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Weltweit die Nummer 1

Interview mit Timo Snoeren, Geschäftsführer der Worthington Cylinders GmbH

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Angesichts dieses Betriebsklimas ist es nicht verwunderlich, dass die Worthington Cylinders GmbH gerade erst von der Initiative ‘Great Place to work’ als bester Arbeitgeber Österreichs ausgezeichnet wurde. „Wir kommunizieren sehr intensiv miteinander“, nennt der Geschäftsführer einen der Gründe für den starken Zusammenhalt.

„Wir gehen sehr offen mit Informationen um, holen die Mitarbeiter alle zwei Monate zusammen und informieren sie über die Marktsituation. Außerdem führen wir regelmäßig Gespräche mit allen 420 Beschäftigten. Was versprochen wird, wird auch gehalten.“

Darüber hinaus stärken gemeinsame Aktivitäten, zum Beispiel Feste mit Partnern und Kindern, Newsletter und Mitarbeiterzeitung das Miteinander.

Hochsicherheitsprodukt

„Im Grunde fertigen wir ein Hochsicherheitsprodukt“, beschreibt Personalchef Franz Puchegger. „Wir produzieren einfach weltweit die sichersten Stahlflaschen. Noch dazu sind es die leichtesten und die mit der besten Lackierung. Die Nummer 1 sind wir auch in punkto Service, Liefertreue und Toleranzen.“

„Die Sicherheit der Flasche ist das Wichtigste“, ergänzt Geschäftsführer Timo Snoeren. „Auch wenn die Drücke immer höher werden: Unsere Flaschen erfüllen die strengsten Anforderungen.“ So werden die Flaschen aus einem Stahlblock und ohne Schweißnaht gefertigt, was sie noch sicherer macht.

Neben Flaschen aus Stahl bietet Worthington Cylinders innerhalb der Gruppe zusätzlich die Komposit-Technologie an.

Exzellenter Service

Bedarf an den sicheren Flaschen haben die unterschiedlichsten Kunden. So werden die Flaschen unter anderem für Industriegase sowie als Atemluft-, Tauch- und Sauerstoffflaschen eingesetzt. Weitere Anwendungen sind Feuerlöschsysteme für Rettungsboote sowie Gastanks für Fahrzeuge.

„Für die Zukunft suchen wir nach weiteren Anwendungen in neuen Märkten“, erklärt Timo Snoeren. Er ist besonders stolz auf den exzellenten Service: „Anfragen beantworten wir noch am gleichen Tag und haben eine Liefertreue von 99%.“ Bislang erfolgt der Vertrieb klassisch mittels Verkaufsrepräsentanten und Agenten, doch werden auch neue Formen wie etwa ein Onlineshop erwogen.

99% Exportquote 2017

feierte das Unternehmen, das seit 1998 zur börsennotierten US-Firma Worthington Industries mit 10.000 Beschäftigten gehört, sein 200-jähriges Bestehen. Bis 1925 produzierte der damalige königlich-kaiserliche Hoflieferant Achsen für Kutschen, später Hochdruckbehälter. 420 Mitarbeiter am Standort Kienberg sind für einen Umsatz von 100 Millionen EUR verantwortlich. Die Exportquote liegt bei 99%. „Wir liefern in mehr als 70 Länder“, freut sich Personalchef Franz Puchegger.

Nach Verbesserungen suchen

Timo Snoeren ist bereits seit 20 Jahren bei Worthington. Seit 2018 ist er Geschäftsführer in Kienberg und außerdem für einen weiteren Produktionsstandort in Polen zuständig. „Meine Aufgabe ist es, nach neuen Geschäftsmodellen, Prozessinnovationen, Produkten und Absatzmärkten zu suchen“, sagt der gebürtige Niederländer. „Dafür fragen wir vor allem den Markt nach dem Modell ‘Voice of Customer’, welche Verbesserungen möglich sind.“

Dabei hat sich Timo Snoeren Innovation und Digitalisierung sowie Wachstum auf die Fahnen geschrieben. Sein großes Ziel: „Ich möchte, dass wir das größte und innovativste Unternehmen der Branche werden.“

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