Ferien mit persönlicher Note am Fuße des Matterhorns

Interview

Das Hotel Mirabeau ist ein persönlich geführtes Hotel im Herzen Zermatts. Neben dem Stammhaus, das 1975 von Meinrat Julen erbaut wurde, gibt es ein zweites Haus: die Alpine Residence. Im Stammhaus bieten 42 Doppelzimmer, Junior-Suiten, Suiten und Familienappartements, die sämtlich 2007 komplett renoviert wurden, beste Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub am Fuße des Matterhorns.

„Unser Ziel ist es, dass jeder Gast, der einmal bei uns war, sagt ‚Da habe ich mich rundum wohlgefühlt‘.“ Sepp Julen

Die benachbarte Residence ist im alpinen Stil eingerichtet, mit zahlreichen Naturmaterialien wie Tannen- und Lärchenholz, Granit, Keramik, Wollfilzen, Leinen und Loden. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen gleich zwei Restaurants: das Zermatta sowie das Gourmet-Restaurant Corbeau d‘Or.

Weinkenner sind in Josef’s Winelounge willkommen: Hier gibt es eine erlesene Auswahl feinster Tropfen aus aller Welt. "Wir haben heute zwei Standbeine", so Inhaber Sepp Julen, der das beliebte Ferienhotel zusammen mit seiner Frau Rose und der gesamten Familie führt. "Das eine ist gutes Essen und Trinken in authentischer Atmosphäre. Das andere ist der Bereich Wellness, den wir in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut haben."

Kräuterbad und Gletscherwasser

Tatsächlich sucht das Wellness-Angebot im Mirabeau in Zermatt und der gesamten Schweiz seinesgleichen. Das Alpine Refugium bietet ein Sportbad, das die Gäste unter anderem mit einem Nackenschwall, Massagedüsen sowie einem separatem Whirlpool verwöhnt, im Giltsteinofen-Kräuterbad umhüllt bei milden 42 Grad und niedriger Luftfeuchtigkeit sanfte Strahlungswärme den Körper und erwärmt ihn durch und durch, und in der Walliser-Stuben-Sauna tragen 90 Grad trockene Wärme und aromatische Aufgüsse zum Wohlbefinden bei.

Anschließend geht es zum Abkühlen ins Außen-Atrium mit frischem Zermatter Gletscherwasser. Eine Attraktion ist auch das Bergkristall-Blüten-Dampfbad, in dem 48 Grad warmer Aromadampf und eine Luftfeuchtigkeit von 75% die Poren öffnen und die Haut reinigen. Im Ruheraum laden wohltemperierte Wasserbetten zum Entspannen ein, und wer mag, gönnt sich zum Abschluss eine Behandlung aus dem reichhaltigen Beauty- und Wohlfühlangebot.

Persönlicher Kontakt zum Gast

Für das Hotel Mirabeau und die Inhaberfamilie Julen ist der persönliche Kontakt zum Gast wichtig. "Der Gast soll mindestens einmal am Tag persönlich mit einem von uns in Kontakt kommen", erläutert Sepp Julen das Credo des Mirabeau. "Viele Leute schätzen dies sehr und kommen auch deshalb immer wieder."

Die insgesamt 60 Zimmer sind in der Saison zu 85% belegt. "Auf das ganze Jahr gesehen bei zehn Monaten Öffnungszeit liegen wir bei sehr guten 65%", erklärt Sepp Julen. Mit den beiden Schwerpunkten Gourmet und Wellness bietet das Hotel Mirabeau eine erfolgreiche Mischung für Gäste aus aller Welt.

"Wir geben sehr viel Geld für gute Küche aus und haben einen der besten Köche hier vor Ort", sagt Sepp Julen. Der gleiche Premiumanspruch gilt für den Spa-Bereich. Zwei eigene Therapeutinnen bieten ein erstklassiges Programm mit authentischem alpinen Hintergrund: Creme aus Edelweiß, Massage auf Silbersteingranit-Tischen, Schokolade aus der Schweiz – um nur einige Beispiele zu nennen.

Rund die Hälfte der Gäste kommt aus dem Ausland: von den USA über Südamerika bis hin zu China und Japan. Die Konkurrenz ist dabei groß in Zermatt. "Es gibt mehr als 100 Hotels in Zermatt, davon allein 30 Vier-Sterne-Superior-Häuser", so Sepp Julen. "Da sind kleine Unterschiede entscheidend, wie Pünktlichkeit, Service und persönlicher Einsatz für den Gast – und das Tag und Nacht. Unser Ziel ist es, dass jeder Gast, der einmal bei uns war, sagt ‚Da habe ich mich rundum wohlgefühlt‘."

Diese Philosophie soll auch die nächste Generation der Hotelier-Familie Julen weiterleben. Gleichzeitig ist man im Mirabeau offen für neue Ideen. "Die neue Generation soll mit frischen Ideen kommen, wichtig ist nur, dass es weitergeht", schließt Sepp Julen.

Weitere Bilder

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema Tourismus & Freizeit

Jung, dynamisch, enthusiastisch

Interview mit Isabel Krail, Teamleiterin Nordic DE der Nordic BV

Jung, dynamisch, enthusiastisch

Viele Menschen suchen Urlaubserlebnisse, die im Einklang mit individuellen Erfahrungen und einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur stehen. Mit einem Angebot, das genau diesen Anspruch umsetzt, hat sich die belgische…

Resortkonzept mit System

Interview mit Susanne Adrian, General Manager der Marissa GmbH

Resortkonzept mit System

Urlaub im eigenen Land ist gefragter denn je – mit der steigenden Nachfrage wachsen auch die Erwartungen. Gäste wünschen sich mehr als nur eine Ferienunterkunft: Qualität, Flexibilität und ein echtes…

Einfach ankommen

Interview mit Michaela Tiefenbacher, Geschäftsführerin der Naturel Hotels & Resorts GmbH

Einfach ankommen

In einer Zeit, in der Hektik und Stress den Alltag vieler Menschen bestimmen, wächst der Wunsch nach einer Auszeit, nach Entschleunigung inmitten der Natur. Latschach in Kärnten, dem südlichsten Bundesland…

Spannendes aus der Region Zermatt

Urlaub auf der Sonnenseite

Interview mit Philippe Magistretti, CEO der Remontées Mécaniques de Crans-Montana-Aminona

Urlaub auf der Sonnenseite

Blauer Himmel, stiebender Schnee und rasante Abfahrten: Für viele sind Skier ‘die Bretter, die die Welt bedeuten’ – und ein gelungener Skiurlaub das Highlight schlechthin. Doch nicht nur Wintersportbegeisterten und…

Begehrte Fernwärme

Interview

Begehrte Fernwärme

Das wünscht sich jedes Unternehmen. Weil die Nachfrage so gross ist und die Kapazitäten fast ausgeschöpft sind, spielen Marketing und Werbung bei der Fernwärme Visp AG (FWV), deren operatives Geschäft…

Die Bahn mit dem Matterhorn Panorama

Interview

Die Bahn mit dem Matterhorn Panorama

Ganzjährig geht es in rund 30 Minuten mit der Bahn nach oben auf den Gornergrat. Große Panoramafenster geben den Blick frei auf die beeindruckende Bergwelt der Schweizer Alpen. Da verwundert…

Das könnte Sie auch interessieren

Partner statt Flächenvermieter

Interview mit Daniela Mühlen, Geschäftsbereichsleiterin Kommunikation & Werbung, und Israel Giese, Geschäftsbereichsleiter Finanzen & Verwaltung der MESSE ESSEN GmbH

Partner statt Flächenvermieter

Die Messebranche hat turbulente Jahre hinter sich. Pandemie, Digitalisierung, wirtschaftspolitische Herausforderungen – und dennoch meldet die MESSE ESSEN Rekordzahlen. Wie gelingt wirtschaftliche Stabilität in unsicheren Zeiten? Und warum ist ausgerechnet…

Handwerk mit Weitblick

Interview mit Ralf Rohwer, Geschäftsführer der ROHWER STAHL & METALLBAU GmbH

Handwerk mit Weitblick

Der Metallbau steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Steigende Anforderungen an Ergonomie, Fachkräftegewinnung und digitale Abläufe verändern die Arbeit auf der Baustelle und in der Werkstatt. Unternehmen, die diese Entwicklungen aktiv gestalten,…

Energiewende als Mammutaufgabe

Interview mit Dipl.-Wirt.-Ing. Jörg Kogelheide, Geschäftsführer der Stadtwerke Versmold GmbH und Dipl.-Kfm. (FH) Manuel Drossard, Geschäftsführer der Stadtwerke Versmold GmbH

Energiewende als Mammutaufgabe

Energiekrise, Digitalisierung, Energiewende: Regionale Versorger stehen unter Druck. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen auf Partner setzen können, die in Krisenzeiten Verantwortung übernehmen. Die Stadtwerke Versmold sind ein solcher Partner,…

TOP