Auf den Punkt genau

"Wir können mit Stolz sagen, dass wir im Highend-Segment der weltweite Marktführer sind", sagt Constantin Carsten, der das Unternehmen im März dieses Jahres als geschäftsführender Gesellschafter übernommen hat. Die Elektron-Bremen Fabrik für Elektrotechnik GmbH wurde 1942 gegründet, und Constantin Carsten versteht es, frischen Wind ins Unternehmen zu bringen, ohne dabei die Erfolgsrezepte der vergangenen Jahrzehnte zu ignorieren.

"Für uns zählt das langfristige Denken", sagt er. "Wir stürzen uns nicht in Experimente, sondern wollen an die Kontinuität erfolgreicher Unternehmensstrategie anknüfen." Und die hat Elektron-Bremen immerhin zum Top-Anbieter von Schweißgeräten und Batterieservicegeräten gemacht, denen heute alle namhaften Hersteller und gut ausgestatteten Werkstätten vertrauen.

Bestseller 'MULTISPOT'

Auf drei Bereiche erstrecke sich die Geschäftstätigkeit des Unternehmens, erläutert Vertriebsleiter Wolfgang Paltinat. Rund die Hälfte des Produktionsvolumens machten die Schweißgeräte aus, die hauptsächlich für das Punktschweißen eingesetzt würden. Das Verschweißen hochfester und höchstfester Stähle stellt heute auch an die Karosseriearbeiten in Werkstätten höchste Ansprüche.

Constantin Carsten betont, dass prominente Namen wie Audi, Porsche oder Volkswagen für Punktschweißarbeiten deshalb die Geräte aus Bremen empfehlen. Dies gelte zumal für die Schweißgeräte aus der Produktfamilie 'MULTISPOT', mit denen das Unternehmen derzeit den Markt beherrscht: Multispot bietet intelligente Lösungen, die den Anwender dank individuell einstellbarer Parameter unterstützen.

Ein großes Zubehörspektrum und ein patentiertes Anschlusssystem für den schnellen Werkzeugwechsel machen die Multispot-Geräte derzeit einzigartig auf dem Markt.

Schweißen, Schneiden, Laden

Die Multispot-Geräte sind heute die weltweit am häufigsten verkauften Schweißgeräte. Und dafür gibt es gute Gründe: Mit dem MI 100 beispielsweise werden dank einer computergesteuerten Stromsteuerung unter allen Bedingungen die gleichen hochwertigen Schweißergebnisse erzielt. Die Blechverarbeitung optimiert das Unternehmen mit dem Plasmaschneidegerät MultiCutter MC 40, der bei hochfesten Stählen perfekte Schneideleistungen erzielt.

Eine ähnlich bedeutende Marktposition wie bei den Schweißgeräten nimmt Elektron-Bremen auch bei den Batterie-Servicegeräten ein. Das spannungsspitzenfreie Batterieladegerät HS-1000 beispielsweise ermöglicht einen sicheren Batteriewechsel, ohne dass die Bordelektronik gefährdet wird. Dadurch hat sich das Gerät auch bei der Fehlerdiagnostik bestens bewährt.

Hinzu kommen Ladegeräte für Traktionsbatterien. Elektron-Bremen beliefert hier alle bedeutenden Hersteller von Flurförderfahrzeugen. Neben den Schweiß- und Batterie-Servicegeräten bildet das Handelsgeschäft das dritte Standbein des Unternehmens. Hier produzieren die Bremer für den Marktführer Hoppecke zum Beispiel dessen private Label-Produkte.

„Unsere Produkte sind absolut ausgereift, wenn sie auf den Markt kommen.“ Constantin Carstengeschäftsführender Gesellschafter

Made in Germany

Auf mehr als 60 Jahre Erfahrung kann Elektron-Bremen inzwischen zurückblicken. Und das sind mehr als 60 Jahre nicht nur technischen Know-hows, sondern auch jahrzehntelange Erfahrung mit den Bedürfnissen der Kunden. Für Constantin Carsten bedeutet dies nicht zuletzt, dass die Kunden sich auf die gewohnte Qualität jederzeit verlassen können: "Unsere Produkte sind absolut ausgereift, wenn sie auf den Markt kommen", sagt der Chef.

Als Garant des hohen Qualitätsniveaus sehen sowohl Constantin Carsten als auch Vertriebsleiter Wolfgang Paltinat die außergewöhnliche Fertigungstiefe des Unternehmens. Die geht so weit, dass bei Elektron-Bremen sogar die Leiterplatten für die elektronische Steuerung der Geräte selbst bestückt werden. "Wir sind der einzige Anbieter der Branche, dessen Produkte zu 100 Prozent 'Made in Germany' sind", erklärt Constantin Carsten.

Export weltweit

Die internationale Anerkennung für Elektron-Bremen drückt sich auch in einer Exportquote von rund 60 Prozent aus. Über ein weltweites Vertriebsnetz von Handelspartnern liefert Elektron-Bremen in über 60 Länder. Mit Auftritten bei der Automechanika oder der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt sowie der hohen Beratungskompetenz im eigenen Vertrieb überzeugt das Unternehmen seine Kunden.

Constantin Carsten ist sicher, dass sein Unternehmen auch weiterhin gute Wachstumschancen hat. Nachdem das Jahr 2007 seinen Schwerpunkt bei den Schweißgeräten hatte, wird das Jahr 2008 dem Schwerpunkt Batterien gewidmet sein. "Wir werden dann auch mit einer neuen Produktlinie auf den Markt kommen", verspricht der Chef.

Das angestrebte Wachstum soll dann in erster Linie durch eine Exportsteigerung generiert werden. Und dafür hat Constantin Carsten die Weichen schon gestellt: In China wird derzeit ein Vertrieb aufgebaut.

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