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Innovative Messsysteme

Portrait

Die Sontex SA sorgt immer wieder mit Innovationen für Aufmerksamkeit: Auf der ISH 2015 hat das Unternehmen zum Beispiel eine neue Software vorgestellt, welche die mobile Datenauslesung entscheidend vereinfacht. 2016 wurde eine neue Familie von Heizkostenverteilern auf den Markt gebracht, die wesentliche Verbesserungen und eine größere Auswahl an Einstellungen mit sich bringt.

„Wir haben schon immer stark in Innovationen investiert und jedes Jahr neue Produkte auf den Markt gebracht“, sagt Dr. Olivier Carnal, CEO der Sontex SA. „Außerdem konnten wir uns mit der sehr guten Qualität unserer Produkte gut im Markt positionieren.“

Fast 30 Jahre Erfahrung

Sontex wurde 1989 in Folge eines Management-Buy-out der Wärmezählersparte der Sonceboz SA gegründet. Das Unternehmen startete mit zwölf Personen und hat sich zunächst auf den Bereich der Wärmezähler konzentriert.

Bereits in den 1990er-Jahren kamen die Heizkostenverteiler hinzu und auch die Funktechnologie wurde im Laufe der Jahre stark ausgebaut. Der Betrieb hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist vor allem im Zuge der Liberalisierung des Strommarktes in Europa 1998 stark gewachsen. Mittlerweile beschäftigt Sontex etwa 130 Mitarbeiter und realisiert Umsätze zwischen 25 und 40 Millionen EUR im Jahr.

Drei Hauptgruppen

Sontex bietet heute vor allem Produkte in den drei Hauptgruppen Wärmezähler, Heizkostenverteiler sowie Funkmodule an. Die Wärmezähler messen sowohl nach mechanischen als auch nach statischen Messprinzipien.

„Wir passen unsere Produkte stets an die Bedürfnisse unserer Kunden an.“ Olivier CarnalCEO

Eine Neuheit im Portfolio ist der neue Sontex Kompakt-Wärmezähler Superstatic 789, der aus einem Faserverbundwerkstoff besteht und durch hohe Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit dank des statischen Messprinzips überzeugt.

Die Heizkostenverteiler heben sich vor allem durch den Sontex 566 vom Wettbewerb ab. Dieser elektronische Funk-Heizkostenverteiler verfügt über die bidirektionale Sontex-Funktechnologie, durch die der Verteiler nur dann Verbrauchsdaten sendet, wenn er tatsächlich abgefragt wird.

Im Vergleich zu den herkömmlichen Funksystemen entstehen dabei keine Belastungen durch dauernde Funksignale. Die Sontex Funkmodule, zum Beispiel für Wasserzähler oder Elektrizitätszähler, können jederzeit nachgerüstet werden.

Die batteriebetriebenen Module erfassen, speichern und übermitteln Verbrauchswerte durch Nah- oder Fernauslesung. „Zusätzlich bieten wir die gesamte Systemtechnik für die mobile oder stationäre Datenerfassung“, ergänzt Dr. Olivier Carnal. „Unsere Kundenapplikationen ermöglichen außerdem die Übertragung der Daten auf Tablets oder Smartphones. Wir passen unsere Produkte stets an die Bedürfnisse unserer Kunden an. Vor allem Funklösungen werden heute zunehmend von den Kunden nachgefragt.“

Sontex arbeitet unter anderem auch an einer Lösung zur genauen Abrechnung von Energie im Kältebereich sowie an einem Funkmodul, das die Überprüfung von Rauchmeldern ermöglicht.

Innovative Messtechnik

‘Your link to innovative metering’ lautet der neue Slogan von Sontex. „Dieser Slogan steht für Kundennähe, Kommunikation, Innovation und die Messung von verschiedenen Parametern der Umgebung“, erläutert Dr. Olivier Carnal. „Unsere Produkte messen nicht mehr nur Wärme und Kälte, sondern auch Werte in der Luft, zum Beispiel über die Rauchmelder- oder Kohlenmonoxid-Funkmodule.“

Sontex bietet sämtliche Lösungen unter einem Dach an und setzt auf die bewährte Schweizer Qualität. Das wissen die Kunden des Unternehmens zu schätzen, zu denen Energieproduzenten und -distributoren, Abrechnungsdienstleister, Generalunternehmen und Installateure sowie OEMs wie Danfoss oder Honeywell gehören.

Durch ihren lokalen Partner hat Sontex SA in der Schweiz eine marktdominante Stellung. Darüber hinaus ist der Betrieb, der ein Tochterunternehmen in der Nähe von Frankfurt hat, auch in Deutschland, Italien, Österreich, Tschechien und der Slowakei aktiv. Auch England, Spanien, Polen und Frankreich sind wichtige Märkte.

Neue Strategie

„In Zukunft wollen wir uns mit unseren Produkten noch besser im europäischen Markt positionieren“, bemerkt der CEO. „Wir haben eine neue Strategie erarbeitet und wollen uns noch stärker über neue Innovationen definieren. Wir haben uns frisch aufgestellt und sind auf gutem Kurs.

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