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Auf der ganzen Welt gefragt

Portrait

Vielseitigkeit demonstriert die HQT High Quality Tapes GmbH + Co. KG schon bei den Garnen. Möglich sind unter anderem Polyamid, Polyester oder Baumwolle. Soll das Gewebe besonders temperaturbeständig sein, empfiehlt sich Polyamid. "Wir können Schmalgewebe von 3 bis 280mm Breite fertigen und die Stärke variieren, je nachdem wie viel Zugkraft, Dehnbarkeit oder Reißfestigkeit des Bandes gewünscht werden", erklärt Ben Ramshorn, Director Technical Textiles.

Beschichtungen sind eine weitere Kompetenz des Unternehmens. So lässt sich das Schmalgewebe wasserabweisend, chemikalienresistent oder anhaftend beschichten. Darüber hinaus können in das Schmalgewebe spezielle Komponenten eingewoben werden, zum Beispiel, um dessen Leitfähigkeit zu erhöhen. Auch ein Bedrucken der technischen Textilien ist möglich, ebenso wie die Fertigung von Kordeln am Standort der Muttergesellschaft.

„Wir können Schmalgewebe von 3 bis 280mm Breite fertigen und die Stärke variieren, je nachdemwie viel Zugkraft, Dehnbarkeit oder Reißfestigkeit des Bandes gewünscht werden.“ Ben Ramshorn Director Technical Textiles

Erfahrene Mitarbeiter

Eingesetzt werden die Schmalgewebe unter anderem als Verstärkungen in Schläuchen, als Abgrenzungen, Absperrungen oder zum Verpacken. Ein großes Plus von HQT sind die langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter, die über exzellentes Knowhow verfügen - sowohl in der Weberei wie auch über die eingesetzten Chemikalien. Hinzu kommen Ingenieure mit speziellen Kenntnissen über Textilien und Maschinenbau. Dies ist auch erforderlich, denn die Maschinen des ISO-zertifizierten Unternehmens wurden den besonderen Anforderungen der Kunden angepasst.

Ruf als Problemlöser

Als Weberei für Kranzschleifen wurde HQT 1955 in Velbert gegründet, später erfolgte der Umstieg auf technische Gewebe. 2009 übernahm eine familiengeführte Weberei aus München HQT und eine Schwesterfirma, die Deko-Gewebe produziert. Mehr als 30 Beschäftigte arbeiten zurzeit bei HQT. Der Umsatz hat sich 2010 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Aufträge kommen vor allem aus der Automobilindustrie, aber auch aus vielen anderen produzierenden Branchen, zum Beispiel der Medizinindustrie.

Vermarktet werden die technischen Textilien durch die Präsenz auf Messen, etwa der Frankfurter 'Techtextil' sowie durch die Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten. Zudem kommen viele Anfragen über das Internet. 60 Prozent des Umsatzes erzielt HQT im Ausland, vor allem in den Niederlanden, Italien, Frankreich, England, Spanien, Skandinavien, USA, Südamerika, China, Singapur, Malaysia, Japan, Österreich und Polen.

Qualität 'made in Germany', Wissen und Erfahrung sowie der Ruf als Problemlöser zählen sicherlich zu den besonderen Stärken. Ben Ramshorn möchte die Bekanntheit von HQT weiter steigern und dazu möglichst viele Kanäle nutzen. Schließlich haben es die Velberter Textil-Spezialisten nicht nötig, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen.

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