Kunststoff mit Mehrwert

Interview

Fertig geformte Kunststoffkomponenten mit anspruchsvoller Geometrie und hoher Genauigkeit können im Spritzgießverfahren in kurzen Taktzeiten hergestellt werden. Es ist ein äußerst wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung größerer Stückzahlen. Vieles spricht damit für das Spritzgießverfahren. Das sieht auch 1A Autenrieth so. Das Unternehmen produziert seit 1977 Kunststoffprodukte und wächst konsequent mit seinen Herausforderungen.

Stets mit und für den Kunden

1A Autenrieths Unternehmensanfänge gehen in das Jahr 1977 zurück, als Heinz Autenrieth die Firma Hewiplast zur Fertigung von Kunststoffprodukten gründete. Seitdem hat sich das Unternehmen, bei dem sich nach wie vor alles um Kunststoff dreht, mit den wachsenden Anforderungen des Marktes dynamisch weiterentwickelt. 1993 erfolgte die Umfirmierung in Heinz Autenrieth Kunststofftechnik, gleichzeitig trennte man sich von der Sparte Werkzeugbau. 1999 erhielt der Kunststoffspezialist die Zertifizierung nach ISO 9001. Zwei Jahre später stand der Umzug in ein neues Werk in Heroldstatt an...

Seit 2006 firmiert das Unternehmen als 1A Autenrieth Kunststofftechnik und wird von Steffen Autenrieth, dem Sohn des Unternehmensgründers, geleitet. Auch unter seiner Ägide wird der expansive Kurs fortgesetzt. Heute sind 40 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, darunter drei Auszubildende. Jährlich verarbeiten sie 850 t Kunststoff, was einer monatlichen Produktion von rund 1,5 Millionen Teilen entspricht. „Wir arbeiten mit 19 Spritzgießmaschinen mit einer Schließkraft von 500 bis 4.200 kN“, erklärt Geschäftsführer Steffen Autenrieth. „Gefertigt wird ausschließlich im Kundenauftrag. Von der Entwicklung des Entwurfs über die Prototypenfertigung hin zur Serienproduktion und zeitgenauen Lieferung arbeiten wir eng mit den Kunden zusammen. Unser Konstruktionsbüro erarbeitet optimale Lösungen mit Mehrwert für den Kunden.“

Aus Ideen werden Produkte

1A Autenrieths Kompetenz spiegelt sich in anspruchsvollen, kundenspezifischen Produkten wider. Das Angebot umfasst unter anderem die Herstellung von Produkten aus zwei Komponenten. Kunststoffe aller Art werden mit unterschiedlichsten Metallen zu einem Werkstück verbunden. Von dieser Kompetenz profitieren verschiedenste Branchen. „Wir haben ein breites Kundenspektrum mit Unternehmen aus der Automobilbranche, Medizintechnik und Elektronikindustrie“, sagt Steffen Autenrieth. „Besonders konstruktiv ist die Zusammenarbeit mit inhabergeführten Mittelständlern mit kurzen Entscheidungswegen. Projekte können hier schnell in Produkte umgesetzt werden.“ 1A Autenrieth sieht der Zukunft gelassen entgegen. „Wir werden uns auch künftig auf unsere Stärken besinnen und basierend auf genauen Bedarfsanalysen optimale Kundenlösungen erarbeiten“, so Steffen Autenrieth. „Konstante Qualität und pünktliche Lieferungen werden weiter unser Markenzeichen sein. Die Kunden vertrauen uns – das ist das A und O. Kritisch sehen wir vor allem den Mangel an Fachkräften und die hohen Energiekosten. Das sind Herausforderungen, denen wir uns verstärkt stellen müssen.“

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