Oberflächen erfolgreich verkauft, nach der alten Rezeptur als ökobewusstes Produkt. Bisher haben wir die Produkte nur regional vermarktet, über Händler und als Private-Label-Produkte gelangen sie auch ins Ausland. Dieses Jahr wollen wir den Export gezielt aufbauen, zuerst in die Schweiz über eine Tochter in Liechtenstein und dann auch nach Süddeutschland. Auch für neue Händler und selbständige Handelsvertreter haben wir interessante Kooperationsmöglichkeiten.“

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