Frühförderung – zeitnah, empathisch und effizient

Interview mit Harald Schneider, Geschäftsführer der GDO GmbH

„Tatsächlich gibt es eine lange Liste mit Kindern im Kita-Alter, die eine frühe Förderung brauchen, aber nicht gefördert werden können, weil es zu wenige Anbieter gibt“, so Harald Schneider, Geschäftsführer der GDO GmbH.

Thema Frühförderung

„Als wir erste Kontakte zu den Frühförderstellen aufgenommen haben, stellten wir schnell fest, dass diese ein Personalproblem haben. Fachkräftemangel und ein veraltetes System überfordern die eigenen Ansprüche. Viele Einrichtungen sind unglücklich, weil rund 40% ihrer Arbeit Bürokratie ist, die obendrein nur unzureichend wirtschaftlich berücksichtigt wird. Hier schaffen wir Abhilfe.“

GDO ist bei allen offiziellen Frühförderstellen gelistet und bietet seit 2018 mit ausgebildeten Therapeuten Frühförderung an, auch in Pandemie-Zeiten, selbstverständlich unter Einhaltung der AHA-Regeln, mit aufwendigen Lüftungssystemen in den Therapieräumen.

alea Ampelsprache

Ein aktuelles Projekt, das GDO, Abteilung alea, mit der Erzieherin Beatrix Burow-Runde umsetzt, ist der Einsatz der alea Ampelsprache. „Die Ampelsprache ist ein Konzept, Kinder emotional und körperlich zu stärken und ihnen konkrete Hilfestellungen anzubieten, damit sie ein positives Körpergefühl entwickeln können. Ziel ist, die Kinder zu ermutigen, persönliche Grenzen zu setzen und eigenen Empfindungen zu trauen, sie zu sensibilisieren und ihre Fähigkeit zu fördern, Grenzen anderer anzuerkennen und diese zu akzeptieren. Mittelfristig werden wir das Konzept interdisziplinär ausbauen, zum Bespiel mit einem logopädischen Angebot ergänzen, sodass wir einen ganzheitlichen Ansatz bieten werden.“

Nach wie vor ist die Arbeitskräftevermittlung mit Zeitarbeit nach persönlichem Wunsch ein wichtiges Standbein der GDO und das Unternehmen ein gefragter Partner verschiedener Branchen, insbesondere des Einzelhandels. In der kommenden Zeit aber will das Unternehmen vor allem den Bereich der Frühförderung forcieren.

„Ursprünglich war es unser Konzept, unser einzigartiges Modell der Wunscharbeitszeit für Teilzeitkräfte am Markt bekannt zu machen und zu etablieren“, so Harald Schneider. „Dies ist uns in den vergangenen Jahren sehr gut gelungen. Inzwischen gibt es zum Beispiel EDEKA-Märkte, die ausschließlich mit unseren Leuten arbeiten. Unser Prinzip funktioniert. Unser Ziel steht: Die Bekanntmachung und Platzierung unseres Frühförderkonzeptes, auch durch gute Netzwerkarbeit mit anderen Fachbereichen. 
(www.alea-ff.de)

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