Eine schnittige Sache

Interview mit Michael Kleck, Director Sales der Dipl.-Ing. Schindler & Wagner GmbH & Co. KG

Schneidelinien für Wurst, Kochschinken, Bacon, Fleisch, Käse und Käsestücke – mit diesen Kernprodukten hat sich Schiwa international einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Die Maschinen begeistern mit innovativer Technologie und Mehrwert für den Kunden. „Absolute Kundenzufriedenheit genießt bei uns oberste Priorität“, betont Director Sales Michael Kleck. „In der Konsequenz bedeutet das, dass jede Maschine individuell gefertigt wird, was wir dank unseres Know-hows und einer modularen Bauweise realisieren können.“

Konsequente Kundenorientierung

Die individuellen Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen und sich damit selbst konstant weiterzuentwickeln, kennzeichnet Schiwa seit 1965, als Manfred O. Schindler die erste elektronische Waage für industrielle Anwendungen entwickelte und mit dieser Marktinnovation den Grundstein für das Unternehmen legte.

„Aus der Waage hat sich letztlich die Slicer-Checkweigher-Maschinenkombination entwickelt, die heute den Kern unseres Portfolio’s bestimmt,“ sagt Michael Kleck. Heute präsentiert Schiwa ein breites Spektrum technologisch anspruchsvoller Maschinen für die Lebensmittel-, Käse-, Fleisch- und Wurstindustrie – in mehrfacher Hinsicht interessant. Schiwa-Maschinen stehen für größtmögliche Automatisierung, Präzision und Leistungsfähigkeit und sind so konstruiert, dass sie den Kunden einen wichtigen Mehrwert bieten.

Sie schneiden bis zu 6.000 Scheiben in der Minute, produzieren bis zu 108.000 Packungen pro Schicht und bis zu 45.000 kg pro Tag. Charakteristisch ist das ‚Walk-in-Design‘, das die Maschinen leicht zugänglich macht. Messer können so schnell und einfach ausgetauscht werden, ein Prozess, der in der Vergangenheit lange Stillzeiten zur Folge hatte – und entsprechende Kosten. Auch Reinigungs- und Umrüstarbeiten werden deutlich vereinfacht.

„Innovative Technik macht letztlich das Unternehmen aus“, resümiert Michael Kleck. „Wir haben sehr hohe Ansprüche an Funktionalität und Effizienz und arbeiten stetig an der Weiterentwicklung der Anlagen. Wir agieren im gehobenen Marktsegment und wollen dazu unseren Kunden die technisch beste Lösung anbieten. Präzision spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Es geht darum, das Maximale aus der Rohware rauszuholen, sprich das Yield zu erhöhen und das Give-Away auf ein Minimum zu reduzieren. Damit sind enorme Einsparungspotenziale zu erzielen.“

Technologisch nur das Beste

Schiwa hat sich mit den individuellen Schneidemaschinen einen führenden Platz in diesem Marktsegment gesichert. „Wir wollen kein Volumengeschäft, sondern maßgeschneiderte Produkte, die Kunden spannend finden“, unterstreicht Michael Kleck. „Mit dieser Strategie wollen wir auch künftig wachsen – gesund und moderat.“

Heute hat Schiwa 100 Mitarbeiter und erzielt kontinuierliche Umsatzsteigerungen. Der Großteil der Maschinen, zwischen 60 und 80%, wird im Ausland vertrieben. In Zukunft soll die Internationalisierung weiter forciert werden. Die unternehmerischen Ambitionen gehen über eine geographische Markterweiterung jedoch hinaus.

„Ich bin seit vier Monaten im Unternehmen“, so Michael Kleck. „Meine Aufgabe ist es unter anderem neue Kunden für eine Zusammenarbeit zu begeistern und die Digitalisierung weiter voranzutreiben. Über allem steht das Ziel, Kunden mit Maschinen zufriedenzustellen, die technisch die beste Lösung sind. Das hat sich die Familie Schindler auf die Fahnen geschrieben und daran halten wir fest. Nicht zuletzt arbeiten wir an einem Generationenwechsel. Loyalität und Kontinuität sind seit jeher wichtige Charakteristika und werden es auch künftig sein.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Aktuellste news

Verantwortung als Antrieb – Lösungen für Fördertechnik

Interview mit Stefan Keil, Mitglied der Geschäftsleitung der LINDIG Fördertechnik GmbH

Verantwortung als Antrieb – Lösungen für Fördertechnik

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, gestörter Lieferketten und wachsender Komplexität zählt für Unternehmen vor allem eines: verlässliche Partner, die Probleme lösen, statt sie weiterzureichen. Gerade der Mittelstand braucht Anbieter mit Entscheidungsfreiheit,…

IT-Silvesterrätsel 2025/26 mit tollen Preisen: Die Cyber Race Challenge

IT-Silvesterrätsel 2025/26 mit tollen Preisen: Die Cyber Race Challenge

Sie hatten über den Jahreswechsel noch keine Gelegenheit dazu? Bis diesen Donnerstag, 15.01.2026, 23:59 Uhr können Sie Ihre Antwort noch einsenden!…

Schaf, Ziege, Pflanze

Interview mit Nichole Duttine, Geschäftsführerin der Leeb Biomilch GmbH

Schaf, Ziege, Pflanze

Seit mehr als 30 Jahren setzt Leeb Biomilch aus Wartberg auf alternative Milchprodukte – lange bevor der Trend im Mainstream ankam. Das oberösterreichische Unternehmen erkannte früh das Potenzial von Schaf-,…

Aktuellste Interviews

„Der Solarindustrie gehört die Zukunft!“

Interview mit Philipp Schäfer, Geschäftsführer der fri GmbH & Co. KG und Clemens Östreich, Geschäftsführer der Sonnenexpert GmbH und fri GmbH & Co. KG

„Der Solarindustrie gehört die Zukunft!“

Der Strombedarf wird perspektivisch noch deutlich zunehmen, während der Netzausbau nicht so schnell vonstattengeht, wie man es sich wünschen würde. Trotzdem blicken Clemens Östreich, Geschäftsführer der Sonnenexpert GmbH und der…

Vom Tüftlertraum zur Poolrevolution

Interview mit Dipl.-Ing. Torsten Reuß, Geschäftsführer der TOSSTEC GmbH

Vom Tüftlertraum zur Poolrevolution

Immer mehr Hausbesitzer wünschen sich einen Pool im eigenen Garten – aber bitte ohne Chlorgeruch, rote Augen und dauerhaft hohe Betriebskosten. Naturpools und Schwimmteiche sind hier eine attraktive Alternative. Die…

In der Kälte liegt die Kraft – Ein Macher zwischen Tradition und Moderne

Interview mit Holger Putze, Geschäftsführer über die Kälte- und Klimatechnik Holger Putze GmbH

In der Kälte liegt die Kraft – Ein Macher zwischen Tradition und Moderne

Man muss sich das mal vorstellen: 1995 fangen die in einem ehemaligen Kinderzimmer an. Vier Leute, eine Garage, der pure Wille. Heute, 30 Jahre später, stehen sie da mit 20…

TOP