Per Mausklick in den Briefkasten

Interview mit Dr. Frank Wermeyer, Geschäftsführer der Binect GmbH

Mancher mag es nicht glauben, aber der klassische Brief ist nach wie vor ‘in’: „Es gibt immer noch 16 Milliarden Briefsendungen pro Jahr in Deutschland“, erklärt Dr. Frank Wermeyer, Geschäftsführer von Binect. „Deutschland ist, wie auch die Schweiz, gegenüber anderen europäischen Ländern noch sehr auf die konventionelle Briefpost ausgerichtet.“

Große Unternehmen haben längst ihre Prozesse optimiert und den Versand damit kosteneffizient gestaltet. Kleine und kleinste Unternehmen wie etwa Freiberufler haben diese Möglichkeit nicht. Um auch ihnen das umständliche Ausdrucken, Kuvertieren, Frankieren und den Gang zum Briefkasten zu ersparen, hat Binect für sie entsprechende Dienstleistungskonzepte entwickelt.

Der Kunde profitiert dabei auch von den Sonderkonditionen bei der Deutschen Post. „Wir sammeln die Briefe von vielen Absendern digital ein und bringen sie dann als normale, gedruckte Briefe zum Empfänger“, erklärt der Geschäftsführer.

Er sieht das Angebot daher als eine Art ‘Hybridpost’. Möglich ist der Versand von Deutschland aus in alle Welt. Doch auch Kunden in Österreich und der Schweiz können Binect in Anspruch nehmen und beim Versand an einen Empfänger in Deutschland sogar das Auslandsporto sparen.

Von der Krankenkasse zum Freiberufler

Binect firmierte bis zum 1. Oktober 2016 unter pawisda systems GmbH. Das der börsennotierten Holding MAX 21 AG gehörende Unternehmen begann 2002 als Entwickler von Inhouse-Lösungen für Krankenkassen.

Heute beschäftigt es rund 60 Mitarbeiter und verzeichnet eine positive Entwicklung. „60 Millionen Briefe wurden 2015 mit Binect versendet. Diese Zahl möchten wir verdoppeln“, so Frank Wermeyer.

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