Arbeitserleichterungen im Betrieb: Tipps, um den Arbeitsplatz möglichst ergonomisch zu gestalten

Moderne Büroarbeitsplätze sind daher heute mit ergonomischen Büromöbeln ausgestattet, die natürliches und gesundes Sitzen unterstützen. Doch das Augenmerk sollte nicht nur auf Schreibtischarbeitsplätze gelegt werden.

Ergonomie im Produktionsbereich

In der Produktion stehen Menschen oft stundenlang in derselben Position am Fließband oder bedienen Maschinen und führen immer wieder sehr ähnliche Arbeitsschritte aus. Um auch hier für ergonomisch korrektes Arbeiten sorgen zu können, ist es wesentlich, dass die Maschinen auf die jeweilige Körpergröße eingestellt werden können oder aber bei Bedarf auch verstellbare Podeste oder Arbeitshocker bereitgestellt werden. Denn wer sich jeden Tag stundenlang auch nur leicht bei der Arbeit bückt, braucht sich über Rückenschmerzen nicht zu wundern. Auch wenn immer wieder auf ein höheres Niveau geblickt wird, ist der Nacken schnell in Mitleidenschaft gezogen.

Im Labor und Werkstattbereich

Der Labor- und Werkstattbereich ist ein weiterer Bereich, der hinsichtlich Ergonomie häufig stiefmütterlich betrachtet wird. Im Labor sind viele Tätigkeiten im Stehen, andere wiederum sitzend zu erledigen. Dabei wird nicht selten der Platz gewechselt. In der Höhe verstellbare Laborhocker auf Drehrollen, aber auch in der Arbeitshöhe verstellbare Tische bringen hier die passende Arbeitserleichterung mit sich. Auch im Werkstattbereich verhält es sich kaum anders. Auch hier sollten passende Sitzgelegenheiten und Arbeitsflächen in der richtigen Höhe zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gilt es in vielen Betrieben häufig, Waren und Arbeitsmittel aller Art von einem Ort zu einem anderen zu bringen. Am einfachsten und für den Körper am schonendsten gelingt dies mit kleinen Trolleys. Die solide Plattform bietet eine ebene Fläche, die beladen werden kann, während die stabilen Rollen es einfach machen, die Last zu bewegen.

Outdoor

Gartengestalter und Straßenarbeiter, aber auch viele andere Berufsgruppen können ein Lied vom Leid der schmerzenden Knie singen. Denn bei vielen Tätigkeiten bleibt nicht viel anderes übrig, als sich auf die Knie zu begeben. Robuste und unterstützende Knieschützer sind hier ein wichtiger Teil der ergonomischen Arbeitsgeräte. Darüber hinaus sollten zum Bewegen von schweren Säcken und anderen Arbeitsmitteln Sackkarren benutzt werden. Denn die hohen Gewichte einfach selbst durch die Gegend zu hieven, kann sich bald rächen.

In Lager und Logistik

Im Logistikbereich wird viel Wert auf Sicherheitsausstattung gelegt. Um die Ergonomie ist es dabei jedoch leider meist nicht so gut bestellt. Dabei stehen gerade für die Logistik auch moderne Geräte zur Verfügung, die die Arbeit deutlich erleichtern können. Neben Hochhubwagen und Mitgänger-Hochhubwagen, deren elektrischer Antrieb das Ziehen und Bewegen von großen Lasten deutlich erleichtert, ist insbesondere auch im Lagerbereich gute Ausleuchtung gefragt. Denn lange, dunkle Gänge in großen Hallen stellen nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar, sondern schlagen auch auf die Stimmung. Dazu sollten auch sichere Leitern und ergonomische Möbel am Kommissioniertisch zur Verfügung gestellt werden.

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Aktuellste news

Verletzungen als Produktionskiller: Warum ergonomische Handhabungstechnik jetzt unverzichtbar ist

Verletzungen als Produktionskiller: Warum ergonomische Handhabungstechnik jetzt unverzichtbar ist

Produktionsausfälle sind der Albtraum jedes Betriebsleiters. Sie führen zu Lieferverzögerungen, steigenden Kosten und frustrierten Kunden. Während oft technische Defekte oder Lieferkettenprobleme als Hauptursachen im Fokus stehen, wird ein entscheidender interner…

Wie ein Regalanfahrschutz Unternehmen viel Geld sparen kann

Wie ein Regalanfahrschutz Unternehmen viel Geld sparen kann

Lagerunfälle in Deutschland sind keine Seltenheit. Jährlich kommt es laut der Unfallstatistik der DGVU zu über 86.000 Lager- und Regalunfällen. Das entspricht mehr als 7.000 Unfällen im Monat. Hauptsächlich handelt…

Körperzentriertes Computing, wenn Technologie zu Material wird.

Körperzentriertes Computing, wenn Technologie zu Material wird.

Was passiert, wenn Computing nicht mehr in Geräten steckt, sondern Teil von Stoffen, Oberflächen und körpernahen Systemen wird. Der Artikel zeigt, wie flexible Elektronik, verteilte Rechenleistung und kontinuierliche künstliche Intelligenz…

Aktuellste Interviews

„Der persönliche Kontakt bleibt trotz Digitalisierung wichtig!“

Interview mit Birgit Häussler, Geschäftsführerin der Manfred Häussler GmbH

„Der persönliche Kontakt bleibt trotz Digitalisierung wichtig!“

Seit über 40 Jahren setzen Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen aus dem Bausektor aus dem süddeutschen Raum auf die Materialkompetenz und beständige Verlässlichkeit des Baustoffgroßhändlers Manfred Häussler GmbH aus Winnenden. Im Interview…

Ein Modell mit Biss

Interview mit Hakan Gürer, Geschäftsführer der Dentaltrade GmbH

Ein Modell mit Biss

Bezahlbarer Zahnersatz, digitale Prozesse und ein Markt im Umbruch: Kaum eine Branche steht aktuell so stark unter Veränderungsdruck wie die Dentaltechnik. Die Dentaltrade GmbH mit Sitz in Bremen und internationaler…

Tradition trifft Innovation im Kiesgeschäft

Interview mit Caroline Held, Geschäftsführerin und Otto-Wilhelm Held, Geschäftsführer der Kändler-Held GmbH

Tradition trifft Innovation im Kiesgeschäft

Die Kändler-Held GmbH, ein traditionsreiches Unternehmen aus Petershagen, wird heute in 3. und 4. Generation von Otto-Wilhelm Held und seiner Tochter Caroline Held geleitet. Das Unternehmen hat sich als führender…

TOP